
Lkw kracht in drei Autos am Aktio-Preveza-Tunnel, acht Verletzte darunter Kinder
Ein griechischer Lkw-Fahrer ist am Freitagnachmittag am Eingang des Aktio-Preveza-Unterwassertunnels in drei stehende Pkw gekracht und hat acht Menschen verletzt, darunter zwei Kinder, alle mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen.
Was geschah
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich kurz vor 13:00 Uhr am Freitag, den 14. August 2026, am Eingang des Aktio-Preveza-Unterwassertunnels in Richtung von Preveza nach Aktio. Ein Fahrzeug war aufgrund eines mechanischen Defekts im Tunnel liegen geblieben, und die Ampel am Eingang schaltete auf Rot, um den einfahrenden Verkehr zu stoppen. Drei Pkw mit Touristen aus Italien, Rumänien und einem griechischen Fahrer hielten in der Schlange an, um auf die Räumung der Blockade zu warten.
Ein von einem Griechen gefahrener Lkw, der in die gleiche Richtung unterwegs war, konnte nicht rechtzeitig bremsen und krachte mit großer Wucht in das Heck der stehenden Fahrzeuge. Der Aufprall löste eine Kettenkollision aus, an der alle drei Autos beteiligt waren. Trümmerteile verteilten sich auf der Fahrbahn, und die drei Pkw erlitten erhebliche Schäden, sodass die Rettungskräfte erstaunt waren, dass die Insassen überlebten. Ein Anwohner, der vor Ort war, beschrieb den Unfall als „einen der größten Verkehrsunfälle“ und „einen wirklich lauten Knall“. Im Tunnel brach Panik aus, kleine Kinder weinten vor Angst und die Fahrer waren sichtlich geschockt und konnten sich aufgrund der Sprachbarriere nicht verständigen.
Die Verletzten und die Krankenhausbehandlung
Acht Menschen wurden bei der Kollision verletzt: zwei Griechen (der griechische Autofahrer und der Lkw-Fahrer), drei Italiener und drei Rumänen. Im rumänischen Auto saßen ein 15-jähriger Junge, eine Frau und ein Mann. Im italienischen Auto saßen ein 14-jähriger Junge, eine Frau und ein Mann. Alle acht wurden mit drei EKAB-Krankenwagen ins Krankenhaus Preveza zur medizinischen Untersuchung und Behandlung gebracht. Nach ersten Informationen besteht bei keinem der Verletzten Lebensgefahr, die meisten erlitten orthopädische Verletzungen.
Eine italienische Touristin, der von den Rettungskräften eine Halskrause angelegt wurde, bleibt vorsorglich im Krankenhaus. Sie schilderte ihre Erfahrungen dem Sender Star.
Mir geht es recht gut. Ich warte auf meinen Mann, der zur Polizei gegangen ist, um eine Aussage zu machen. Ich bin mir nicht sicher, wie die Dinge hier funktionieren, besonders wenn man die Sprache nicht gut spricht, obwohl ich glaube, dass es auf der Polizeiwache jemanden gibt, der Italienisch spricht. Mir geht es gut, obwohl ich mich etwas erschöpft fühle. Ich hatte überall Schmerzen, auch mein Hals tat weh, aber jetzt versuche ich mich zu erholen.
Ein griechisch-deutscher Fahrgast wird ebenfalls aufgrund vorübergehender Gedächtnisverluste im Krankenhaus behandelt.
Nach dem Knall kann ich mich an nichts erinnern. Ich öffnete die Augen und fand mich im Krankenhaus wieder.
- Griechen
- 2
- Italiener
- 3
- Rumänen
- 3
Rettung und Verkehrsbehinderungen
Die Feuerwehr traf mit speziellem Schneidegerät ein, um die eingeklemmten Insassen aus den schwer beschädigten Fahrzeugen zu befreien. Auch die Verkehrspolizei und Rettungssanitäter von EKAB waren im Einsatz. Die Tunneleinfahrt von Preveza in Richtung Aktio wurde vorübergehend gesperrt, was zu Fahrzeugschlangen von mehreren Kilometern führte. Die Straße dient auch dem Verkehr in Richtung Igoumenitsa, was die Behinderungen noch verstärkte. Der Verkehr wurde nach und nach wiederhergestellt, obwohl die Bedingungen schwierig blieben. Die Polizei forderte die Fahrer auf, erhöhte Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.
Reaktion des Bürgermeisters
Der Bürgermeister von Preveza, Nikolaos Georgakos, bezeichnete den Unfall als tragischen Fehler des Lkw-Fahrers. Er wies darauf hin, dass vor der Tunneleinfahrt Ampeln installiert seien und die Fahrer an dieser Stelle keine hohen Geschwindigkeiten erreichen könnten.
Es war ein tragischer Fehler des Lkw-Fahrers. Wir können nicht verstehen, wie es passiert ist.
Georgakos fügte hinzu, dass ein solcher Unfall an dieser Stelle nicht gerechtfertigt sei, da es vor dem Eingang Ampeln gebe und keine hohen Geschwindigkeiten entwickelt würden. Er bestätigte, dass die acht Verletzten (zwei Griechen, drei Italiener, drei Rumänen) mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurden, die keinen Anlass zur Sorge zu geben schienen. Die Behörden untersuchen weiterhin die genauen Umstände des Unfalls.
- Fahrzeug bleibt im Tunnel liegen; Ampel schaltet auf Rot
- Drei Autos mit italienischen, rumänischen und griechischen Kennzeichen halten an der Tunneleinfahrt
- Lkw kann nicht bremsen, kracht in stehende Autos und verursacht Kettenkollision
- Feuerwehr schneidet Fahrzeuge auf, um eingeklemmte Insassen zu befreien; drei Krankenwagen treffen ein
- Acht Verletzte ins Krankenhaus Preveza gebracht


