Kunst & Bücher · Rom
Michele Mari bleibt nach Kontroverse um beleidigende Äußerungen über Michela Murgia im Finale des Strega-Preises
Die Fondazione Bellonci, Organisatorin des wichtigsten italienischen Literaturpreises, hat entschieden, dass der Autor Michele Mari nicht aus dem Wettbewerb 2026 ausgeschlossen werden kann, nachdem ihm angeblich sexistische Bemerkungen über die verstorbene Schriftstellerin Michela Murgia vorgeworfen wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Il Fatto Quotidiano, lastampa.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Fondazione Bellonci erklärte, dass die Regeln des Strega-Preises den Preis als Wettbewerb unter Werken behandeln, was den Ausschluss eines Autors nach Eingabe eines Buches verhindert.
Obwohl die Organisation die Michele Mari zugeschriebenen Bemerkungen als „unangebracht" bezeichnete, betonte sie, dass die Kontroverse den literarischen Wettbewerb oder die Bewertung der Werke nicht beeinflusse.
Die Shortlist bleibt unverändert mit Maris „I convitati di pietra" sowie Romanen von Nucci, Pitzorno, Ciabatti, Pierantozzi und Rui.
Michele Mari führt mit 280 Stimmen, gefolgt von Matteo Nucci (242) und Bianca Pitzorno (195) vor dem Finale am 8. Juli in Rom.
Die Kontroverse
Während einer Tourstation für die Strega-Finalisten soll Michele Mari angeblich beleidigende Bemerkungen über die verstorbene Schriftstellerin Michela Murgia gemacht haben. Er habe gesagt, sie sei durch ihre Hässlichkeit verbittert gewesen und habe ihre Macht genutzt, um Frust abzulassen. Die Kommentare, die Mari später bestritt, die aber von anwesenden Quellen bestätigt wurden, lösten sofortige Empörung aus. Die Mitfinalistin Teresa Ciabatti, eine enge Freundin Murgias, protestierte, woraufhin Mari ihr eine Entschuldigung schickte.
Die Entscheidung der Stiftung
Am 21. Juni gab die Fondazione Bellonci eine Erklärung heraus, die Spekulationen über einen möglichen Ausschluss ein Ende setzte. Die Organisatoren stellten klar, dass die Preisregularien keinen Raum für einen solchen Schritt lassen.
„Der Preis ist ein Wettbewerb unter Werken. Aus diesem Grund schreibt die Regelung vor, dass nicht einmal der Autor, sollte er der Teilnahme seines Werks zugestimmt haben, vom Wettbewerb zurücktreten darf.“
Die Stiftung betonte, dass die Eigentümerschaft des Preises bei den 460 "Amici della Domenica" liegt, die die Kandidaten nominieren und gemeinsam mit anderen Jurymitgliedern den Gewinner bestimmen. Die Erklärung distanzierte sich zudem von Maris Äußerungen, bezeichnete sie als unangemessen, bestand aber darauf, dass die Kontroverse keinen Einfluss auf das literarische Urteil oder die Fortsetzung des Wettbewerbs habe.
„Schriftsteller drücken sich im Wesentlichen durch ihre Bücher aus, und wir möchten, dass in diesem Moment das Wort wieder der Literatur gehört.“
Die Finalisten und die Abstimmung
Mit der getroffenen Entscheidung steht die Shortlist von sechs Autoren für die 80. Ausgabe fest. Maris Roman "I convitati di pietra" (Einaudi) wird begleitet von Matteo Nuccis "Platone. Una storia d'amore", Bianca Pitzornos "La sonnambula", Teresa Ciabattis "Donnaregina", Alcide Pierantozzis "Lo sbilico" und Elena Ruis "Vedove di Camus". Eine von einigen Medien veröffentlichte vorläufige Stimmenauszählung zeigt Mari mit 280 Stimmen vorn, vor Nucci mit 242, Pitzorno mit 195, Ciabatti mit 184, Pierantozzi mit 170 und Rui mit 163.
- Michele Mari
- 280 Stimmen
- Matteo Nucci
- 242 Stimmen
- Bianca Pitzorno
- 195 Stimmen
- Teresa Ciabatti
- 184 Stimmen
- Alcide Pierantozzi
- 170 Stimmen
- Elena Rui
- 163 Stimmen
Daten aus dem Artikeltext
Was als Nächstes kommt
Die Abschlusszeremonie findet am 8. Juli 2026 im Ninfeo di Villa Giulia in Rom statt. Die Stiftung gab an, dass der Vorfall im Tourbus, obwohl als unglücklich angesehen, den Verlauf des Wettbewerbs nicht ändere. Der Gewinner wird durch die kombinierte Stimme der Amici della Domenica und der erweiterten Jury ermittelt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itFondazione Bellonci, il regolamento Strega non consente esclusioni. Mari resta in gara - Libri - Il libro in piazza
- Il Fatto QuotidianoIl Premio Strega su Michele Mari dopo le offese a Murgia: "Resta in gara"
- lastampa.itPremio Strega, avanti con Mari
- AdnkronosPremio Strega 2026, Michele Mari non sarà escluso dalla finale
- Michele Mari
- Autor von „I convitati di pietra" und Strega-Preis-Finalist
- Michela Murgia
- Verstorbene italienische Schriftstellerin, Ziel von Maris Äußerungen
- Teresa Ciabatti
- Finalistin für „Donnaregina" und Freundin Murgias, die gegen Maris Äußerungen protestierte
- Matteo Nucci
- Autor von „Platone. Una storia d'amore", Strega-Finalist
- Bianca Pitzorno
- Autorin von „La sonnambula", Strega-Finalistin
- Alcide Pierantozzi
- Autor von „Lo sbilico", Strega-Finalist
- Elena Rui
- Autorin von „Vedove di Camus", Strega-Finalistin
- Orte
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