Einzelsport · Peking

Joanna Wietrzyk gibt Hyrox-Peking-Sieg nach Kontaminationskontroverse ab

Die australische Athletin Joanna Wietrzyk gab ihren Hyrox-Peking-Sieg und ihre Ranglistenpunkte rückwirkend auf, nachdem sie mit einer akuten Magen-Darm-Erkrankung angetreten war, die die Ausrüstung auf der Strecke kontaminierte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Adnkronos, The Independent und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Peking · China
Wie es dazu kam
  1. MontagswarnungHyrox kündigt an, dass jeder, der Drohungen oder beleidigende Nachrichten an Teilnehmer sendet, mit Wettbewerbssperren belegt wird.
  2. FreitagsentschuldigungWietrzyk entschuldigt sich bei den Teilnehmern und gibt rückwirkend ihren Renntitel und die erzielten Punkte ab.
  3. Überprüfung durch VeranstalterMitbegründer Moritz Fürste gibt zu, dass Hyrox einen Fehler gemacht hat, indem die Teilnehmerin während des Rennens nicht gestoppt wurde.

Rennvorfall und Kontamination der Ausrüstung

Die australische Ausdauerathletin Joanna Wietrzyk gewann das Frauen-Eliterennen beim Hyrox-Event in Peking mit einer Endzeit von 61 Minuten und 23 Sekunden. Während des Wettkampfs erlitt Wietrzyk eine akute Episode von Stuhlinkontinenz, entschied sich jedoch, die Strecke nicht zu verlassen. Sie absolvierte alle nachfolgenden Abschnitte des Hallenrennens, das ein Kilometer-Laufintervalle mit funktionellen Fitnessstationen wie Schlittenziehen, Indoor-Rudern, Ausfallschritten und Medizinballwürfen kombiniert. Videoaufnahmen des Rennens verbreiteten sich weit über soziale Medien und zeigten, dass biologische Ausscheidungen ihre Kleidung, Beine und Schuhe verunreinigt hatten. Mitbewerber nutzten anschließend dieselben Trainingsstationen, Bodenmatten und Trainingsgeräte während des restlichen Wettkampfs.

Athletenkritik und erste Reaktion

Das ausgestrahlte Filmmaterial löste weit verbreitete Kritik von Mitbewerbern und Fitnesskommentatoren hinsichtlich Gesundheitsrisiken und hygienischer Bedingungen am Veranstaltungsort aus. Unmittelbar nach dem Rennen teilte Wietrzyk ein Bild aus einem Krankenhausbett mit einem Infusionstropf in sozialen Medien und fügte eine Bildunterschrift hinzu, dass ein Sieg ein Sieg sei. Der italienische Elite-15-Teilnehmer Eugenio Bianchi sagte gegenüber Fanpage.it, dass die Rennverantwortlichen sofort hätten eingreifen müssen, und wies darauf hin, dass Athleten routinemäßig bestraft werden, wenn sie spucken oder Wasser über ihren Kopf gießen. Bianchi argumentierte, dass eine Besessenheit von sportlichen Ergebnissen zu beeinträchtigten Sicherheitsstandards auf der Strecke geführt habe.

„Man kann nicht übersehen, dass man im Grunde während des gesamten Rennens Zeug verstreut. Ich weiß nicht, was in ihrem Kopf vorging, aber es ist etwas, das mich ein wenig erschreckt hat.“

Eugenio Bianchi, Italienischer Elite-15-Hyrox-Athlet

Rückgabe und öffentliche Entschuldigung

Nach internationaler Kritik löschte Wietrzyk ihren Krankenhausbeitrag und veröffentlichte eine Erklärung, in der sie sich bei der chinesischen Öffentlichkeit, den Veranstaltern, Zuschauern und Mitathleten entschuldigte. Sie gab bekannt, dass sie das Rennen in voller Gesundheit angetreten sei und keinen Grund gehabt habe, vor dem Start eine plötzliche Erkrankung zu erwarten. In ihrer Erklärung bestätigte sie ihren rückwirkenden Rückzug von der Peking-Veranstaltung und gab sowohl ihren ersten Platz als auch die durch den Sieg erzielten Ranglistenpunkte ab. Sie kündigte auch an, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um sich mit ihrer Familie zu erholen.

„Ich bedauere die Entscheidung, nicht von der Strecke gegangen zu sein. Ich erkenne an, dass ich eine andere Wahl hätte treffen sollen. Ich übernehme die Verantwortung für meine Entscheidung, weiterzumachen, und es tut mir zutiefst leid für das Unbehagen und die Störung, die ich verursacht habe.“

Joanna Wietrzyk, Australische Hyrox-Teilnehmerin und Weltrekordhalterin

Überprüfung durch Veranstalter und Aktualisierung der Protokolle

Die Kontroverse veranlasste das Hyrox-Management, sich mit der operativen Handhabung biologischer Kontamination auf den Rennflächen zu befassen. Hyrox-Mitbegründer Moritz Fürste räumte ein, dass die Organisation einen Fehler gemacht habe, indem sie das Rennen nicht gestoppt und die Athletin nach dem Vorfall nicht entfernt habe. Vertreter von Hyrox erklärten, dass es zwar spezifische Verfahren für medizinische Notfälle und Biogefahren gebe, die sich entfaltende Situation jedoch Unklarheit darüber geschaffen habe, wie die Mitarbeiter die Regeln interpretierten und anwendeten. Die Veranstalter verpflichteten sich, die operativen Richtlinien zu aktualisieren, um ähnliche Vorfälle bei zukünftigen Tourstopps zu verhindern. Hyrox kündigte außerdem an, dass Personen, die gewalttätige Drohungen oder Belästigungen gegen Wietrzyk aussprechen, dauerhaft von allen zukünftigen Wettkämpfen ausgeschlossen werden.

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Quellen und Kontext

Orte
Peking

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