Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilmeRadar
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützen
KontaktImpressum
StartBriefLiveSträngeSuche

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

  • Prinz Alois verweigerte die Sanktion eines Gesetzesentwurfs, der einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche entkriminalisiert hätte und den das Parlament am 2. September 2026 mit 13 zu 12 Stimmen angenommen hatte. Ab dieser Abstimmung hatte er sechs Monate Zeit, ihn zu unterzeichnen oder ein Veto einzulegen.

  • Es ist das erste Veto, das Alois seit der Übergabe der Amtsgeschäfte durch seinen Vater im Jahr 2004 eingelegt hat. Das Fürstenhaus erklärt, ein Fristenmodell schütze das ungeborene Leben nicht ausreichend.

  • Die Initiative Fristenlösung für Liechtenstein begann im Februar 2026 mit dem Sammeln von Unterschriften und kam auf mehr als 4.970, bei 1.000 erforderlichen für eine Befassung des Parlaments.

  • Die Initiatorin Tatjana As'Ad nannte die Lage surreal; für Samstag, den 24. Oktober, ist in Vaduz eine Demonstration geplant.

Vaduz
Vaduz · Liechtenstein
Wie es dazu kam
  1. Februar 2026Bürgerinitiative beginnt mit dem Sammeln von Unterschriften
  2. 2.09.Parlament beschließt die Reform mit 13 zu 12
  3. Woche des 19. Oktober 2026Prinz Alois legt Veto gegen den Gesetzesentwurf ein
  4. 24.10.Demonstration in Vaduz geplant

Ein Veto nach knapper Abstimmung

Erbprinz Alois hat sich geweigert, einen Gesetzesentwurf zu unterzeichnen, der einen Schwangerschaftsabbruch in Liechtenstein in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen entkriminalisiert hätte. Das Fürstenhaus erklärte in einer Stellungnahme, er sei weiterhin überzeugt, dass ein Fristenmodell das ungeborene Leben nicht ausreichend schütze, das es als wesentliches Rechtsgut bezeichnet. Der Entwurf war am 2. September 2026 mit 13 zu 12 Stimmen durch das Parlament gegangen. Es ist das erste Veto in der Regentschaft von Alois, die 2004 begann, als sein Vater Hans-Adam II. seine Amtsgeschäfte übergab. Alois hatte seine Ablehnung lange vor der Abstimmung deutlich gemacht und im Juni erklärt, er werde die Reform auch dann vetoieren, wenn sie Parlament oder Volksabstimmung passiere.

Das Fürstenhaus fügte hinzu, der Prinz sehe Spielraum für Veränderungen durch gezielte Maßnahmen, etwa die Aufhebung des Werbeverbots oder Unterstützungsangebote für Frauen vor, während und nach der Schwangerschaft. Die Verfassung räumt dem Erbregenten dieses Vetorecht ein, und eine Volksabstimmung 2012 bestätigte es als absolut. Alois hatte ab der Abstimmung vom 2. September sechs Monate Zeit, das Gesetz zu unterzeichnen oder ein Veto einzulegen. Liechtenstein ist ein kleines Alpenfürstentum mit rund 40.000 Einwohnern, das direkte Demokratie mit einer Monarchie verbindet, die weitreichende exekutive Befugnisse besitzt.

Wie die Reform ins Parlament kam

Die Reform ging auf die Bürgerinitiative Fristenlösung für Liechtenstein zurück, die im Februar 2026 begann, Unterschriften zu sammeln. Sie sammelte mehr als 4.970 Unterschriften, etwa ein Viertel der registrierten Wählerinnen und Wähler und weit mehr als die 1.000, die nötig sind, um das Parlament zu befassen. Der Text zielte darauf ab, einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche zu entkriminalisieren, den Eingriff von der Krankenversicherung übernehmen zu lassen und das nationale Verbot von Informationen über den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen aufzuheben.

Unterschriften der Initiative im Vergleich zur gesetzlichen SchwelleUnterschriften
Gesammelte Unterschriften (mehr als)4.970
Erforderliche Unterschriften1.000
Gesammelte Unterschriften (mehr als)
4970 Unterschriften
Erforderliche Unterschriften
1000 Unterschriften

Daten aus dem Artikeltext

Eine Umfrage im August ergab 62 Prozent Zustimmung zur Reform unter den Wählerinnen und Wählern. Das Parlament nahm den Entwurf am 2. September mit knapper Mehrheit an, und die Abgeordneten lehnten eine Volksabstimmung darüber mit demselben Stimmenverhältnis von 13 zu 12 ab.

Parlamentsabstimmung über die Abtreibungsreform, 2. September 2026Stimmen
Dafür13
Dagegen12
Dafür
13 Stimmen
Dagegen
12 Stimmen

Daten aus dem Artikeltext

Geltendes Recht und Reisen ins Ausland

Schwangerschaftsabbruch ist in Liechtenstein weiterhin illegal, außer wenn das Leben oder die Gesundheit einer Frau schwer gefährdet ist oder die Schwangerschaft Folge einer sexuellen Gewalttat ist. Wer jemandem zu einem Schwangerschaftsabbruch verhilft, kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden, während eine Frau, die ihren eigenen Abbruch herbeiführt, mit bis zu einem Jahr rechnen muss. Auch das Anbieten oder Bewerben von Abtreibungsdiensten ist verboten, im Ausland vorgenommene Abbrüche werden jedoch nicht bestraft. Seit 2015 dürfen Frauen für den Eingriff legal ins Ausland reisen, vor allem in die Schweiz und nach Österreich. Ein Bericht der Liechtensteinischen Menschenrechtsvereinigung von 2025 schätzte die Zahl der Frauen, die für einen Schwangerschaftsabbruch in die Schweiz reisen, auf 40. Die Initiative wollte die Hürden beseitigen, die mit dem Reisen verbunden sind, darunter die Kosten, die Organisation der Kinderbetreuung und kein eigenes Fahrzeug.

