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Konflikte · Vilnius

Litauen führt ab 2032 die allgemeine Wehrpflicht ein – Parlament muss noch zustimmen

Der Staatsverteidigungsrat unter Vorsitz von Präsident Gitanas Nauseda hat in Vilnius beschlossen, dass Männer ab 2032 zum allgemeinen Wehrdienst einberufen werden. Die Änderung würde die jährlichen Einberufungen von mehr als 5.000 auf etwa 7.500 erhöhen; der Plan muss noch vom Parlament gebilligt werden.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, TVP Info, polsatnews.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Vilnius · Litauen
Wie es dazu kam
  1. 2030Zieljahr für ein umfassendes Modell der Staatsverteidigung
  2. 2032Beginn der allgemeinen Wehrpflicht, vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments
  3. 2040Aktive Reserve soll laut Prognose 74.000 Soldaten erreichen

Entscheidung für einen Start 2032

Der Staatsverteidigungsrat unter Vorsitz von Präsident Gitanas Nauseda hat am Donnerstag, 29. Oktober, beschlossen, dass Litauen ab 2032 die allgemeine Wehrpflicht einführt. Das Treffen fand in Vilnius statt, und das Parlament muss den Plan noch billigen, bevor er in Kraft tritt. Nach dem derzeitigen Teilsystem wählte der Militärdienst- und Rekrutierungsdienst jedes Jahr im Januar geeignete Männer per Computerauslosung aus. Nauseda verknüpfte den Termin 2032 mit Vorbereitungen, darunter Unterkünfte für einen größeren Einberufungsjahrgang und die Ausbildung von Ausbildern. Er sagte, der Rat habe die Fähigkeiten der Armee umfassend bewerten wollen, bevor er entscheide.

„Wir haben beschlossen, dass die allgemeine Wehrpflicht ab 2032 eingeführt wird.“

Gitanas Nauseda, Präsident Litauens

Wer einberufen würde

Nauseda sagte, derzeit würden jedes Jahr mehr als 5.000 junge Männer zu einem neunmonatigen Grundwehrdienst einberufen. Bei einer allgemeinen Wehrpflicht würde diese Zahl auf etwa 7.500 steigen. Er fügte hinzu, die Zahl könnte höher liegen, doch einige junge Menschen seien aus medizinischen Gründen dienstuntauglich. Frauen behielten die Möglichkeit, sich wie bisher freiwillig für die militärische Ausbildung zu melden. Rekruten würden zudem Qualifikationen wie das Steuern von Drohnen erwerben und den Grenzschutz sowie die Feuerwehr unterstützen. Die Kosten der Umstellung könnten 100 bis 120 Millionen Euro betragen.

Hintergrund und die Bedrohung durch Russland

Litauen schaffte die Wehrpflicht 2008 ab und führte 2015 eine teilweise Wehrpflicht wieder ein, mit Verweis auf die sich verschärfende Bedrohung nach der Annexion der Krim durch Russland. Nach diesen Regeln von 2015 bestand die Armee aus Berufssoldaten und einberufenen Männern im Alter von 18 bis 22 Jahren, die zu einem verpflichtenden neunmonatigen Dienst herangezogen werden konnten. Die Sorge wuchs mit Russlands Krieg gegen die Ukraine weiter. Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie an Belarus, einen Verbündeten Russlands. Die Meilensteine sind im folgenden Chart dargestellt.

Reserven und das Verteidigungsmodell

Nauseda sagte, Litauen habe derzeit etwa 50.000 Reservisten, und betonte die Qualität ihrer Vorbereitung.

„Die Qualität der Vorbereitung der Reservisten ist nicht weniger wichtig, in manchen Fällen vielleicht sogar wichtiger als die Ausbildung von Wehrpflichtigen.“

Gitanas Nauseda, Präsident Litauens

Die aktive Reserve soll bis 2040 auf 74.000 Soldaten wachsen. LRT TV berichtete, Litauen plane bis 2030 ein umfassendes Modell der Staatsverteidigung, das nationale Entscheidungen mit Gemeinden, Organisationen, Unternehmen und Bürgern verbinde. Ziel sei es, das Funktionieren des Landes in einer Krise oder einem Krieg zu gewährleisten. Nauseda sagte zudem, die Auffrischungsausbildung der Reservisten müsse mit der Ausbildung der Wehrpflichtigen ausbalanciert werden, damit beide auf angemessenem Niveau liefen. Das Parlament muss den Plan noch billigen, und die nationale Auslosung wird eingestellt, wenn 2032 die vollständige Wehrpflicht beginnt.

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