
Macron und Trump besprechen Moratorium für Energieangriffe in der Ukraine und Sicherheit im Roten Meer in New York
Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete ein 30-minütiges bilaterales Treffen mit Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung als sehr konstruktiv und skizzierte Pläne, Wolodymyr Selenskyj ein gegenseitiges Moratorium für Energieangriffe vorzuschlagen.
Diplomatisches Treffen bei den Vereinten Nationen
Der französische Präsident Emmanuel Macron und Donald Trump trafen sich am Montag, den 21. September 2026, in New York zu bilateralen Gesprächen. Das Treffen fand am Rande der jährlichen UN-Generalversammlung statt, bei der sich Staats- und Regierungschefs sowie nationale Delegationen zu multilateralen Sitzungen versammelten. Das private Gespräch zwischen Macron und Trump dauerte 30 Minuten, in denen sie mehrere drängende globale Sicherheitsfragen erörterten. Unmittelbar nach Abschluss der Gespräche wandte sich das französische Staatsoberhaupt an die internationale Presse, um die Kernpunkte ihrer gemeinsamen Agenda darzulegen. Macron bezeichnete das halbstündige Treffen als sehr konstruktiv und betonte, dass es Gelegenheit bot, direkt Ansichten zu gemeinsamen strategischen Prioritäten in Bezug auf Osteuropa und den Nahen Osten auszutauschen.
- Macron und Trump führen 30 Minuten lang Gespräche in New York während der UN-Generalversammlung.
- Macron skizziert Gespräche über Sicherheit im Roten Meer und Lieferungen von Abfangraketen an die Ukraine.
- Macron bereitet sich darauf vor, den Vorschlag für ein Moratorium für Energieangriffe mit Volodymyr Zelenskyy zu erörtern.
Vorgeschlagenes Moratorium für Energieangriffe
Ein zentrales Thema des halbstündigen Gesprächs in New York war eine diplomatische Initiative zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Macron informierte Journalisten, dass er die Idee eines gegenseitigen Moratoriums für tiefe Angriffe auf Energieanlagen zwischen der Ukraine und Russland vorgestellt habe. Die vorgeschlagene Initiative soll verhindern, dass Langstreckenangriffe die Strominfrastruktur, elektrische Anlagen und Energieproduktionsstätten in beiden Ländern beschädigen. Macron erklärte, er habe diesen Rahmen direkt mit Trump besprochen, um eine mögliche Übereinstimmung bei der Eindämmung der Infrastrukturzerstörung auszuloten. Nach seinem Treffen mit Trump bestätigte Macron, dass er den Vorschlag für ein Moratorium für Energieangriffe direkt mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyy in ihrem nächsten geplanten bilateralen Gespräch vorbringen werde.
Lieferung von Abfangraketen und militärische Hilfe
Zusätzlich zum vorgeschlagenen Moratorium für Energieinfrastruktur betonte Macron den unmittelbaren militärischen Bedarf der ukrainischen Streitkräfte. Der französische Präsident machte Trump gegenüber deutlich, dass die westlichen Partner dringend die Lieferung von Verteidigungsausrüstung an Kiew beschleunigen müssten. Macron hob Boden-Luft-Abfangraketen als die kritischste Kategorie militärischer Hilfe hervor, die zum Schutz des ukrainischen Luftraums vor Luftangriffen benötigt werde. Er argumentierte, dass ausländische Verbündete den ukrainischen Streitkräften noch schneller und mit größerer Stärke helfen müssten, indem sie diese spezialisierten Abwehrsysteme liefern. Nach Abschluss der Gespräche mit Trump bekräftigte Macron in seiner Pressekonferenz mit Reportern in New York den dringenden Bedarf an Abfangraketen.
Sicherung des Erdöltransits im Roten Meer
Ein weiterer zentraler Pfeiler der bilateralen Gespräche betraf die Sicherheit im Nahen Osten, mit besonderem Fokus auf die Lage im Roten Meer. Macron und Trump prüften konkrete Ansätze, wie die Sicherheit der Handelsschifffahrt erhöht und die für den Transport von Rohöl genutzten Seewege und Infrastrukturen besser geschützt werden können. Die beiden Führungspersönlichkeiten erörterten operative Maßnahmen zum Schutz der Tankernavigation und der Energie transportierenden Einrichtungen vor anhaltenden Navigationsrisiken und Angriffen im Korridor des Roten Meeres. Macron erklärte, dass die Gewährleistung der Sicherheit der Erdölschifffahrtswege eine wesentliche Voraussetzung für internationale Stabilität und den Energiehandel bleibe. Nach Abschluss des Treffens bekräftigte der französische Präsident, dass die Aufrechterhaltung sicherer Seewege im Roten Meer eine zentrale Priorität für die weitere diplomatische Zusammenarbeit bleiben werde.


