
Polizei schießt auf Messerangreifer in Clermont-Ferrand – drei Passanten verletzt
Ein 34-jähriger Mann hat am Sonntagnachmittag im Carmes-Viertel von Clermont-Ferrand mit einem Langmesser auf Passanten eingestochen. Die Polizei schoss ihn nieder, als er die Beamten bedrohte; drei Opfer sind verletzt, jedoch nicht in Lebensgefahr.
Der Angriff
Gegen 14:00 Uhr am Sonntag, den 5. Juli 2026, griff ein Mann, der nach Angaben der Lokalzeitung La Montagne mit einem „Langmesser“ bewaffnet war, im Carmes-Viertel von Clermont-Ferrand, einer Stadt im Département Puy-de-Dôme in Mittelfrankreich, Passanten an. Drei Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. Der Staatsanwalt, Eric Serfass, erklärte gegenüber der Agence France-Presse, dass die Schwere der Verletzungen der Opfer noch untersucht werde, aber keines von ihnen in Lebensgefahr schwebe. Der Angriff ereignete sich in einem belebten Stadtviertel; die Behörden haben die genauen Orte oder Umstände der einzelnen Messerangriffe nicht bekannt gegeben.
Polizeieinsatz
Polizeibeamte trafen schnell am Tatort ein. Als sie den Verdächtigen konfrontierten, bedrohte er sie, sodass ein Beamter seine Dienstwaffe zog. Der Beamte feuerte und verletzte den Angreifer. Der 34-jährige Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen. Nach Angaben des italienischen Senders Tgcom24 erlitt auch ein Polizist bei dem Schusswechsel leichte Schusswunden, sein Zustand war jedoch nicht ernst. Die französischen Behörden haben dieses Detail nicht bestätigt. Die Verletzungen des Verdächtigen sind ebenfalls nicht lebensbedrohlich.
- Mann greift Passanten mit einem Langmesser im Carmes-Viertel an.
- Verdächtiger bedroht eintreffende Beamte.
- Polizist feuert Waffe ab, verletzt den Verdächtigen; Verdächtiger festgenommen.
Hintergrund des Verdächtigen
Staatsanwalt Serfass erklärte, dass der Festgenommene in Clermont-Ferrand bereits vorbestraft sei, ohne die Art des früheren Delikts näher zu erläutern. Weitere Einzelheiten zur Identität des Verdächtigen oder zu einem möglichen Motiv wurden nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an.
Offizielle Reaktion
Der Staatsanwalt fügte hinzu, dass das genaue Ausmaß der Verletzungen sowohl der Opfer als auch des Angreifers noch zu bestimmen sei. Die lokalen Behörden haben keinen Hinweis auf eine Verbindung zu extremistischen Gruppen gegeben. Der Vorfall wurde zuerst von der Regionalzeitung La Montagne gemeldet und später von nationalen Medien wie France Info und BFMTV bestätigt.Zu diesem Zeitpunkt gibt es kein Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund des Vorfalls.


