Meloni nennt Trumps Verständigung über russischen Diesel sehr riskant und macht Iran für Spritpreise verantwortlich
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat im Senat erklärt, die US-Verständigung über russischen Diesel berge klare Risiken, und den Anstieg der Spritpreise vor allem auf den Krieg im Iran und nicht auf die Ukraine zurückgeführt.
Meloni sagte im Senat in ihren Ausführungen vor dem EU-Gipfel, die von Trump Anfang Oktober angekündigte Verständigung über russischen Diesel sei eine Entscheidung, die sie für sehr riskant halte. Das Ergebnis des Schritts sei zweifelhaft, während die Risiken klar seien. Als Risiken nannte sie Legitimität für Moskau, während dessen Bomben weiter auf ukrainische Städte fielen, neue Einnahmen zur Finanzierung des Krieges und eine implizite Schwächung des Sanktionsdrucks.
In der Sache wurde sie deutlich:
Es ist eine Entscheidung, die ich für sehr riskant halte.
Zu den Spritpreisen sagte Meloni, der Anstieg gehe vor allem auf den Krieg im Iran zurück, nicht auf den Konflikt in der Ukraine, und die Regierung teile die Notwendigkeit, die Energiekosten für Familien und Unternehmen in Italien zu begrenzen. Sie argumentierte, der Schritt beim Diesel widerspreche dem, was westliche Staaten, die Vereinigten Staaten eingeschlossen, unternommen hätten, um Putin an den Verhandlungstisch zu bringen.