Konflikte · Ust-Luga und Ärmelkanal
Royal Marines entern russischen Schattentank-Frachter bei erster von Großbritannien geführter Sanktionsinterzeption
Britische Royal Marines stürmten am frühen Sonntag mit Unterstützung der National Crime Agency und der RAF den unter der Flagge Kameruns fahrenden Tanker Smyrtos im Ärmelkanal und brachten ein nach Angaben der britischen Regierung zur Umgehung von Ölsanktionen genutztes Schiff der russischen Schattenflotte in ihren Gewahrsam. Die sechsstündige Operation ist die erste von Großbritannien geführte Aktion dieser Art.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, NEWS 24/7, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Britische Spezialkräfte und NCA-Beamte seilten sich am frühen Sonntag im Ärmelkanal auf die Smyrtos ab, bei einer sechsstündigen Operation mit Unterstützung der RAF, der Marine und Frankreichs.
Der unter kamerunischer Flagge fahrende Tanker lief am 5. Juni aus dem russischen Hafen Ust-Luga aus; Großbritannien zufolge ist er eines von über 700 Schiffen, die 75 % des sanktionierten russischen Öls transportieren.
Premierminister Keir Starmer nannte die Operation einen erfolgreichen Schlag und warnte die Finanziers von Putins Krieg, dass sie sich nicht verstecken könnten; er hatte solche Enterungen im März autorisiert.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Großbritannien und forderte Europa auf, Ölladungen von Schiffen der Schattenflotte zu beschlagnahmen und nicht nur einzufrieren.
- 5.06.Smyrtos verlässt Ust-Luga, Russland.
- 14.06.Royal Marines entern Smyrtos im Ärmelkanal, die Operation dauert etwa sechs Stunden.
- 14.06.Tanker vor der Südküste Englands festgesetzt, Ermittlungen laufen.
Die Enteroperation
Am frühen Sonntag, den 14. Juni 2026, enterten britische Royal Marines und Beamte der National Crime Agency (NCA) den Tanker Smyrtos im Ärmelkanal, mit Luftunterstützung durch RAF-Chinook-Hubschrauber und andere Flugzeuge sowie eine Fregatte und einen Minensucher. Die Operation dauerte etwa sechs Stunden und wurde nach Angaben der britischen Regierung mit den französischen Behörden koordiniert. Ein Video des Verteidigungsministeriums zeigt Kommandos, die von Hubschraubern an Deck des Schiffes abseilen und Durchsuchungen durchführen. Nach der Enterung wurde das Schiff festgesetzt und in Gewässer vor der Südküste Englands verbracht, wo die Ermittlungen andauern.
Die Schattenflotte
Die unter kamerunischer Flagge fahrende Smyrtos war am 5. Juni vom russischen Hafen Ust-Luga bei Sankt Petersburg ausgelaufen. Die britische Regierung identifiziert es als Teil der sogenannten Schattenflotte Russlands, einem Netzwerk von mehr als 700 Schiffen, die zur Umgehung internationaler Sanktionen gegen russische Ölexporte genutzt werden. Die Flotte transportiert schätzungsweise rund 75 % des sanktionierten russischen Öls und verschafft dem Kreml so wichtige Einnahmen. Die Enterung ist die erste derartige unter britischer Führung; zuvor hatten britische Streitkräfte nur französische und amerikanische Interzeptionen unterstützt.
Politische Reaktionen
Premierminister Keir Starmer erklärte in den sozialen Medien, die Operation sei „ein weiterer Schlag gegen Russland“ und warnte diejenigen, die Wladimir Putins Krieg in der Ukraine unterstützen: „Wir werden sie nicht entkommen lassen.“
„Diese erfolgreiche Operation ist ein weiterer Schlag gegen Russland und erinnert diejenigen, die Putins Krieg in der Ukraine unterstützen, daran, dass wir sie nicht entkommen lassen werden.“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Großbritannien öffentlich und forderte die europäischen Staaten auf, über die bloße Stilllegung hinauszugehen und die von den Schiffen der Schattenflotte transportierten Ölladungen zu beschlagnahmen.
Innenpolitische und rechtliche Hintergründe
Starmer hatte die britischen Streitkräfte bereits im März ermächtigt, russische Schiffe, die im Verdacht der Sanktionsumgehung stehen, zu entern und festzusetzen, wie ein Bericht unter Berufung auf eine Reuters-Analyse zeigt. Der Premierminister sieht sich einer parteiinternen Führungsherausforderung gegenüber und verlor kürzlich seinen Verteidigungsminister nach einem Streit über die Verteidigungsausgaben. Trotz der veränderten Haltung passiert nach Erkenntnissen von Reuters weiterhin die gleiche Anzahl unter Sanktionen stehender russischer Schiffe die britischen Gewässer wie vor der Autorisierung. Die Operation erfolgte im Einklang mit nationalem und internationalem Recht, erklärte das britische Verteidigungsministerium und nannte sie „eine klare Botschaft: Ihr könnt euch nirgendwo verstecken.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- in.grΚινηματογραφικό ρεσάλτο Βρετανών πεζοναυτών σε πλοίο του ρωσικού "σκιώδους στόλου"
- NEWS 24/7Βρετανοί πεζοναύτες έκαναν ρεσάλτο σε τάνκερ του ρωσικού "σκιώδους στόλου" - Βίντεο
- ΣΚΑΪΒρετανία: Η στιγμή του ρεσάλτου Βρετανών πεζοναυτών σε τάνκερ του ρωσικού "σκιώδους στόλου"
- NewsITΒρετανία: Βίντεο με τους Βρετανούς πεζοναύτες - κομάντος να κάνουν ρεσάλτο στο ρωσικό δεξαμενόπλοιο
- Keir Starmer
- Britischer Premierminister
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen