Konflikte · Amman und Karak

Jordanischer Sicherheitsbeamter bei Messerangriff in Amman getötet, Verdächtiger festgenommen

Ein Sicherheitsbeamter ist in Amman erstochen worden, ein zweiter Beamter wurde verletzt. Die jordanische Polizei teilte mit, ein Verdächtiger, der den Angriff geplant habe, sei festgenommen worden. Die Tat ereignete sich rund zwei Wochen, nachdem bei einer Trauerfeier in einer Kirche im Gouvernement Karak neun Menschen getötet worden waren.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, ANSA.it, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Amman, Karak · Jordanien
Wie es dazu kam
  1. 23.10.Bewaffnete Männer eröffnen während einer Trauerfeier in einer Kirche im Gouvernement Karak das Feuer und töten neun Menschen; etwa 40 werden verletzt
  2. 5.11.Messerangriff in Amman tötet einen Sicherheitsbeamten; ein Verdächtiger wird festgenommen

Die Messerattacke in Amman

Am Donnerstag, dem 5. November 2026, wurde in Amman, der Hauptstadt Jordaniens, ein Sicherheitsbeamter bei einem Messerangriff getötet. Die Direktion für öffentliche Sicherheit teilte mit, ein nicht identifizierter Angreifer habe einen Angehörigen ihrer Kräfte mit einem scharfen Gegenstand überrascht, der Beamte sei gestorben. Die Direktion bezeichnete den Angriff als „feigen Terroranschlag“. Der staatliche Sender Al-Mamlaka TV berichtete, der Angreifer habe versucht, dem getöteten Beamten die Waffe zu entreißen, woraufhin ein zweiter Sicherheitsbeamter eingegriffen habe; sowohl dieser als auch der Angreifer seien verletzt worden. Von ANSA zitierte Medienberichte verorteten die Tat vor einer der Botschaften in der Al-Madina-Straße.

Festnahme und Ermittlungen

Eine Patrouille habe sofort reagiert, teilte die Polizei mit, den Angreifer gestellt und die Lage unter Kontrolle gebracht. Der Verdächtige sei festgenommen worden; der zweite Beamte habe bei der Festnahme Gesichtsverletzungen erlitten und befinde sich in stabilem Zustand im Krankenhaus, so die Direktion. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass der Verdächtige den Angriff auf Beamte der Generaldirektion für Sicherheit geplant habe; weitere Einzelheiten nannte die Direktion in diesem Stadium nicht. Identität und Motiv des Verdächtigen wurden nicht öffentlich gemacht; die Direktion erklärte, die Umstände des Vorfalls würden untersucht. Die Botschaft Sri Lankas in Amman teilte mit, die Tat habe sich in ihrer unmittelbaren Nähe ereignet.

Verbindung zum Kirchenanschlag von Karak

Die Messerattacke ereignete sich rund zwei Wochen, nachdem am 23. Oktober bewaffnete Männer während einer Trauerfeier in einer Kirche im Gouvernement Karak das Feuer eröffnet und neun Menschen getötet sowie etwa 40 verletzt hatten. Der Anschlag auf die Kirche galt der christlichen Gemeinde in Jordanien und wird als für das Land ungewöhnlich beschrieben. Nach der Schießerei griff die jordanische Luftwaffe Ziele in Syrien an; Jordanien erklärte, die Angriffe hätten rund 20 Mitglieder der Gruppe Islamischer Staat getötet. Syrien verurteilte die Angriffe als inakzeptabel.

Die Behörden haben bislang keine Verbindung zwischen der Schießerei von Karak und der Messerattacke vom Donnerstag hergestellt. Ob die beiden Vorfälle zusammenhängen oder von gemeinsam handelnden Personen ausgeführt wurden, ist unklar; offizielle Stellen haben keinen Zusammenhang zwischen den Fällen bekannt gegeben.

Reaktion von Regierung und Königshaus

Die jordanische Regierung erklärte auf X, Angriffe auf Sicherheitskräfte seien ein Angriff auf das Ansehen des Staates und auf jeden Jordanier. Das Land werde gegenüber Angreifern und jeder Handlung gegen Jordanien und seine Bevölkerung keine Toleranz zeigen. Laut ANSA wird König Abdullah II. fortlaufend über die Ermittlungen informiert. In den Tagen nach dem Anschlag von Karak hatte der König gewarnt, Terroristen dürfe es nicht erlaubt sein, die Einheit und Sicherheit des Landes zu bedrohen.

Allgemeine Sicherheitslage

Jordanien gilt laut newsORF allgemein als vergleichsweise sicher, doch die Gefahr terroristischer Anschläge bleibt bestehen, auch durch Angreifer aus dem benachbarten Syrien oder Irak. Dieses Risiko ist seit Beginn des Gaza-Kriegs 2023 gestiegen; seither richteten sich mehrere Anschläge jordanischer Täter gegen Einrichtungen mit Bezug zu Israel. Die Messerattacke von Amman erhöht den Druck auf die Sicherheitsdienste, die nun die vollständigen Umstände des Vorfalls und mögliche Verbindungen zu anderen jüngsten Anschlägen in Jordanien aufklären müssen.

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