
Frau nahe Tokio festgenommen, weil sie Mitbewohnerin die Lippen zugenäht haben soll – Opfer entkam mit „Hilfe“-Zettel
Eine 49-jährige Frau wurde in Koga in der Präfektur Ibaraki festgenommen, nachdem sie nach einem Streit angeblich mit Nadel und Faden die Lippen ihrer 42-jährigen Mitbewohnerin zugenäht hatte. Das Opfer floh in einen nahegelegenen Laden und hielt einen handgeschriebenen „Hilfe“-Zettel in der Hand.
Der Angriff
Am 29. Juni 2026 soll eine 49-jährige Frau namens Masai Sakurai nach einem Streit in ihrem Haus in Koga, einer Stadt in der Präfektur Ibaraki nahe Tokio, die Lippen ihrer 42-jährigen Mitbewohnerin mit Nadel und Faden zugenäht haben. Die Polizei nahm Sakurai am Montag, dem 6. Juli, wegen des Verdachts der Körperverletzung fest.
, sagte das Opfer der Polizei, so der öffentlich-rechtliche Sender NHK.„Sie wurde wütend nach einem Streit und hat mir die Lippen zugenäht“
Flucht und Rettung
Dem Opfer gelang es, das Haus zu verlassen, und es floh in einen benachbarten Laden, wobei es ein Stück Papier in der Hand hielt, auf das es das Wort „Hilfe“ geschrieben hatte. Ein örtlicher Polizist sagte, die Frau habe dort Zuflucht gesucht, bevor die Behörden alarmiert wurden.
Festnahme und Ermittlungen
Die Polizei der Präfektur Ibaraki nahm die 49-jährige Masai Sakurai am Montag, dem 6. Juli, eine Woche nach dem mutmaßlichen Vorfall, fest. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die Verdächtige zum Zeitpunkt des Vorfalls mit dem Opfer zusammenlebte. Die Behörden prüfen außerdem unbestätigte Informationen, dass eine dritte Person im Haus gelebt haben könnte. Die Ermittlungen dauern an.


