Sicherheit · Riga, Tscherniwzi und Kamensk-Schachtynski

Luftraumalarm in Lettland nach Drohnenangriffen in Tscherniwzi und Ukraines Angriff auf ein Werk in Rostow

Die lettischen Streitkräfte meldeten am Sonntag, 1. November, eine kurze Verletzung des Luftraums nahe den Grenzen zu Belarus und Russland. Am selben Tag beschädigte ein russischer Drohnenangriff ein Gebäude in Tscherniwzi in der Ukraine, und Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Ukraine habe ein russisches Raketentreibstoffwerk getroffen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, HotNews.ro, adevarul.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Riga, Tscherniwzi, Kamensk-Schachtynski · Lettland, Ukraine, Russland

Ein kurzer Alarm an der lettischen Grenze

Die lettischen Streitkräfte meldeten am Sonntag, 1. November, eine kurze Verletzung des nationalen Luftraums nahe den Grenzen zu Belarus und Russland. Anwohner wurden gebeten, zu ihrer eigenen Sicherheit in ihren Häusern zu bleiben, solange der Vorfall andauerte. In einem Beitrag auf X warnte das Militär vor einer möglichen Gefahr und forderte die Menschen auf, sich keinem tieffliegenden oder verdächtigen Objekt zu nähern. Rund 30 Minuten später teilte es mit, das nicht identifizierte Objekt habe den lettischen Luftraum verlassen, der Alarm sei beendet.

Drohnen, die in den NATO-Luftraum abirren

Der lettische Alarm folgte einen Tag nach einem ähnlichen Vorfall in Rumänien, wo am Samstag, 31. Oktober, sechs Kreise im Nordosten – Iași, Neamț, Vaslui, Botoșani, Bacău und Suceava – unter Luftalarm gestellt wurden, nachdem zwei Drohnen in den nationalen Luftraum eingedrungen waren. Berichte beschreiben, dass ukrainische Militärdrohnen mehrfach in den Luftraum von Finnland, Estland, Lettland und Litauen eingedrungen sind. Die Ukraine greift russische Ölverschiffungshäfen an der Ostsee an, und einige ihrer Drohnen verfehlten ihre Ziele, was in den Nachbarländern Sicherheitsalarme auslöste. Berichte bringen den lettischen Fall mit dem Sturz der lettischen Regierung Anfang dieses Jahres in Verbindung. Moskau warf Kyjiw vor, den NATO-Luftraum als Deckung für Angriffe zu nutzen, während Kyjiw erklärt, russische Signalstörungen hätten einige seiner Drohnen vom Kurs abgebracht. Die NATO-Staaten machen im Allgemeinen Russland verantwortlich, das im Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert ist.

Angriff auf das Werk Kamenski

Selenskyj erklärte, ukrainische Langstreckenangriffe hätten das Werk Kamenski in der Region Rostow getroffen, eine russische Rüstungsfabrik, die an der Raketenproduktion beteiligt ist. Der ukrainische Generalstab hatte den Angriff einen Tag zuvor angekündigt und erklärt, es seien Drohnen und Neptune-Marschflugkörper eingesetzt worden. Das Werk liegt etwa 15 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und produziert Festtreibstoff für eine breite Palette von Raketen, Geschossen und Waffen für russische Militärflugzeuge. Es steht auf Sanktionslisten der Europäischen Union, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten. Selenskyj zufolge wurden zudem ein Pantsir-S2-System und ein Führungs- und Kontrollfahrzeug für das S-400 Triumf getroffen, der geschätzte Schaden liege bei rund 70 Millionen Dollar.

Drohnenangriff in Tscherniwzi

Russische Drohnen griffen am Sonntag Tscherniwzi an, eine ukrainische Stadt nahe der rumänischen Grenze. Ruslan Ossypenko, Leiter der regionalen Militärverwaltung, erklärte auf Facebook, zwei Drohnen hätten ein ziviles Verwaltungsgebäude getroffen, und ein 67-jähriger Mann sei durch Splitter verletzt worden. Der Mann erhielt Erste Hilfe und wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine abstürzende Drohne löste in dem Gebiet ein Feuer aus, Einsatzkräfte rückten an. Der Flughafen der Stadt und ihr Heizwerk liegen nahe der Einschlagstelle. Eine dritte Drohne soll nahe der Stadt abgeschossen worden sein, dort wurden keine Schäden oder Opfer registriert. Auch mehrere Orte nahe Lwiw wurden an jenem Morgen von Drohnen getroffen, die Wohngebäude, Fahrzeuge und ein Lager beschädigten.

Korrigierte Opferzahl

Ein früherer Angriff am 26. Oktober hatte nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders Suspilne Tscherniwzi eine Energieanlage in der Region Tscherniwzi beschädigt und Stromausfälle verursacht. Am Sonntag erklärte Bürgermeister Roman Klytschuk zunächst, Trümmer einer abgeschossenen feindlichen Drohne seien in der Stadt niedergegangen, zwei Menschen seien leicht verletzt worden. Später erklärte er, vorläufigen Informationen zufolge sei ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden und das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht worden. Anschließend korrigierte er die Zahl und erklärte, nur eine Person sei verletzt worden.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen