Regierung · Madrid
Ayuso verspricht Abkommen für Studenten, nachdem Madrid das Monatsticket auf gemeldete Einwohner beschränkt
Die Region Madrid verlangt seit Montag eine lokale Meldebescheinigung für ihr subventioniertes Monatsticket, was Kritik von der linken Opposition und dem Bahnbetreiber Renfe hervorrief. Präsidentin Ayuso kündigte später an, Abkommen auszuhandeln, damit Studenten aus anderen Regionen weiterhin profitieren können.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Confidencial, europa press, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Madrid verlangt nun eine Empadronamiento für die TTP-Karte und beendet damit jahrelangen de-facto-Universalschutz. Die Regel basiert auf einem Gesetz von 2011.
Die Madrider Präsidentin erklärte, sie werde Abkommen mit anderen Regionen anstreben, damit Studenten weiterhin das vergünstigte Ticket erhalten können. Bestehende Abkommen mit Kastilien-La Mancha und Kastilien und León dienen als Vorbild.
Más Madrid brachte einen parlamentarischen Antrag auf Aufhebung ein und erklärte, die Entscheidung schade Migranten und Studenten. Renfe gab an, nicht konsultiert worden zu sein und nannte den Schritt diskriminierend.
Die Regionalregierung schätzt, dass die Änderung etwa 200.000 Menschen betrifft, insbesondere Studenten von außerhalb Madrids und Migranten, die sich nicht anmelden können.

- 1.01.Das regionale Verkehrsgesetz erlaubt es, Subventionen auf Einwohner Madrids zu beschränken.
- 12.06.Die Regierung veröffentlicht eine Verordnung, die einen Nachweis der Anmeldung für das Monatsticket verlangt.
- 15.06.Die Verordnung tritt in Kraft; Ayuso kündigt Pläne zur Aushandlung von Abkommen für Studenten an.
Neue Meldepflicht tritt in Kraft
Seit Montag setzt die Tarjeta de Transporte Público Personal (TTP) in Madrid voraus, dass Antragsteller ihren Wohnsitz in der Region gemeldet haben. Die Regierung veröffentlichte die Verordnung am Freitag und setzte damit eine Bestimmung durch, die zwar seit 2011 existiert, aber bisher nie angewendet wurde. Das Consortium Regional de Transportes de Madrid (CRTM) erklärte, der Schritt reagiere auf die Notwendigkeit, Subventionen auf Beitragszahler zu lenken, die 90 % der Kosten des Netzwerks durch Steuern finanzieren.
„Der Madrider Steuerzahler finanziert mit seinen Steuern 90 % des öffentlichen Nahverkehrs, egal ob er ihn nutzt oder nicht.“
Ayuso verspricht Abkommen für Studenten
Wenige Stunden nach Inkrafttreten der Beschränkung kündigte die Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso an, dass ihre Regierung Abkommen mit anderen autonomen Gemeinschaften aushandeln werde, damit Studenten, die nicht in Madrid gemeldet sind, weiterhin das subventionierte Jugendticket erhalten können.
„So wie wir Abkommen mit anderen Regionen haben, wie zum Beispiel Kastilien-La Mancha, werden wir weitere Abkommen mit den übrigen Regionen fördern, damit beispielsweise junge Universitätsstudenten und andere Studierende in Madrid das Jugendticket und die damit verbundene Subvention in Anspruch nehmen können.“
Opposition und Renfe wehren sich
Más Madrid, die linke Partei in der Regionalversammlung, reichte einen Antrag auf sofortige Aufhebung der Maßnahme ein. Die Sprecherin Manuela Bergerot argumentierte, dass dies das Leben für Studenten und Arbeitnehmer, die ihren offiziellen Wohnsitz anderswo haben, sowie für "tausende Migranten", die sich nicht einfach anmelden können, "schwieriger machen wird". Sie sagte:
„Ayuso braucht Vox nicht, um Migranten das Leben schwerer zu machen.“
Wie es weitergeht
Die Regierung gibt an, Abkommen mit mehreren Regionen anzustreben, nannte jedoch keinen Zeitplan. Studenten, die noch nicht in Madrid gemeldet sind, werden ohne das subventionierte Ticket bleiben, bis die Abkommen unterzeichnet sind, was Monate dauern könnte. Migrantengruppen ohne Meldebescheinigung bleiben unter den aktuellen Regeln vollständig vom Jugendticket ausgeschlossen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El ConfidencialAyuso abre la mano con el abono transportes e incluye a los estudiantes no empadronados en Madrid
- europa pressRenfe rechaza que Comunidad pida empadronamiento para el abono...
- eldiario.esMás Madrid pide que el Gobierno de Ayuso quite el requisito obligatorio de empadronamiento para acceder a los descuentos del abono transportes
- eldiario.esAyuso anuncia "acuerdos" con otras regiones tras la polémica por excluir a los no empadronados del abono transporte
- Isabel Díaz Ayuso
- Präsidentin der Gemeinschaft Madrid
- Manuela Bergerot
- Sprecherin von Más Madrid in der Madrider Versammlung
- Orte
- Madrid
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