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Sicherheit·vor 2 Std.

Obduktion bestätigt: Lyhanna (11) wurde vor ihrem Tod vergewaltigt; DNA des Tatverdächtigen am Körper gefunden

Die am 18. Juni veröffentlichten Obduktionsergebnisse bestätigen, dass Lyhanna, das 11-jährige Mädchen, das tot in einem Silo in Südwestfrankreich aufgefunden wurde, vergewaltigt wurde. Das biologische Profil des Hauptverdächtigen Jérôme Barella wurde an ihrem Körper nachgewiesen, die genaue Todesursache bleibt jedoch unklar.

Obduktionsbefunde

Die Gerichtsmediziner kamen zu dem Schluss, dass Lyhanna, die am 29. Mai verschwunden war, vor ihrem Tod vergewaltigt wurde. DNA, die mit dem 41-jährigen Hauptverdächtigen Jérôme Barella übereinstimmt, wurde an intimen Körperstellen des Kindes gefunden, wie mehrere französische Medien am Donnerstagabend berichteten. Die Todesursache wird noch untersucht, und die forensischen Analysen laufen weiter.

Tatverdächtiger in Haft

Barella bleibt in Untersuchungshaft, angeklagt wegen Entführung und Freiheitsberaubung einer Minderjährigen unter 15 Jahren. Er kannte das Opfer: Seine Tochter besuchte dieselbe Schule in Fleurance, und er hatte zuvor in dem verlassenen landwirtschaftlichen Silo in der Nähe von Puycasquier gearbeitet, wo die Leiche am 4. Juni entdeckt wurde. Die Ermittler rekonstruieren nun die vollständige Abfolge der Ereignisse, die zu Lyhannas Tod führten.

Reaktion der Familie

Die Familie reagierte über ihren Anwalt François Roujou de Boubée, der eine kurze Stellungnahme abgab.

Angesichts des Schlimmsten, das einem Kind und Eltern passieren kann, ist ihre Wut nur mit ihrem Ekel vergleichbar. Die Familie bittet darum, dass ihre Privatsphäre respektiert wird. Es werden keine weiteren Kommentare abgegeben.

Frühere Beschwerden und systemisches Versagen

Gegen Barella wurden in den vergangenen Jahren mehrere Anzeigen und Beschwerden wegen sexueller Gewalt gegen Minderjährige eingereicht. Eine Vergewaltigungsanzeige eines 10-jährigen Mädchens wurde im August 2025 erstattet, und weitere Verfahren folgten, dennoch wurde er nie in Gewahrsam genommen oder verhört. Der Vater des Verdächtigen war 2013 selbst beschuldigt worden, seine eigene Enkelin vergewaltigt zu haben – ein Fall, der aus Mangel an Beweisen eingestellt wurde. Barella Bruder wurde kurzzeitig festgenommen, nachdem er eine Verleumdungsklage eingereicht hatte; eine Überprüfung seiner Akte ergab eine frühere Entführungs- und Vergewaltigungsvorwurf einer Frau.

Der Fall hat die Debatte über den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in Frankreich neu entfacht. Mehr als hundert feministische und Kinderschutzorganisationen haben für den 4. Juli zu einem landesweiten Protest aufgerufen, um ein umfassendes Gesetz gegen Gewalt gegen Frauen und Minderjährige zu fordern.

Wichtige Daten im Fall Lyhanna
  1. Lyhanna verschwindet in Fleurance, Gers.
  2. Leiche in einem verlassenen Getreidesilo in Puycasquier gefunden.
  3. Obduktion bestätigt Vergewaltigung; DNA von Jérôme Barella am Opfer identifiziert.
  4. Landesweiter Protest, geplant von feministischen und Kinderschutzorganisationen.
Puycasquier

8 Quellen

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