
Legia Warszawa geben erste Saisonpunkte durch 1:1-Unentschieden bei Korona Kielce ab
Legia Warszawa kassierte am 8. August in der 70. Minute den Ausgleich durch Mariusz Stępiński von Korona Kielce und begnügte sich mit einem 1:1-Unentschieden – die ersten verlorenen Punkte in der Saison 2026/27 der PKO BP Ekstraklasa.
Spielübersicht
Legia Warszawa gab am Samstag, den 8. August, ihre ersten Punkte der Saison 2026/27 der PKO BP Ekstraklasa ab und trennte sich auswärts von Korona Kielce 1:1. Łukasz Zjawiński köpfte die Gäste in der 28. Minute nach einer Flanke von Kamil Piątkowski in Führung und überwand Korona-Torwart Xavier Dziekoński aus kurzer Distanz. Mariusz Stępiński glich in der 70. Minute per Kopf nach einer Ecke aus und sicherte Korona den ersten Punkt einer Spielzeit, die mit einer 0:1-Niederlage bei Jagiellonia Białystok begann und deren zweite Runde gegen Górnik Zabrze verlegt worden war.
Legia war als Tabellenführer mit sechs Punkten aus zwei Siegen (1:0 bei Pogoń Szczecin und 3:1 zu Hause gegen Zagłębie Lubin) in Kielce angereist. Das Unentschieden beschert der Mannschaft von Marek Papszun sieben Punkte aus drei Spielen – noch immer Platz eins, aber möglicherweise von Jagiellonia Białystok eingeholt, falls diese am Sonntag gegen Widzew Łódź gewinnen sollten.
- Kamil Jakubczyk schießt aus der Distanz; Otto Hindrich klärt zur Ecke
- Kamil Piątkowski flankt, Łukasz Zjawiński köpft Legia in Führung (1:0)
- Morgan Fassbender trifft die Latte; Robert Deziels Handspiel bleibt ungeahndet
- Mariusz Stępiński köpft nach einer Ecke den Ausgleich für Korona
- Wiktor Długosz schießt aus etwa 20 Metern und verfehlt das Tor knapp
Wie die Tore fielen
Die erste nennenswerte Chance hatte Korona in der 13. Minute: Kamil Jakubczyk schoss aus der Distanz, Otto Hindrich lenkte den Ball über die Latte. Legia kontrollierte das Spielgeschehen, ohne zunächst viel zu kreieren, doch die erste echte Gelegenheit brachte das Tor: Piątkowski flankte von rechts, und Zjawiński köpfte aus etwa acht Metern ein. Es war Legias einziger Torschuss aufs Tor in der gesamten Partie.
Korona drängte noch vor der Pause auf den Ausgleich. In der 43. Minute setzte sich Morgan Fassbender durch und schoss aus rund 16 Metern – der Ball traf die Latte. Wiederholungen zeigten, dass der Ball dabei die Hand von Legia-Verteidiger Robert Deziel berührte, doch Schiedsrichter Jarosław Przybył gab keinen Elfmeter. Nach dem Seitenwechsel versuchten es Patrik Hellebrand und Stępiński aus der Distanz, bevor Letzterer in der 70. Minute nach einer Ecke an Hindrich vorbei köpfte. Wiktor Długosz hätte drei Minuten später beinahe das 2:1 erzielt, sein Schuss aus etwa 20 Metern strich knapp am Pfosten vorbei.
- Pogoń Szczecin (1:0)
- 3 Pkt.
- Zagłębie Lubin (3:1)
- 3 Pkt.
- Korona Kielce (1:1)
- 1 Pkt.
Die Trainer reagieren
Papszun, der am Spieltag seinen 52. Geburtstag feierte, sagte, seine Mannschaft hätte die Führung über die Zeit retten müssen.
Wir sind untröstlich über das Ergebnis, denn wir führten und hätten den Sieg nach Hause bringen müssen. Das ist uns nicht gelungen, und wir kehren mit einem Punkt zurück.
Er ergänzte, sieben Punkte aus drei Spielen seien ein guter Start, das Ziel seien zehn Zähler aus den ersten vier Partien. Korona-Trainer Jacek Zieliński war der Meinung, seine Mannschaft hätte mehr als ein Unentschieden verdient gehabt, und berichtete von einem tiefen Gefühl der Unzufriedenheit in der Kabine trotz einer starken Leistung gegen den Tabellenführer. Eine Erkrankung von Verteidiger Ariel Mosór hatte ihn vor dem Anpfiff zu einer Systemumstellung gezwungen.
Stępińskis Durchbruch
Für Stępiński endete mit dem Tor eine Durststrecke, die bis zum 22. März zurückreichte. Seit seinem Wechsel zu Korona traf der Stürmer erst fünfmal. Er bezeichnete das Ergebnis als „nur einen Punkt“, betonte jedoch, die Entwicklung des Teams sei wichtiger.
Wir wurden mit einem Tor belohnt. Schade, dass es kein zweites war. Ich denke, wir haben nur einen Punkt geholt, aber mich baut auf, wie sich die Mannschaft entwickelt, wie sie auf die Rückschläge der ersten Halbzeit reagiert.
Er verwies zudem auf kleine Randnotizen: Der Ball, der die Latte traf, hätte auch anders fallen können. Korona musste auf Tamar Svetlin verzichten, der sich medizinischen Tests beim französischen Klub AS Saint-Étienne unterzog, während Legia den verletzten Wahan Biczachczjan ersetzen musste. In der nächsten Runde empfängt Legia Radomiak Radom, Korona reist zu Widzew Łódź.


