Konflikte · Nabatäa, Bürgenstock und Washington
Israel und Hisbollah vereinbaren brüchige Waffenruhe, aber US-iranische Friedensgespräche nach tödlichen Luftangriffen verschoben
Eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah trat am Freitagnachmittag in Kraft, doch israelische Luftangriffe vor und nach der Waffenruhe haben Dutzende getötet und das erst wenige Tage zuvor unterzeichnete US-iranische Memorandum gefährdet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von de Volkskrant, vrtnws.be, NOS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Libanons Behörden meldeten 18 Tote und die NNA 5 weitere durch israelische Angriffe, während 4 israelische Soldaten bei einem Hisbollah-Angriff starben. Al-Dschasira gab eine Gesamtzahl von 47 libanesischen Toten an.
Israel und die Hisbollah vereinbarten eine Waffenruhe um 16:00 Uhr Ortszeit am Freitag, doch Al-Dschasira beobachtete 12 israelische Luftangriffe in der ersten Stunde nach ihrem Inkrafttreten.
Der Iran sagte das Bürgenstock-Treffen ab, nachdem israelische Angriffe das Memorandum verletzt hatten, das ein Ende aller Militäraktionen fordert; Vance erklärte die Reise sei aufgrund 'logistischer Unwägbarkeiten' abgesagt.
Der israelische Premier erklärte, die Armee werde einen Streifen im Südlibanon besetzen, solange es die Sicherheitsbedürfnisse erfordern, und geriet damit in Konflikt mit dem Aufruf des US-iranischen Abkommens, die Souveränität des Libanon zu respektieren.
Drei saudische Tanker haben die Meerenge bereits passiert, und es wird erwartet, dass sie innerhalb von 30 Tagen im Rahmen des breiteren US-iranischen Verständnisses mautfrei wird.
- 19.06.Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah verkündet, soll um 16:00 Uhr Ortszeit in Kraft treten, vermittelt von USA und Katar mit iranischer Hilfe.
- 19.06.US-Vizepräsident JD Vance verschiebt Bürgenstock-Gespräche mit Iran; Vance kritisiert israelische Regierung für Gefährdung des Abkommens.
- 20.06.Libanons staatliche Nachrichtenagentur meldet fünf weitere Tote bei neuen israelischen Angriffen auf das Gebiet von Nabatäa trotz der Waffenruhe.
Waffenruhe nach tödlicher Nacht erreicht
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag griffen israelische Kampfflugzeuge und Drohnen mindestens elf Städte im Südlibanon an und töteten nachweislich 18 Menschen (acht aus einer einzigen Familie, so die libanesischen Behörden). Vier israelische Soldaten starben, als die Hisbollah im gleichen Zeitraum einen israelischen Panzer traf. Die Gewalt setzte sich am Freitagmorgen fort, wobei Artilleriebeschuss auf Nabatäa und umliegende Gebiete nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mindestens fünf weitere Todesopfer forderte. Al-Dschasira bezifferte die Gesamtzahl der libanesischen Todesopfer durch die israelische Operation auf 47.
Trotz des Blutvergießens verkündeten Israel und die Hisbollah am Nachmittag eine Waffenruhe. Die von den USA und Katar unter Mithilfe des Iran vermittelte Vereinbarung sollte um 16:00 Uhr Ortszeit in Kraft treten. Ein Hisbollah-Vertreter sagte gegenüber Reuters:
„Sobald wir von der Waffenruhe hörten, haben wir sie von unserer Seite aus umgesetzt.“
„Es fühlt sich nicht wie eine Waffenruhe an. Stattdessen herrscht ein Gefühl des Déjà-vu.“
US-iranischer Friedensprozess gestört
Die neue Waffenruhe war eine ausdrückliche Voraussetzung des Absichtsprotokolls, das die USA und der Iran am Mittwoch unterzeichnet hatten. Diese Vereinbarung fordert eine „sofortige und dauerhafte“ Einstellung der Militäroperationen an allen Fronten, einschließlich des Libanon, und gibt den Unterhändlern 60 Tage Zeit, um eine endgültige Einigung über das iranische Atomprogramm und andere Fragen zu erzielen.
Da die israelischen Angriffe über Nacht gegen diese Bedingung verstießen, sagte der Iran die Folgetreffen ab, die im Schweizer Bergdorf Bürgenstock stattfinden sollten. Der US-Vizepräsident JD Vance hatte bereits seine Abreise vorbereitet; sein Stab und ein Pressepool warteten am Flughafen, als das Weiße Haus die Reise mit Verweis auf „logistische Unwägbarkeiten“ absagte. Vance nutzte eine Pressekonferenz in Washington, um die Netanjahu-Regierung ungewöhnlich scharf zu kritisieren:
„Wenn ich im Kabinett der israelischen Regierung säße, würde ich vielleicht nicht den einzigen mächtigen Verbündeten angreifen, der mir in der Welt noch geblieben ist.“
Israel besteht auf Pufferzone
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte klar, dass die Waffenruhe keinen Rückzug bedeutet.
„Um die Sicherheit im Norden Israels wiederherzustellen, ist es notwendig, einen Streifen im Südlibanon zu besetzen.“
Der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, die Fortsetzung der Gespräche hänge von den „roten Linien“ des Iran ab, während die Schweizer Gastgeber bestätigten, dass der Bürgenstock-Standort weiterhin gesichert und vorbereitet sei, falls Delegationen später einfliegen. Das Memorandum lässt bis Mitte August Zeit für einen endgültigen Deal, was ein schmales Zeitfenster für die Diplomatie lässt.
Auswirkungen und die Straße von Hormus
Die breitere Entspannung zwischen Washington und Teheran zeigt bereits konkrete Ergebnisse: Die Straße von Hormus soll innerhalb von 30 Tagen mautfrei für den kommerziellen Verkehr wiedereröffnet werden, und mindestens drei saudische Rohöltanker passierten die Wasserstraße am Donnerstag, wie Reuters berichtete. Präsident Trump unterstrich gegenüber Axios seine Druckmittel:
„Wir sind diejenigen mit den Waffen.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- de VolkskrantIsraël bestookt zuiden Libanon ondanks wapenstilstand met Hezbollah: zeker vijf doden
- vrtnws.beLIVE Inlichtingendiensten waarschuwen: "Israël zal deal mogelijk ondermijnen", nieuwe aanvallen op Libanon | VRT NWS Nieuws
- NOSNa nieuw bestand opnieuw vijf doden in Libanon door luchtaanvallen Israël
- De MorgenOndanks staakt-het-vuren blijft toekomst van Iran-akkoord onzeker: 'Libanon zal branden'
- Benjamin Netanyahu
- israelischer Ministerpräsident
- JD Vance
- Vizepräsident der Vereinigten Staaten
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Irans Chefunterhändler bei den Gesprächen mit den USA
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