Lozanos 85.-Minuten-Siegtor bringt Jagiellonia zu 2:1-Erfolg gegen Motor Lublin in packendem Ekstraklasa-Spiel
Ein ausverkauftes Arena Lublin erlebte, wie Motor in der 83. Minute ausglich, nur damit Sergio Lozano zwei Minuten später Jagiellonias Führung wiederherstellte und einen 2:1-Auswärtssieg besiegelte, der den Meister mit sechs Punkten aus zwei Spielen an die Tabellenspitze bringt.
Ein hektischer Start
Beide Seiten lieferten sich frühe Schlagabtäusche in einer Partie, die ihr offensives Versprechen bereits in den ersten Minuten einlöste. Kajetan Szmyt's Flanke aus dem dritten Minute landete am Pfosten für Jagiellonia, und kurz darauf köpfte Yuki Kobayashi eine Ecke knapp am Tor vorbei. Motor antwortete, als Karol Czubak allein vor Torhüter Sławomir Abramowicz auftauchte, der den Schuss parierte, und Mbaye Jacques N'Diayes akrobatischer Nachschuss wurde von Kobayashi selbst von der Linie geklärt.
Prelec eröffnet den Torreigen
Der Bann wurde in der 33. Minute gebrochen. Ein Fadenpass von Bernardo Vital fand Jesús Imaz, der Nik Prelec an der Strafraumgrenze auflegte; der slowenische Stürmer schoss einen flachen Abschluss an Mihai Popa vorbei ins Tor – sein zweites Tor in ebenso vielen Ekstraklasa-Einsätzen. Jagiellonia hätte die Führung vor der Pause verdoppeln können, als Popa instinktiv Lozanos harten Schuss abwehrte und Prelec den Abpraller über die Latte köpfte.
- Szmyt-Flanke trifft den Pfosten für Jagiellonia.
- Czubak von Abramowicz pariert; N'Diayes Nachschuss von der Linie geklärt.
- Nik Prelec trifft von der Strafraumgrenze zur 1:0-Führung für Jagiellonia.
- Popa pariert Lozano-Schuss, Prelec-Kopfball geht über das Tor.
- Karol Czubak gleicht für Motor aus, verwandelt N'Diayes Hereingabe.
- Sergio Lozano schlenzt den Siegtreffer aus 20 Metern nach Szmyt-Vorlage.
Motors Druck in der zweiten Hälfte
Motor kam nach der Pause mit starkem Druck zurück. Czubak köpfte in der 49. Minute knapp am Pfosten vorbei, und N'Diayes flacher Schuss vier Minuten später erzwang eine weitere starke Parade von Abramowicz. Der Torhüter zeigte weitere Paraden gegen Czubak und Mateusz Łęgowski, während die Gastgeber nach vorne drängten und die Gäste über 90 Minuten mit 21 zu 13 Torschüssen übertrafen.
Späte Wendung und Lozanos Siegtor
Die Beharrlichkeit der Heimmannschaft zahlte sich in der 83. Minute aus, als eine Flanke von Makan Aiko von N'Diaye heruntergeköpft wurde und Czubak aus kurzer Distanz einschob. Der Ausgleich entfachte die Menge, doch die Feierlichkeiten waren kaum abgeklungen, als Jagiellonia zurückschlug. Szmyt bediente Lozano, der aus etwa 20 Metern einen präzisen Abschluss an Popa vorbei ins Tor setzte, die Führung zurückeroberte und die Gastgeber verstummen ließ.
Reaktionen von den Bänken
Beide Trainer lobten das Spektakel, zogen jedoch unterschiedliche Lehren. Motors Mariusz Misiura nannte die Sequenz eine Lehrstunde.
Für uns ist es eine gute Lektion: Wenn man in den Schlussminuten nach schweren Anstrengungen ausgleicht, darf man diesen Punkt nicht mehr hergeben. Uns fehlte ein wenig Ruhe, Berechnung, um diesen Punkt zu respektieren und nach einer Chance für das 2:1 zu suchen.
Jagiellonias Adrian Siemieniec räumte ein, dass die Partie in der Schwebe war, bevor die entscheidende Qualität seiner Mannschaft zum Vorschein kam.
Ein sehr interessantes, lebendiges Spiel, es ist viel passiert. Nach dem Ausgleich lag der mentale Vorteil bei der Heimmannschaft, aber die individuelle Qualität meiner Spieler bedeutete, dass wir diesen einen Moment nutzten und dann mit Opferbereitschaft und Verteidigung des Strafraums durchhielten.


