Einzelsport

BC Partners zieht sich aus dem Neustart von LIV Golf zurück – die Liga steht vor der Liquidation

BC Partners hat seinen Plan aufgegeben, einen Neustart als LIV 2.0 zu finanzieren. Damit steht die von Saudi-Arabien finanzierte Golf-Liga vor der Abwicklung. Eine Anhörung vor dem Insolvenzgericht in New Jersey am Donnerstag, 5. November, könnte das Liquidationsverfahren einleiten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Axios, BBC, Bloomberg Business und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Wie es dazu kam
  1. 3.11.Lee Westwood sagt, ihm sei kein akzeptabler Vorschlag für LIV 2.0 vorgelegt worden
  2. 4.11.BC Partners gibt Berichten zufolge seinen Plan auf, LIV 2.0 zu unterstützen
  3. 5.11.Anhörung vor dem Insolvenzgericht in New Jersey angesetzt, bei der die Liquidation beginnen könnte

Ein Deal, der seine Frist verfehlte

BC Partners, die Beteiligungsgesellschaft, die sich bereit erklärt hatte, einen Neustart der Liga anzuführen, ist nach Angaben einer mit der Sache vertrauten Person abgesprungen. Das Unternehmen war bereit, bis zu 300 Millionen Dollar in eine umstrukturierte Version namens LIV 2.0 zu investieren. Der Rückzug erfolgte, als die Frist näher rückte, bis zu der es nachweisen musste, dass es genügend Unterstützung von Spielern hat, um 2027 eine Turnierserie auszurichten. BBC Sport berichtete, die Zeitpläne hätten sich als unüberwindbar erwiesen und die nötigen Vereinbarungen seien nie unterzeichnet worden.

Wie die saudi-arabische Finanzierung versiegte

Der Staatsfonds Public Investment Fund Saudi-Arabiens bestätigte im April, dass er seine Unterstützung nach der Saison 2026 einstellen werde. Der Fonds war fünf Spielzeiten lang die wichtigste Geldquelle von LIV. Die New York Times bezifferte seine Ausgaben auf rund 5 Milliarden Dollar, Money in Sport auf mehr als 5 Milliarden Dollar. LIV beantragte im September Gläubigerschutz nach Chapter 11, und der PIF hatte einen Massekredit (Debtor-in-Possession-Kredit) bereitgestellt, um die Umstrukturierung zu finanzieren. In seiner Erklärung begründete der Fonds seine Entscheidung so:

„Die erhebliche Investition, die LIV Golf über einen längeren Zeitraum verlangt, ist mit der aktuellen Phase der Investitionsstrategie des PIF nicht mehr vereinbar.“

Public Investment Fund

Nur wenige Spieler banden sich vertraglich

Die Berichte gehen auseinander, wie viele Spieler Interesse hatten. Axios und die BBC beschrieben rund 30 Spieler als interessiert oder bereits registriert, während die Financial Times von mindestens 15 berichtet hatte, die ernsthaftes Interesse bekundeten. Die Knackpunkte waren die wirtschaftlichen Bedingungen, denn das vorgeschlagene Modell sollte garantierte Verträge und hohe Preisgelder durch Anteile an der Liga ersetzen, so die New York Times. Die FT berichtete zudem, Vorgaben der DP World Tour hätten es den Golfern untersagt, zwischen den beiden Ligen zu wechseln, weshalb verbindliche Zusagen selten blieben. Lee Westwood, der 2022 zum Start zu LIV kam, sagte am Dienstag, 3. November:

„Mir ist nichts vorgelegt worden, was für LIV 2.0 akzeptabel wäre.“

Lee Westwood, Spieler

Mehrere führende Spieler sind bereits gegangen. Jon Rahm und Tyrrell Hatton haben erklärt, sie werden nicht woanders spielen, und die ursprünglichen Stützen Sergio Garcia, Louis Oosthuizen, Ian Poulter und Graeme McDowell haben deutlich gemacht, dass sie die Liga verlassen.

Anhörung und wie es weitergeht

Für Donnerstag, 5. November, ist eine Anhörung vor dem Insolvenzgericht in New Jersey angesetzt. Die BBC erwartet, dass der PIF dem Gericht in dieser Anhörung mitteilen wird, der Vorschlag für LIV 2.0 sei nicht tragfähig. Die New York Times schrieb, die Anhörung könne das Liquidationsverfahren einleiten, und Axios berichtete, mit dem Fall befasste Personen rechneten damit, dass die Liga in die Liquidation übergeht. LIV und BC Partners reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Bryson DeChambeau, den größten Star der Liga. Fürsprecher wie Phil Mickelson argumentierten, die Liga werde helfen, den Sport weltweit zu verbreiten, während Kritiker sie als „Sportswashing“ bezeichneten, das von Menschenrechtsvorwürfen gegen Saudi-Arabien ablenke.

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