
Lolita Flores schockiert in 'El Hormiguero' mit erschütternder Geschichte einer Schießerei in Kolumbien 1983 an der Seite von Miguel Bosé
Die spanische Sängerin und Schauspielerin Lolita Flores ließ das Publikum von 'El Hormiguero' sprachlos zurück, als sie schilderte, wie sie 1983 in Kolumbien in einem Taxi mit Miguel Bosé zwischen die Fronten zweier Autos geriet.
Lolita Flores' Auftritt bei Pablo Motos' 'El Hormiguero' am Dienstagabend bot eine Mischung aus schockierenden Enthüllungen, skurrilen persönlichen Eigenheiten und Rückblicken auf ihre Karriere. Die 68-jährige Künstlerin war hauptsächlich gekommen, um ihren neuen Film 'Mallorca Confidencial' zu bewerben, einen Thriller, der im Jahr 2007 spielt und in dem sie eine mächtige Matriarchin einer Elendssiedlung im Zentrum des Drogenhandels spielt. Der Film, in dem auch ihre Tochter Elena Furiase mitspielt, markiert ihre Rückkehr zu einer Hauptrolle im Kino, mehr als zwei Jahrzehnte nachdem sie den Goya-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin für 'Rencor' gewonnen hatte.
Eine schreckliche Nacht in Kolumbien
Der packendste Moment des Interviews kam, als Lolita eine lebensbedrohliche Erfahrung aus dem Jahr 1983 schilderte. Während einer Arbeitsreise nach Kolumbien, die mit ihren Flitterwochen zusammenfiel, wurden sie und der Sänger Miguel Bosé von einem berühmten kolumbianischen Moderator zum Abendessen eingeladen. Auf dem Weg zum Haus des Gastgebers geriet ihr Taxi mitten in eine Schießerei.
An einer Ampel fuhren zwei Autos auf beiden Seiten unseres Taxis vor und begannen, von einer Seite zur anderen zu schießen.
Der Taxifahrer brüllte ihnen zu, sie sollten sich ducken. Lolita beschrieb einen schrecklichen Schusswechsel, bis die Ampel auf Grün sprang und die Schützen davonfuhren, um ihren Kampf weiter die Straße hinunter fortzusetzen. Sie gab zu, nie erfahren zu haben, was der Grund für die Schießerei war, und vermutete, dass es sich um Polizei und Drogenhändler gehandelt haben könnte, sagte aber, sie sei zu verängstigt gewesen, um hinzusehen.
Der 'Goya-Fluch' und 'Mallorca Confidencial'
Lolita sprach auch den sogenannten 'Fluch' des Goya für die beste Nachwuchsdarstellerin an, einen Aberglauben, der besagt, dass die Auszeichnung die Karriere eher behindert als fördert. Sie betonte nachdrücklich, dass sie selbst darunter gelitten habe, und merkte an, dass sie trotz Arbeit an anderen Filmen erst mit 'Mallorca Confidencial' wieder eine Hauptrolle bekommen habe. Ihre Figur, La Chusa, ist eine verwitwete Roma-Frau, die den Tod verkauft, um ihre Familie und ihr Land während der Immobilienblase vor einer Bauentwicklung zu schützen.
Ich glaube es nicht nur, ich habe es am eigenen Leib erfahren. Es ist nicht nur eine Legende.
Tägliche Rituale und besondere Ängste
Das Gespräch lenkte auf Lolitas Privatleben, das eine strenge tägliche Routine offenbarte. Sie steht spät auf, idealerweise gegen 11 Uhr oder Mittag, und isst seit 40 Jahren jeden Morgen eine rohe Knoblauchzehe mit Honig, gefolgt von Kaffee mit Hafermilch und einem Serrano-Schinken-Toast. Sie bleibt bis nach 2 Uhr morgens wach, schaut internationale Serien und spielt Handy-Kartenspiele. Sie gestand auch, für ein Atresplayer-Abo zu bezahlen, obwohl sie ein Star des Senders ist.
In einer surrealen Wendung sprach Lolita über ihre Taphophobie – die Angst, lebendig begraben zu werden. Sie hat ihren Kindern genaue Anweisungen für Gegenstände gegeben, die in ihren Sarg gelegt werden sollen: ein Handy mit Empfang, einen Hammer, um den Deckel aufzubrechen, Bargeld, einen Schlüssel zum Mausoleum, Wasser, eine Packung Orfidal, einen Mantel und Stiefel. Als Motos sie fragte, ob sie eine Einäscherung wolle, witzelte sie: „Nein, falls ich brenne.“
Liebe und Bewunderung
In Herzensangelegenheiten gab Lolita zu, dass sie für einen Partner „völlig offen“ sei, sich aber weigere, Dating-Apps zu nutzen. Sie verriet, dass ihr aktueller Promi-Schwarm der 27-jährige 'Euphoria'-Schauspieler Jacob Elordi sei, und bedauerte, dass er ihr Enkel sein könnte. Sie scherzte, dass es ihr zu peinlich wäre, ihn anzusprechen, besonders mit Knoblauchgeruch.


