Fußball · Mexiko-Stadt und Guadalajara
Mexiko schlägt Südafrika 2:0 in chaotischem WM-Auftakt, überschattet von drei roten Karten
Co-Gastgeber Mexiko startete mit einem 2:0-Sieg gegen Südafrika im Aztekenstadion in die WM 2026, doch drei rote Karten und leere Plätze in Guadalajara überschatteten die Feierlichkeiten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, ANSA.it und AP NEWS. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Tore von Julián Quiñones (erstes des Turniers) und Raúl Jimenez bescherten den Co-Gastgebern drei Punkte in Gruppe A.
Südafrikas Sphephelo Sithole und Themba Zwane wurden des Feldes verwiesen, ebenso Mexikos César Montes, alle mit glatt Rot.
Nur 44.985 von 46.000 Plätzen waren beim Spiel Südkorea gegen Tschechien besetzt, was erneute Kritik an FIFAs Preisgestaltung auslöste.
Der FIFA-Präsident sagte, die Preise entsprächen denen anderer Großereignisse und die Ticketnachfrage habe die Erwartungen um das Zehnfache übertroffen.
Der erste Torschütze, geboren in Nariño, erhielt 2023 die mexikanische Staatsbürgerschaft und spielt heute für Al Qadsiah in Saudi-Arabien.
Auftaktdrama
Mexiko startete am Donnerstag im Estadio Azteca mit einem souveränen 2:0-Sieg in die 48-Mannschaften-WM, doch die Partie artete in ein Disziplinarsturm aus, als Schiedsrichterentscheidungen drei glatt rote Karten produzierten – zum ersten Mal wurden drei Spieler in einem Turnierauftakt vom Platz gestellt. Sphephelo Sithole wurde früh in der zweiten Halbzeit wegen eines ungeschickten Tacklings gegen Brian Gutierrez des Feldes verwiesen, gefolgt in der 84. Minute von Themba Zwane nach einer VAR-Überprüfung, die einen Arm im Gesicht von Roberto Alvarado erkannte. César Montes sah dann in der Nachspielzeit Rot, weil er Khuliso Mudau zu Fall brachte, sodass auch Mexiko die Partie mit zehn Mann beendete. Das letzte WM-Spiel mit drei oder mehr Platzverweisen war die berüchtigte Begegnung von 2006 zwischen Portugal und den Niederlanden in Nürnberg, die vier rote und sechzehn gelbe Karten hatte.
Quiñones und Jimenez liefern
Julián Quiñones, geboren in Kolumbien, aber heute mexikanischer Nationalspieler, erzielte das erste Tor des Turniers, nachdem Erik Lira einen losen Ball an der Strafraumgrenze Südafrikas abfing. Quiñones zog nach innen und schloss mit einem flachen Schuss unter Torhüter Ronwen Williams hinweg ab. Raúl Jimenez besiegelte das Ergebnis Mitte der zweiten Halbzeit mit einem kraftvollen Kopfball nach unten auf eine teuflische Flanke von Alvarado. Quiñones hatte zuvor aus kurzer Distanz den Pfosten getroffen, und Jimenez erzwang in den ersten Minuten mit einem Volleyschuss eine gute Parade von Williams. Der Kopfball des Stürmers war sein erstes WM-Tor.
Leere Plätze entfachen Preisdebatte neu
Im Stadion von Guadalajara sahen nur 44.985 Fans den 2:1-Sieg Südkoreas gegen Tschechien in einem 46.000 Plätze fassenden Stadion, sodass in der Übertragung weite Reihen leerer Sitzplätze zu sehen waren. Anwesende Fans machten FIFAs Preismodell dafür verantwortlich und wiederholten damit Warnungen von Football Supporters Europe (FSE), dass die Kosten im Vergleich zu Katar 2022 um das Fünffache gestiegen seien.
„Die Ticketpreise waren auf dem Niveau anderer großer Sportereignisse.“
Infantino sagte, es seien mehr als sechs Millionen Tickets verkauft worden und die Nachfrage habe die Erwartungen „um den Faktor 10 oder mehr“ übertroffen, doch Kritiker sagen, normale Fans würden ausgepreist.
Politische und gemeinschaftliche Feierlichkeiten
Präsidentin Claudia Sheinbaum verzichtete auf die VIP-Plätze und schaute mit Anwohnern in einem Sportzentrum im Viertel Gustavo A. Madero zu, wobei sie das von FIFA erhaltene Ticket mit einem jungen Mädchen aus Veracruz teilte. Sie postete eine Nachricht: „Herzlichen Glückwunsch an die Nationalmannschaft. Herzlichen Glückwunsch an alle mexikanischen Frauen und Männer.“ Im Stadtzentrum versammelten sich Tausende am Engel der Unabhängigkeit, trotz eines heftigen Regenschauers, der ein Musikprogramm kurzzeitig unterbrach; nach 40 Minuten kehrte die Menge zurück. In Los Angeles versammelten sich mexikanische Migranten an der Calle Olvera.
„Ich bin stolz, dass meine Nationalmannschaft in einem so heiklen Moment für uns Einwanderer spielt. Viele meiner Freunde blieben zu Hause, weil sie Angst hatten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.“
Maria Sanchez, eine 60-Jährige, die ursprünglich aus Guadalajara stammt, nannte es „eine Quelle des Stolzes für unser Land, und wir brauchen das als Gemeinschaft.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Julián Quiñones
- Mexikanischer Stürmer, erzielte das erste Tor der WM 2026.
- Raúl Jiménez
- Mexikanischer Stürmer, erzielte Mexikos zweites Tor per Kopf.
- Sphephelo Sithole
- Südafrikanischer Mittelfeldspieler, des Feldes verwiesen wegen eines Fouls an Brian Gutierrez.
- Themba Zwane
- Südafrikanischer Stürmer, nach VAR-Überprüfung wegen Schlagens eines Gegners des Feldes verwiesen.
- César Montes
- Mexikanischer Verteidiger, in der Nachspielzeit wegen eines Fouls an Khuliso Mudau des Feldes verwiesen.
- Gianni Infantino
- FIFA-Präsident, verteidigte die Ticketpreise angesichts der Kritik an leeren Plätzen.
- Claudia Sheinbaum
- Präsidentin von Mexiko, gratulierte der Nationalmannschaft nach dem Auftaktsieg.
- Orte
- Mexiko-Stadt, Mexiko, Guadalajara
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