Energie & Handel · Paris und Leipzig
Macron ordnet Schutzmaßnahmen für Infrastruktur an und beruft G7-Treffen ein, während die Energiepreise steigen
Der französische Präsident Emmanuel Macron unterrichtete die Parteivorsitzenden im Élysée-Palast über russische hybride Bedrohungen und kündigte ein Notfalltreffen der G7 an, um die durch die Konflikte im Nahen Osten verursachten Treibstoffpreisschocks zu bewältigen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von France 24, Ouest France, POLITICO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Präsident Emmanuel Macron berief am 18. September 2026 die Geheimdienstchefs und Parteivorsitzenden ein, um die Bedrohungen durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zu erörtern.
Macron ordnete nach den Vorfällen am Flughafen Leipzig und an einem ukrainischen Passagierzug erhöhte Sicherheitsmaßnahmen für kritische Infrastruktur und Verteidigungsanlagen an.
Frankreich plant die Einberufung eines Notfall-Energietreffens der G7 und hat für den 20. September 2026 Gespräche mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney über LNG-Lieferungen angesetzt.
Eine geplante Haushaltskürzung von 54 Milliarden Euro für das nächste Jahr schränkt die Möglichkeiten Frankreichs ein, trotz der Blockaden von Treibstofflagern durch Mittelmeerfischer breite Subventionen zu gewähren.
- 17.09.Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk warnt, Russland plane Drohnen- und Raketenangriffe auf europäische Verbündete
- 18.09.Macron leitet eine dreistündige Sicherheitsunterrichtung im Élysée-Palast und ordnet Schutzmaßnahmen für kritische Infrastruktur an
- 20.09.Macron plant bilaterale Gespräche mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney über den Handel mit Treibstoff und Flüssigerdgas
Unterrichtung über Energie- und Sicherheitsbedrohungen
Am Freitag, dem 18. September 2026, berief der französische Präsident Emmanuel Macron die Vorsitzenden der politischen Parteien und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl des nächsten Jahres zu einer dreistündigen Krisensitzung in den Élysée-Palast ein. Die französischen Geheimdienstchefs präsentierten Lageberichte über nationale Verwundbarkeiten im Zusammenhang mit Russlands Krieg in der Ukraine und dem bewaffneten Konflikt im Nahen Osten, einschließlich der Schließung der Straße von Hormus. Beide Konflikte haben die Treibstoffpreise in ganz Frankreich auf neue Höchststände getrieben und Blockaden von Treibstofflagern durch Fischer im Mittelmeer sowie Aufrufe zu einer breiteren sozialen Mobilisierung im Oktober ausgelöst. Macron betonte in seiner Ansprache, dass die inländischen Preissteigerungen durch ausländische Kriege und nicht durch Maßnahmen der französischen Exekutive verursacht würden.
„Die Lage, mit der wir konfrontiert sind, ist ernst. Sie ist ernst wegen der internationalen Lage und der Folge von Kriegen, die wir ertragen.“
Schutz der Infrastruktur und hybride Risiken
Macron kündigte an, die Behörden angewiesen zu haben, die Verteidigung der kritischen Infrastruktur und der inländischen Rüstungsproduktionsstätten Frankreichs zu verstärken. Die Anordnung folgt auf eine Eskalation der russischen hybriden Kriegsführung und von Cyberoperationen auf dem europäischen Kontinent. Französische Beamte verwiesen auf jüngste Angriffe auf einen ukrainischen Passagierzug und auf den Flughafen Leipzig in Deutschland als Belege für diese Aktivitäten. Einen Tag vor dem Élysée-Treffen, am Donnerstag, warnte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, dass Russland beabsichtige, europäische Verbündete der Ukraine mit Drohnen oder Raketen anzugreifen. Guillaume Lacroix, Vorsitzender der Radikalen Partei der Linken, erklärte nach der Unterrichtung, die von den Geheimdienstvertretern vorgelegten Sicherheitsbewertungen seien zutiefst beunruhigend.
