Fußball · Rom
Italiens Fußballverband wählt heute neuen Präsidenten: Malagò haushoher Favorit gegen Abete
Der Italienische Fußballverband (FIGC) hält heute seine Präsidentschaftswahl im Rome Cavalieri Waldorf Astoria ab, wobei der frühere CONI-Chef Giovanni Malagò allgemein erwartet wird, Giancarlo Abete zu besiegen und den zurückgetretenen Gabriele Gravina zu beerben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Messaggero, lastampa.it, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Giovanni Malagò hat eine Koalition aus Serie A, Serie B, Spielern und Trainern zusammengestellt, die ihm mindestens 54 Prozent der gewichteten Stimmen gibt, mit Prognosen, die auf 70 Prozent hindeuten.
Der scheidende Präsident Gabriele Gravina trat am 2. April zurück, nachdem Italien die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 verpasst hatte – die dritte verpasste Qualifikation in Folge.
274 Delegierte geben 516 gewichtete Stimmen in sechs Komponenten ab: Serie A (18 %), Serie B (6 %), Lega Pro (12 %), LND (34 %), AIC (20 %) und AIAC (10 %).
Der neue Präsident muss sofort einen neuen Nationaltrainer wählen. Roberto Mancini ist der führende Name, Daniele De Rossi und Fabio Grosso werden ebenfalls genannt, sind aber jetzt an Vereine gebunden.
Malagòs Plattform zielt auf die Nachhaltigkeit der Profiklubs, kommerzielles Wachstum und Stadionmodernisierung ab, während Abete den Breitenfußball und schrittweise Reformen betont.

- 2.04.Gabriele Gravina tritt als FIGC-Präsident zurück, nachdem Italien die Qualifikation für die Weltmeisterschaft verpasst hat.
- 18.06.Die Anti-Korruptionsbehörde ANAC bestätigt Giovanni Malagòs Wählbarkeit und räumt das Hindernis der ‚pantouflage‘ aus dem Weg.
- 22.06.Die Wahlversammlung tritt im Rome Cavalieri Waldorf Astoria zusammen, um den neuen Präsidenten zu wählen.
Die heutige Abstimmung
Die Delegierten versammeln sich heute Morgen im Hotel Rome Cavalieri Waldorf Astoria zu einer Versammlung, die den nächsten Präsidenten der FIGC wählen wird. Die Wahl ist der Schlussakt einer Krise, die durch Italiens verpasste Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 ausgelöst wurde – die dritte verpasste Qualifikation in Folge für die Azzurri. Gabriele Gravina trat am 2. April zurück, Tage nach der entscheidenden Niederlage in Bosnien, und der Verband ist seitdem auf diese Abstimmung zugerast.
Die Kandidaten und ihre Unterstützung
Giovanni Malagò, der frühere Präsident des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI), geht mit einer Koalition in die Wahl, die ihm ein theoretisches Minimum von 54 Prozent der gewichteten Versammlung gibt. Er hat die Unterstützung der Serie A (18 Prozent der Stimmen), der Serie B (6 Prozent), der Spielergewerkschaft AIC (20 Prozent) und der Trainergewerkschaft AIAC (10 Prozent) gesichert. Giancarlo Abete, der derzeitige Vorsitzende der Nationalen Amateurliga (LND) und FIGC-Präsident von 2007 bis 2014, kann auf den Großteil des 34-Prozent-Anteils der LND zählen. Die 12 Prozent der Lega Pro, die sich öffentlich für keinen der beiden Kandidaten ausgesprochen hat, sind der entscheidende Block. Prognosen sehen Malagò bei 70 Prozent, wobei ein Teil der Lega Pro ihn voraussichtlich unterstützen wird.
„Ich will es bis zum Ende durchspielen.“
Das Wahlsystem
Die Versammlung besteht aus 274 Delegierten, die 516 gewichtete Stimmen abgeben. Die 20 Delegierten der Serie A haben jeweils ein Gewicht von 4,644, während die 99 LND-Delegierten jeweils 1,772 wiegen. Ein Kandidat benötigt die absolute Mehrheit (die Hälfte plus eins), um zu gewinnen. Bis zu drei Wahlgänge mit geheimer elektronischer Abstimmung sind erlaubt. Der erste Aufruf ist um 8:30 Uhr, der zweite um 11:00 Uhr.
- Serie A
- 18 %
- Serie B
- 6 %
- Lega Pro
- 12 %
- LND
- 34 %
- AIC (Spieler)
- 20 %
- AIAC (Trainer)
- 10 %
Daten aus dem Artikeltext
Unmittelbare Prioritäten
Wer auch immer gewinnt, muss sich schnell auf mehreren Fronten bewegen. Malagòs 23-seitiges Programm „Gemeinsam für die Zukunft des italienischen Fußballs“ betont die finanzielle Nachhaltigkeit der Profiklubs, das Wachstum der kommerziellen und internationalen Einnahmen, eine Überarbeitung der Verteilung der audiovisuellen Rechte, eine größere managerielle Autonomie für die Ligen (insbesondere die Serie A) und Investitionen in moderne Stadien. Abetes Plattform konzentriert sich auf die Stärkung des Breitenfußballs, eine schrittweise Reform der Ligen und die Unterstützung von Amateurvereinen und -regionen.
Die Trainerentscheidung
Die erste dringende Aufgabe des neuen Präsidenten ist die Ernennung eines Cheftrainers für die Nationalmannschaft. Malagò hat gesagt, er habe Ideen, aber aus Respekt vor der Wählerschaft noch niemanden kontaktiert. Roberto Mancinis Name taucht auf der Shortlist auf, obwohl ein Überraschungskandidat nicht ausgeschlossen wird. Die Weltmeister Daniele De Rossi und Fabio Grosso wurden bewundert, aber beide stehen nun bei Genua bzw. Florenz unter Vertrag.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il MessaggeroPresidente Figc, oggi il voto dopo il flop mondiale: pronto Malagò (favorito su Abete)
- lastampa.itLa Figc volta pagina e Malagò scatta in pole. Nuovo ct: pronto Mancini
- ANSA.itMalagò-Abete, la Federcalcio al voto sceglie il presidente - Notizie
- ANSA.it>>>ANSA/ Abete-Malagò, la Federcalcio al voto sceglie il presidente - Notizie
- Giovanni Malagò
- Ehemaliger CONI-Präsident und Kandidat für das Amt des FIGC-Präsidenten
- Giancarlo Abete
- Präsident der Nationalen Amateurliga (LND) und Kandidat für das Amt des FIGC-Präsidenten
- Gabriele Gravina
- Scheidender FIGC-Präsident, der nach Italiens verpasster WM-Qualifikation zurücktrat
- Roberto Mancini
- Führender Kandidat für das Amt des nächsten Cheftrainers der italienischen Nationalmannschaft
- Andrea Abodi
- Italienischer Sportminister, der rechtliche Gutachten zu Malagòs Wählbarkeit einholte
- Aurelio De Laurentiis
- Präsident von Neapel und früher Unterstützer von Malagòs Kandidatur
- Matteo Marani
- Präsident der Lega Pro, deren Komponente die entscheidende Stimme bei der Wahl ist
- Orte
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