Regierung · Rom
Meloni schließt Quirinale-Kandidatur aus und will fünf weitere Jahre im Palazzo Chigi
In einem Auszug aus Bruno Vespas neuem Buch über die Zweite Republik sagt Italiens Regierungschefin, der Quirinale stehe nicht in ihren Plänen, und bittet die Wähler um ein neues Mandat von fünf Jahren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, AGI, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Meloni sagt, der Quirinale stehe nicht in ihren Plänen, und sie konzentriere sich darauf, ihre laufende Amtszeit zu beenden und sich fünf weitere Jahre von den Wählern zu sichern.
Meloni nennt den „kulturellen Rassismus“ der Linken unerträglich und argumentiert, eine konservative Persönlichkeit müsse die Präsidentschaft anstreben können.
„Storia della Seconda Repubblica“, erschienen bei Mondadori-Rai Libri, behandelt die Zeit von Berlusconi bis Meloni, die laut Il Giornale 32 Jahre, 16 Regierungen und 12 Ministerpräsidenten umfasste.
Quirinale-Kandidatur ausgeschlossen
Giorgia Meloni hat Spekulationen über eine künftige Kandidatur für den Quirinale, den Amtssitz des italienischen Staatspräsidenten, zurückgewiesen und erklärt, dieses Amt stehe nicht in ihren Plänen. In einem Auszug aus Bruno Vespas Buch sagt sie, sie konzentriere sich darauf, ihre laufende Amtszeit gut zu beenden, und wünsche sich, dass die Italiener ihr für weitere fünf Jahre ihr Vertrauen bestätigen. Das Buch „Storia della Seconda Repubblica. Da Berlusconi a Meloni, da Prodi a Schlein“ erscheint bei Mondadori-Rai Libri und soll am 2. November herauskommen.
„Ich bin völlig darauf konzentriert, diese Amtszeit gut zu beenden, und will die Italiener bitten, mir für weitere fünf Jahre ihr Vertrauen zu bestätigen. Der Quirinale gehört nicht zu meinen Plänen.“
Ein Streit über die Präsidentschaft
Meloni argumentierte, das nächste Staatsoberhaupt müsse nicht zwingend aus dem Mitte-links-Lager kommen, und wies die Vorstellung zurück, eine konservative Persönlichkeit könne dieses Amt nicht anstreben. Sie sagte, etwa die Hälfte der Italiener oder mehr werde von der Linken als Bürger zweiter Klasse behandelt, und nannte diese Haltung unerträglich. Die Reaktion der Linken auf die Aussicht, dass eine Mitte-rechts-Mehrheit den nächsten Präsidenten wählt, beschrieb sie zudem als Ausdruck eines eigentümerischen Verständnisses von den Institutionen.
„Wer sagt, dass man zwingend aus dem Mitte-links-Lager kommen muss, um ein hervorragender Präsident der Republik zu sein? Ich finde diesen „kulturellen Rassismus“ unerträglich.“
Ihre Bilanz in der Regierung
Meloni stellte die Stabilität ihrer Regierung als deren wichtigsten Erfolg dar und verwies laut Il Giornale, das sie als erste Frau an der Spitze des Palazzo Chigi beschreibt, auf niedrige Spreads, eingesparte Zinsen auf die Staatsverschuldung und ausländische Investitionen. Sie sagte, sie habe dem Amt alles gegeben, was sie konnte, und bereue nichts. Sie sprach auch von ihrer Enttäuschung über ein Referendum, dessen Sieg sie bis zum Morgen der Abstimmung erwartet hatte, und fügte hinzu, Italien brauche eine Justizreform, die nun schwerer durchzusetzen sein werde.
Zur Außenpolitik sagte sie, ihre feste Haltung an der Seite Kyjiws sei Italiens internationale Stärke und könne sie politisch etwas kosten, doch sie werde ihren Kurs nicht ändern. Sie beschrieb Höhen und Tiefen in ihrer Beziehung zu Donald Trump und sagte, sie verstehe das Missverständnis zwischen ihnen nicht; auch zu Joe Biden habe sie ein gutes Verhältnis gehabt.
Vannacci und die nächste Legislaturperiode
Zu Vannacci sagte Meloni, er arbeite für das breite Mitte-links-Lager. Sie wolle ohne Erpressung regieren, mit der Mitte-rechts-Koalition so, wie sie ist. Für die nächste Legislaturperiode sagte sie, sie wolle weiterhin die Ersparnisse, die Arbeitsplätze und die Sicherheit der Bürger schützen.
„Ich will ohne Erpressung regieren, mit dem Mitte-rechts-Bündnis, das wir kennen.“
Über das Buch
Il Giornale berichtet, Vespas rund 350 Seiten starker Band zeichne 32 Jahre italienischer Politik nach, vom Eintritt Silvio Berlusconis in die Politik bis zur Regierung Meloni, und in diesem Zeitraum habe es 16 Regierungen, 12 Ministerpräsidenten und 4 Staatsoberhäupter gegeben. Das Buch wird als Mischung aus Essay und Roman mit Insiderberichten und unveröffentlichten Gesprächen beschrieben. Vespas Darstellung beginnt mit Berlusconi und endet mit Meloni, dazwischen stehen Romano Prodi und Elly Schlein.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- il Giornale.itMeloni denkt nicht an den Quirinal: "Ich möchte die Arbeit in der Regierung fortsetzenMeloni non pensa al Quirinale: "Voglio proseguire il lavoro al governo · Original auf Italienisch
- AGIMeloni zum Quirinal: „Es ist nicht in den Plänen, ich ziele auf Chigi“Meloni sul Quirinale: 'Non è nei piani, punto a Chigi' · Original auf Italienisch
- ANSA.itMeloni, konzentriert darauf, ein weiteres Mandat zu erbitten. Der Quirinal ist nicht in meinen PlänenMeloni, concentrata a chiedere altro mandato. Il Quirinale non è nei miei piani - Ultima ora · Original auf Italienisch
- Tgcom24Meloni: „Ich im Quirinal? Ich bin darauf konzentriert, weitere fünf Jahre zu regieren“Meloni: "Io al Quirinale? Sono concentrata a governare per altri cinque anni" · Original auf Italienisch
- Giorgia Meloni
- Italienische Regierungschefin, die sagt, sie konzentriere sich auf ihre laufende Amtszeit und nicht auf den Quirinale
- Bruno Vespa
- Journalist und Autor des Buches „Storia della Seconda Repubblica“
- Vannacci
- Person, von der Meloni sagte, sie arbeite für das breite Mitte-links-Lager
- Silvio Berlusconi
- Ehemaliger Ministerpräsident, dessen Eintritt in die Politik den von Vespas Buch behandelten Zeitraum eröffnet
- Elly Schlein
- Vorsitzende des italienischen Mitte-links-Lagers, die im Buchtitel genannt wird
- Romano Prodi
- Ehemaliger italienischer Ministerpräsident, der im Buchtitel genannt wird
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, zu dem Meloni Höhen und Tiefen in den Beziehungen beschrieb
- Orte
- Rom
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