Energiediplomatie und G7-Initiative
Um Kohlenwasserstoff-Engpässe zu begegnen und die Märkte zu stabilisieren, kündigte Macron an, dass Frankreich in den kommenden Wochen ein Notfall-Energietreffen der G7 einberufen werde. Die französische Exekutive hat in den letzten Tagen Gespräche mit Führungspersönlichkeiten aus Saudi-Arabien, dem Irak, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten geführt, um die Versorgung mit Erdöl und Erdgas sicherzustellen. Macron bestätigte Pläne, am Sonntag den kanadischen Premierminister Mark Carney zu treffen, um über einen bilateralen Handel mit Erdölprodukten und Flüssigerdgas zu verhandeln. Parallel dazu suchen französische Diplomaten nach Lösungen, um die Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu ermöglichen, während Macron die Europäische Union aufforderte, die Raffinerieverarbeitungsraten zu beschleunigen und die Gesamtenergieproduktion auszuweiten, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Haushaltspolitische Grenzen, soziale Spannungen und politische Reaktionen
Der haushaltspolitische Rahmen Frankreichs begrenzt staatliche Eingriffe, da die Regierung für das kommende Jahr eine Haushaltskürzung von 54 Milliarden Euro vorbereitet. Während Macron andeutete, dass gezielte Hilfsprogramme in Entwicklung seien, warnte er davor, dass allgemeine Subventionen die öffentlichen Defizite ausweiten oder Steuererhöhungen erforderlich machen würden. An dem Treffen nahmen prominente Persönlichkeiten teil, darunter der frühere Premierminister Édouard Philippe, Gabriel Attal, der konservative Kandidat Bruno Retailleau, der Mitte-Links-Führer Raphaël Glucksmann, die Grünen-Vorsitzende Marine Tondelier und der Vorsitzende der Sozialistischen Partei, Olivier Faure. Die Vorsitzende des Rassemblement National, Marine Le Pen, wurde durch den Parteivorsitzenden Jordan Bardella vertreten, während Jean-Luc Mélenchon durch den Abgeordneten Manuel Bompard vertreten wurde. Nach der dreistündigen Unterrichtung erklärten mehrere Teilnehmer der Opposition gegenüber Reportern, die Exekutive habe die Bedenken der Haushalte hinsichtlich der Kaufkraft abgetan und keine konkreten Lösungen für die steigenden Lebenshaltungskosten vorgelegt.
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Quellen und Kontext
- France 24لتطويق أزمة الطاقة.. من هم حلفاء إيمانول ماكرون ؟
- France 24Directo París y la orden de Macron de proteger instalaciones críticas de "ataques híbridos rusos
- Ouest FranceVIDÉO. Selon Emmanuel Macron, la hausse du prix du carburant " n'est pas une conséquence de décisions gouvernementales "
- POLITICOMacron to call emergency G7 meeting as energy prices spike and Russian hybrid attacks mount
- Emmanuel Macron
- Präsident Frankreichs, der die Krisenunterrichtung im Élysée leitete
- Donald Tusk
- Premierminister Polens, der vor russischen Angriffsplänen auf europäische Verbündete warnte
- Mark Carney
- Premierminister Kanadas, der zu Energiediskussionen mit Macron zusammentreffen soll
- Jordan Bardella
- Vorsitzender des Rassemblement National, der Marine Le Pen beim Élysée-Treffen vertrat
- Édouard Philippe
- Ehemaliger Premierminister Frankreichs, der an dem Sicherheitstreffen teilnahm
- Gabriel Attal
- Zentristische politische Persönlichkeit, die an der Krisenunterrichtung teilnahm
- Bruno Retailleau
- Konservativer Kandidat, der am Élysée-Treffen teilnahm
- Raphaël Glucksmann
- Mitte-Links-Politiker, der an der Élysée-Unterrichtung teilnahm
- Marine Tondelier
- Vorsitzende der französischen Grünen, die bei den Krisengesprächen anwesend war
- Olivier Faure
- Erster Sekretär der Sozialistischen Partei, der bei der Unterrichtung anwesend war
- Manuel Bompard
- Abgeordneter, der Jean-Luc Mélenchon beim Élysée-Treffen vertrat
- Guillaume Lacroix
- Vorsitzender der Radikalen Partei der Linken, der die Unterrichtung kommentierte
- Orte
- Paris, Vereinigte Staaten
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