Reaktionen der Initiatorinnen und Initiatoren

Tatjana As'Ad, die die Initiative anführte und für die kleine linksgerichtete Partei Freie Liste arbeitet, sagte, die Gruppe habe mit dem Ausgang gerechnet, fühle sich aber dennoch enttäuscht.

„Wir sind nicht wirklich überrascht, aber trotzdem enttäuscht.“

Tatjana As'Ad, Führte

Sie argumentierte, das Veto werde Schwangerschaftsabbrüche kaum verhindern, sondern sie nur in andere Länder verlagern.

„Es ist surreal, was gerade 2026 in einem Staat mitten in Europa passiert.“

Tatjana As'Ad, Führte

Die Initiatorinnen und Initiatoren erklärten, eine einzelne Person setze sich über eine Entscheidung hinweg, die von fast einem Viertel der Wählerinnen und Wähler getragen und vom Parlament beschlossen worden sei, und kündigten weitere Aktionen an. Für Samstag, den 24. Oktober, ist in der Hauptstadt Vaduz eine Demonstration geplant.

Weiter in der heutigen Ausgabe

Schütze tötet einen Menschen und verletzt vier bei Schüssen westlich von ParisDie Staatsanwaltschaft untersucht die Schüsse in Trappes und La Verrière als terroristischen Mordfall; ein mögliches rassistisches Motiv wird geprüft.Sicherheit · vor 58 Min.
Heutiger Brief · 5 Min. zum AnhörenRussland greift Kyjiw vor neuen Ukraine-Gesprächen anLive · 5 ThemenFrankreich: Sicherheitsmaßnahmen vor Protesten

Quellen und Kontext

  • EL PAÍSvor 2 Std.Erbprinz von Liechtenstein nutzt erstmals sein Vetorecht, um ein Gesetz zur Legalisierung von Abtreibungen zu kippenEl príncipe heredero de Liechtenstein usa por primera vez su derecho a veto para tumbar una la ley que legalizaba el aborto · Original auf Spanisch
  • HotNews.rovor 3 Std.Der Erbprinz von Liechtenstein hat nach 22 Jahren sein Vetorecht genutzt, um ein wichtiges Gesetz zu blockierenPrințul regent din Liechtenstein și-a folosit după 22 de ani dreptul de veto, pentru a bloca o lege importantă - HotNews.ro · Original auf Rumänisch
  • RTP - Rádio Televisão Portuguesavor 4 Std.Liechtenstein. Veto des Prinzen gegen Abtreibung sorgt für BestürzungLiechtenstein. Veto do príncipe ao aborto causa consternação · Original auf Portugiesisch
  • Il Sole 24 OREvor 5 Std.Liechtenstein, der Prinz legt sein Veto gegen die Reform zur Legalisierung von Abtreibungen einLiechtenstein, il principe pone il veto alla riforma per rendere legale l'aborto · Original auf Italienisch
Alois
Erbprinz und Regent von Liechtenstein, der das Veto gegen den Gesetzesentwurf zur Abtreibungsreform einlegte
Hans-Adam II
Regierender Fürst von Liechtenstein, der seine Amtsgeschäfte 2004 an Alois übergab
Tatjana As'Ad
Führte die Bürgerinitiative für die Abtreibungsreform an und arbeitet für die Partei Freie Liste

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht heute um 15:19.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Ein Veto nach knapper AbstimmungEin Veto nach knapper Abstimmung
  2. 2Wie die Reform ins Parlament kamWie die Reform ins Parlament kam
  3. 3Geltendes Recht und Reisen ins AuslandGeltendes Recht und Reisen ins Ausland
  4. 4Reaktionen der Initiatorinnen und InitiatorenReaktionen der Initiatorinnen und Initiatoren

Auf Grundlage von Berichten von

EL PAÍS, HotNews.ro, RTP, Il Sole 24 ORE, Η Ναυτεμπορική, The Guardian, 20 Minuten

Liste der Quellen

Gesundheit & Bildung · Vaduz

Liechtensteins Erbprinz legt Veto gegen vom Parlament beschlossenes Abtreibungsgesetz ein

Erbprinz Alois hat einen Gesetzesentwurf blockiert, der einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche entkriminalisiert hätte, nachdem das Parlament ihn am 2. September mit 13 zu 12 Stimmen angenommen hatte. Es ist das erste Veto seiner Regentschaft, die 2004 begann.

Vaduz

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, HotNews.ro, RTP und weiteren Medien. Veröffentlicht heute um 15:19.

Eigene Frage stellen
Wie ist der aktuelle rechtliche Status von Abtreibungen in Liechtenstein?
Wie viele Unterschriften wurden für die Initiative Fristenlösung für Liechtenstein gesammelt?
So entsteht er