Diplomatie · Singapur

Merz wirbt in Singapur für Freihandelsabkommen der EU mit Pazifikblock

In Singapur hat Bundeskanzler Friedrich Merz ein großes Handelsabkommen der EU mit der Zwölf-Staaten-Gruppe CPTPP angeregt, während der Stadtstaat eine neue Orchidee nach ihm benannte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2026, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 2011Dendrobium Angela Merkel nach Angela Merkel benannt
  2. 2022Renanthera Olaf Scholz nach Olaf Scholz benannt
  3. Oktober 2026Vanda Friedrich Merz nach Friedrich Merz in Singapur benannt

Werben für einen pazifischen Handelsblock

Bundeskanzler Friedrich Merz nutzte seine Asienreise, um für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Transpazifischen Partnerschaft (CPTPP) zu werben. In einer Grundsatzrede in Singapur sagte er, die zwölf Mitgliedstaaten des Blocks, die sich über fünf Kontinente erstrecken und zu denen Kanada, Australien, Chile und das Vereinigte Königreich gehören, zählten zusammen fast 600 Millionen Menschen. Die Partnerschaft wurde 2018 gegründet, um Handelshemmnisse abzubauen. Merz argumentierte, ein Abkommen würde widerspiegeln, wie eng Liefer- und Produktionsketten heute verflochten seien, und beide Blöcke zusammen stünden für mehr als ein Drittel des Welthandels.

„Arbeiten wir gemeinsam auf ein großes interregionales Abkommen mit den Mitgliedern der Transpazifischen Partnerschaft hin.“

Friedrich Merz, Deutscher Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender

EU-Abkommen in Asien verknüpfen

Merz schlug zudem vor, die einzelnen Handelsabkommen der EU so zu verbinden, dass sie effizienter zusammenwirken. Er nannte Abkommen der EU mit Indonesien, den Philippinen, Indien, Australien und Malaysia und sagte, er wolle nicht, dass Europa hier stehen bleibe. Langfristig sei ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und ASEAN das Ziel, das elf Mitgliedstaaten mit fast 700 Millionen Einwohnern umfasse. Die 27 EU-Staaten haben etwa 480 Millionen Einwohner. Die Bundesregierung verhandelt diese Abkommen nicht selbst, weil die EU sie im Namen aller Mitgliedstaaten führt.

„Ich will nicht, dass wir hier stehen bleiben.“

Friedrich Merz, Deutscher Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender

Eine Orchidee mit dem Namen des Kanzlers

Singapur hat Merz zudem mit einer Pflanze geehrt. Eine neu gezüchtete Orchidee, die „Vanda Friedrich Merz“, mit purpurbraunen Blüten und tiefgrünen Blättern erhielt bei einer kurzen Namenszeremonie im Parlamentsgebäude seinen Namen. Merz, der 70 Jahre alt ist, nannte es „eine große Ehre“. Die Orchidee ist Singapurs Nationalblume, und hochrangige Gäste werden traditionell mit neu gezüchteten Orchideen geehrt, die ihren Namen tragen. Zu den früheren Geehrten zählen Angela Merkel, deren „Dendrobium Angela Merkel“ 2011 benannt wurde, und Olaf Scholz, dessen „Renanthera Olaf Scholz“ 2022 folgte. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Diana, Princess of Wales, und Japans Kaiser Akihito haben Orchideen erhalten – eine Praxis, die Einheimische auch „Orchideen-Diplomatie“ nennen.

Nächste Stationen und das größere Ziel

Merz reist weiter nach Japan und Südkorea; es ist seine dritte Asienreise als Kanzler. Im Januar hatte er sich für einen Besuch in Indien, dem bevölkerungsreichsten Land der Welt, vor China entschieden, wo er nur wenige Wochen später eintraf. Anders als seine Vorgänger Olaf Scholz und Angela Merkel wählte er diese Reihenfolge. Ziel der Reise ist nach den Berichten, Deutschlands Partnerschaften im asiatisch-pazifischen Raum zu erweitern, wobei das Handelswerben in Singapur der Auftakt ist.

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