Fußball · Rom

Giovanni Malagò verteidigt FIGC-Präsidentschaft gegen CONI-Verwaltungsandrohungen

FIGC-Präsident Giovanni Malagò wies auf einem Jugendfestival in Rom die Forderungen nach einer Zwangsverwaltung zurück und verteidigte seine Wahl mit knapp 70 % der Stimmen, obwohl Fragen zu seinem Verbandsmitgliedsstatus bestehen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von il Giornale.it, Il Fatto Quotidiano, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: FabrizioOfficial77, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. KandidaturvorschlagMalagò nimmt den Vorschlag an, für das FIGC-Präsidentenamt zu kandidieren, fünf bis sechs Tage nach der Schlussfeier der Paralympics.
  2. WahlbestätigungFIGC-Generalsekretär Marco Brunelli bestätigt die Kandidatur, und Malagò gewinnt die Wahl mit knapp 70 % der Stimmen.
  3. Prüfung durch den SportstaatsanwaltSportstaatsanwalt Ugo Taucer stellt das Verfahren ein und weist das CONI an, die Einhaltung der Verbandsmitgliedsregeln zu prüfen.
  4. 19.09.Malagò weist beim Fenix-Festival in Rom gemeinsam mit Sportminister Andrea Abodi die Drohungen einer Zwangsverwaltung zurück.

Rede auf dem Fenix-Festival

Der Präsident des Italienischen Fußballverbands (FIGC), Giovanni Malagò, verteidigte seine Wahl bei einem Auftritt auf dem Fenix-Jugendfestival in Rom am 19. September 2026. In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Eine Generation ohne Weltmeisterschaft“, organisiert von der Fratelli-d’Italia-Jugendbewegung Gioventù Nazionale, sprach Malagò über die Drohungen, den Fußballverband unter eine externe Zwangsverwaltung zu stellen. Malagò argumentierte, dass die Prüfung seiner Position eher auf persönlicher und politischer Feindseligkeit als auf legitimen administrativen Mängeln beruhe. Er verwies auf seine lange Erfahrung in der italienischen Sportverwaltung, darunter zwölf Jahre als Präsident des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI) und seine Stellung als Einzelmitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Malagò hob auch seine eigene sportliche Vergangenheit hervor: Er sei der einzige Verbandspräsident, der ein nationales Fünf-gegen-Fünf-Fußballturnier gewonnen habe. Während der Veranstaltung bezog sich Malagò auf die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und ihre früheren Äußerungen zu demokratischen Mandaten.

„Ich habe Giorgia Meloni stets respektiert und ich habe sie immer geschätzt, als sie diesen Konsens noch nicht hatte. Sie sagte stets, man solle die Menschen entscheiden lassen, was sie wollen. Also frage ich: Ist es richtig, dass eine Person, die mit knapp 70 % gewählt wurde, solche Probleme hat?“

Giovanni Malagò, Präsident des Italienischen Fußballverbands und ehemaliger CONI-Präsident

Der Registrierungsstreit und die CONI-Prüfung

Die administrative Herausforderung konzentriert sich auf Malagòs Fehlen einer gültigen Verbandsmitgliedskarte zum Zeitpunkt der Einreichung seiner Kandidatur für das FIGC-Präsidentenamt. FIGC-Generalsekretär Marco Brunelli hatte die Unterlagen zunächst genehmigt und Malagò damit ermöglicht, die Präsidentschaftswahl mit knapp 70 % Zustimmung zu bestreiten und zu gewinnen. Der Generalsportstaatsanwalt des CONI, Ugo Taucer, stellte daraufhin fest, dass die Verbandsmitgliedschaft gemäß den Statuten eine erforderliche Qualifikation sei, während er das Disziplinarverfahren einstellte und das CONI aufforderte, die Statuteneinhaltung zu überprüfen. Nach dieser Bewertung prüfte CONI-Präsident Luciano Buonfiglio, den Fußballverband unter eine externe Verwaltung zu stellen. Malagò erinnerte daran, dass er fünf bis sechs Tage nach der Schlussfeier der Paralympics gebeten worden sei zu kandidieren, zunächst ablehnte und dann die Kandidatur annahm. Er beschrieb die konfrontative Haltung von Buonfiglio, den er zuvor für das CONI-Präsidentenamt unterstützt hatte, für Beobachter im gesamten Sportbereich als überraschend.

„Heute werde ich angegriffen. Von was? Wegen eines Wahlverfahrens, für das ich nicht nur nicht schuldig bin, sondern dessen Opfer ich bin.“

Giovanni Malagò, Präsident des Italienischen Fußballverbands und ehemaliger CONI-Präsident

Minister Abodi drängt auf institutionelle Lösung

Sport- und Jugendminister Andrea Abodi nahm per Videoübertragung an der Festival-Podiumsdiskussion teil und antwortete direkt auf Malagòs Äußerungen. Abodi räumte ein, dass Malagò während des gesamten Kandidaturverfahrens begleitet wurde, in gutem Glauben handelte und keine unmittelbare persönliche Verantwortung für den Verfahrensstreit trägt. Der Minister betonte jedoch, dass etablierte Regeln in allen Sportorganisationen durchgesetzt werden müssten, um die institutionelle Glaubwürdigkeit zu wahren. Abodi äußerte den Wunsch, ein Eingreifen der Regierung in interne Sportangelegenheiten zu vermeiden, und erklärte, dass Entscheidungen autonom im Sportrechtssystem getroffen werden sollten. Er warnte vor einer Politisierung des Streits, während das CONI prüft, ob bei der Wahl die statutarischen Standards eingehalten wurden.

„Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen, die für alle gelten. Die Glaubwürdigkeit des Sports hängt auch von der Einhaltung von Regeln ab, die für alle gelten.“

Andrea Abodi, Italienischer Minister für Sport und Jugend

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Rom · Italien

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