Sicherheit · Campobasso, Pietracatella und Riccia
Italienische Polizei befragt Lehrerin vier Stunden lang im Rizin-Vergiftungsfall von Pietracatella
Ermittler der Squadra Mobile in Campobasso haben am 13. September 2026 eine Jugendfreundin von Gianni Di Vita befragt, um widersprüchliche Zeugenaussagen zur tödlichen Rizin-Vergiftung seiner Frau und Tochter zu klären.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Tgcom24, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine Mathematiklehrerin des Landwirtschaftlichen Instituts von Riccia wurde am 13. September 2026 von 08:00 bis 12:00 Uhr zu ihren Beziehungen zu Gianni Di Vita und Antonella Di Ielsi befragt.
Die Staatsanwältin von Larino, Elvira Antonelli, und Polizeichef Marco Graziano befragten Gianni Di Vitas Cousine Laura Di Vita am 11. September drei Stunden lang und am 12. September einen Cousin des ehemaligen Bürgermeisters erneut.
Die Ermittler aktivierten internationale Kooperationskanäle, nachdem sie Internet-Suchen nach Rizin auf Computern des Landwirtschaftlichen Instituts von Riccia festgestellt hatten.
Analysen italienischer Labore und des Berliner Robert-Koch-Instituts bestätigten, dass Gianni Di Vita nie Rizin ausgesetzt war, obwohl er nach dem Abendessen am 23. Dezember 2025 über Magen-Darm-Symptome berichtet hatte.
- 11.09.Laura Di Vita wird drei Stunden lang im Polizeipräsidium Campobasso befragt
- 12.09.Ermittler führen ein ausgedehntes Gespräch mit einem Cousin des ehemaligen Bürgermeisters
- 13.09.Mathematiklehrerin wird vier Stunden lang von der Fliegenden Staffel Campobasso befragt
Zeugenbefragung im Polizeipräsidium Campobasso
Ermittler des Polizeipräsidiums Campobasso befragten am Morgen des 13. September 2026 eine Mathematiklehrerin vier Stunden lang zu den tödlichen Rizin-Vergiftungen von Antonella Di Ielsi und ihrer 15-jährigen Tochter Sara Di Vita. Die Frau, die am Landwirtschaftlichen Institut von Riccia unterrichtet, ist eine Jugendfreundin von Gianni Di Vita, dem Ehemann und Vater der beiden Opfer. Sie erschien gegen 08:00 Uhr im Dienstgebäude der Fliegenden Staffel in der Via Tiberio und beendete ihre Aussage kurz nach 12:00 Uhr. Die Behörden hörten sie streng als Auskunftsperson an; sie steht nicht auf der Liste der Verdächtigen. Die Ermittler konzentrierten ihre Fragen auf ihre persönlichen Beziehungen zu Gianni Di Vita und ihre schwierige Vergangenheit mit Di Ielsi, wobei sie feststellten, dass die beiden Frauen vor den Vergiftungen den Kontakt abgebrochen hatten.
Widersprüchliche Aussagen und Familienvernehmungen
Die Sitzung am Sonntag war der dritte formelle Auftritt der Lehrerin vor den Ermittlern, nach früheren Vernehmungen Mitte August und einer gemeinsamen Gegenüberstellung am 20. August 2026. Diese Befragung ist Teil einer breiteren Initiative der Fliegenden Staffel Campobasso und der Staatsanwältin von Larino, Elvira Antonelli, um Widersprüche in den Zeugenaussagen zu klären. Am Freitag, dem 11. September, befragten Ermittler Gianni Di Vitas Cousine Laura Di Vita drei Stunden lang auf der Wache. Am Samstagnachmittag, dem 12. September, führte die Polizei ein ausgedehntes Gespräch mit einem Cousin des ehemaligen Bürgermeisters. Die Ermittler vereinbarten auch ein Gespräch mit dem Ehemann der Lehrerin, der als Labortechniker an der Landwirtschaftsschule von Riccia arbeitet; weitere Vernehmungen waren für die folgenden Tage geplant.
- Gegenüberstellung am 20. August
- 6 Stunden
- Vernehmung am 11. September
- 3 Stunden
- Vernehmung am 13. September
- 4 Stunden
Daten aus dem Artikeltext
Computersuchen an der Schule und digitale Beweise
Das Landwirtschaftliche Institut von Riccia rückte in den Fokus der Ermittlungen, nachdem forensische digitale Untersuchungen Online-Suchen und Informationsanfragen zu Rizin auf Schulcomputern festgestellt hatten. Italienische Ermittler aktivierten internationale justizielle Kooperationskanäle, um den Ursprung dieser Internetverbindungen zu ermitteln und die verwendeten Geräte zurückzuverfolgen. Im April 2026 prüften die Staatsanwälte, ob das Gift mit handwerklichen Methoden hergestellt worden sein könnte, da Rizinuspflanzen in der Region Molise natürlich wachsen. Der Fall ist weiterhin offiziell gegen unbekannte Täter wegen schweren doppelten vorsätzlichen Mordes unter Verwendung giftiger Substanzen registriert.
Toxikologische Befunde und Fallgeschichte
Die Ermittlungen zum Doppelmord gehen auf den 23. Dezember 2025 zurück, nach einem Abendessen im Haus der Familie Di Vita in Pietracatella, einer kleinen Stadt in der Provinz Campobasso. Di Ielsi und Sara Di Vita erkrankten nach dem Essen kritisch und starben kurz darauf in einem Krankenhaus in Campobasso an einer Rizin-Vergiftung. Gianni Di Vita, ein Buchhalter, teilte der Polizei mit, dass er etwa zur gleichen Zeit unter Magen-Darm-Beschwerden gelitten habe. Forensisch-toxikologische Tests, die von italienischen Labors durchgeführt und von Spezialisten des Robert-Koch-Instituts in Berlin bestätigt wurden, ergaben jedoch keine frühere oder aktuelle Rizin-Exposition in seinem Körper. Widersprüche zwischen seinen Aussagen und denen der Mathematiklehrerin führten am 20. August 2026 zu einer sechsstündigen gemeinsamen Vernehmung vor Staatsanwältin Antonelli und Polizeichef Marco Graziano.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Fatto QuotidianoCaso ricina, risentita l'amica di Gianni Di Vita. Nuove audizioni in programma
- Tgcom24Morte avvelenate, l'amica di Gianni Di Vita ascoltata di nuovo in Questura
- La Repubblica.itMorte avvelenate con la ricina, la prof amica di Gianni Di Vita sentita per quasi 4 ore
- ANSA.itMorte avvelenate, prof amica di Gianni Di Vita sentita per quasi 4 ore - Notizie
- Orte
- Campobasso, Pietracatella
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