
Ägypter nach Messerangriff in Athen in kritischem Zustand im Krankenhaus
Ein 29-jähriger Ägypter wurde am Donnerstag nach einem Messerangriff zweier unbekannter Täter auf der Fylis-Straße in Athen mit schweren Milzverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Auseinandersetzung in der Fylis-Straße
Ein 29-jähriger Ägypter befindet sich nach einem Messerangriff im Zentrum Athens weiterhin in einem kritischen Zustand im Krankenhaus. Die Auseinandersetzung ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 23. September 2026, entlang der Fylis-Straße, einer innerstädtischen Verkehrsachse der griechischen Hauptstadt. Nach Angaben des Opfers und seiner Begleiter gegenüber den Strafverfolgungsbehörden griffen zwei unbekannte Personen den Mann nach einem Streit mit einem Messer oder einem scharfen Gegenstand an. Das 1997 geborene Opfer erlitt bei dem Vorfall eine schwere penetrierende Wunde im Bauchbereich. Die beiden Angreifer flüchteten unmittelbar nach der Tat vom Ort des Geschehens. Die griechische Polizei bestätigte, dass die Umstände der Auseinandersetzung und die Motive der Täter weiterhin Gegenstand aktiver Ermittlungen sind.
Erste Hilfe in der Apotheke und verzögerte Krankenhauseinweisung
Nach dem Messerangriff am Mittwochmorgen forderte das Opfer nicht sofort einen Krankenwagen an oder suchte eine Notaufnahme auf. Stattdessen begab sich der Mann in eine nahegelegene Apotheke, wo das Personal die Wunde erstversorgte. In der Annahme, seine Verletzung sei beherrschbar und er sei außer Gefahr, kehrte der 29-Jährige in seine Wohnung in Athen zurück und ging schlafen. In den folgenden 24 Stunden verschlechterte sich sein Gesundheitszustand jedoch erheblich. Als er am Morgen des Donnerstags, 24. September 2026, aufwachte, verspürte er unerträgliche Schmerzen im Unterleib. Als ihm die Schwere seiner Verletzung bewusst wurde, griffen seine Freunde ein und organisierten seinen Transport in eine Klinik zur professionellen medizinischen Behandlung.
Notaufnahme und Verlegung ins Rote-Kreuz-Krankenhaus
Gegen 13:25 Uhr am Donnerstagnachmittag brachten Freunde des Opfers ihn direkt ins Pammakaristos-Krankenhaus in Athen. Die Notärzte, die den Mann untersuchten, entdeckten eine kritische Messerwunde in der Bauchhöhle. Diagnostische Untersuchungen ergaben, dass die scharfe Waffe schwere Verletzungen an der Milz verursacht hatte. Das behandelnde medizinische Personal stufte seinen Zustand als kritisch ein und gelangte zu dem Schluss, dass spezialisierte chirurgische Fähigkeiten zur Behandlung der inneren Verletzung erforderlich seien. Daraufhin veranlasste die Krankenhausleitung die Verlegung des 29-jährigen Patienten ins Rote-Kreuz-Krankenhaus in Athen, wo spezialisierte Chirurgenteams eine fortlaufende Behandlung und intensive Überwachung gewährleisten konnten.
- Zwei Angreifer stechen einem 29-jährigen Ägypter auf der Fylis-Straße in den Bauch.
- Das Opfer erhält in einer Apotheke eine grundlegende Erstversorgung und kehrt zum Schlafen nach Hause zurück.
- Freunde bringen das Opfer nach Verschlechterung seines Zustands ins Pammakaristos-Krankenhaus.
- Ärzte diagnostizieren ein kritisches Milztrauma und veranlassen die Verlegung ins Rote-Kreuz-Krankenhaus.
Ermittlungen der Sicherheitsabteilungen Athens
Die Unterdirektion für Sicherheit von Athen und die Sicherheitsabteilung Attika leiteten eine formelle Voruntersuchung des Gewaltvorfalls ein. Polizeibeamte nahmen erste Zeugenaussagen der Freunde auf, die das Opfer ins Pammakaristos-Krankenhaus gebracht hatten, und sammelten Informationen über den zeitlichen Ablauf der Ereignisse vor und nach dem Angriff. Die Ermittler prüfen zudem mögliche physische Beweise von der Fylis-Straße und suchen nach Zeugen, um die Identität der beiden unbekannten Angreifer zu klären. Die Strafverfolgungsbehörden erklärten, dass die formelle Befragung des Opfers fortgesetzt werde, sobald sich sein medizinischer Zustand stabilisiert habe. Bis zum Donnerstagnachmittag wurde im Rahmen der laufenden strafrechtlichen Ermittlungen niemand festgenommen.


