Sicherheit · Mailand

Carabinieri nehmen 22-Jährigen in Mailand wegen angeblichen Anschlagsplans auf Synagoge und Moschee fest

Die Carabinieri haben den Mann am Donnerstag, 29. Oktober, auf Grundlage eines Haftbefehls eines Mailänder Richters festgenommen. Laut Ermittlern zeigten seine Geräte detaillierte Pläne zum Bau von Sprengsätzen und zum Umbau von Schusswaffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, ANSA.it und Tgcom24. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mailand · Italien

Die Festnahme

Die Carabinieri haben am Donnerstag, 29. Oktober, am Morgen einen 22-Jährigen auf Grundlage eines Haftbefehls festgenommen, den ein Richter für Vorermittlungen am Gericht von Mailand erlassen hatte. Die Operation führte das ROS, die Spezialeinheit der Carabinieri, mit Unterstützung des Provinzkommandos Mailand durch. Der Mann lebt im Umland von Mailand. Die Ermittler kamen ihm erst nach der Auswertung seiner elektronischen Geräte auf die Spur, die seine Absicht offenbarten, einen Anschlag zu verüben.

Die mutmaßlichen Pläne

Laut den Carabinieri wollte der Mann eine Synagoge und einen islamischen Gebetsort im Umland von Mailand angreifen. Er soll bis ins Detail geplant haben, wie Sprengsätze zusammengesetzt und Schusswaffen für die Anschläge umgebaut werden. Wie Open berichtet, suchte er zudem nach chemischen Substanzen, die für die Herstellung von Sprengstoff nötig sind, und hatte beide Ziele bereits ausgemacht. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Mailand koordiniert, berichtet Open. Die Carabinieri beschreiben ein Muster ständiger Selbstschulung mit terroristischer Zielsetzung, einschließlich der Suche nach Chemikalien zur Sprengstoffherstellung.

Material auf seinen Geräten

Die Carabinieri erklärten, die Geräte hätten suprematistisches, akzelerationistisches, den Holocaust leugnendes und fremdenfeindliches Material enthalten. Laut Open fanden die Ermittler zudem ideologische Bekundungen mit dem Titel „Testamente“ sowie Schriften von Anders Breivik, dem norwegischen Terroristen, der bei den Anschlägen 2011 in Oslo und auf Utøya 77 Menschen tötete. Der Mann soll auf denselben Geräten Propaganda- und Hetzmaterial verbreitet und geteilt haben.

Rechtliche Einordnung

Gegen den Mann wird wegen Ausbildung für terroristische Aktivitäten nach Artikel 270-quinquies des Strafgesetzbuchs ermittelt, der die Ausbildung für Aktivitäten mit terroristischer Zielsetzung einschließlich internationalem Terrorismus erfasst. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an, während das Verfahren läuft. Die Erkenntnisse stammen aus Ermittlungen in einem frühen Stadium, die Vorwürfe sind daher noch nicht gerichtlich geprüft. Das Verfahren wird von der Staatsanwaltschaft Mailand geführt.

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