KI-generiert·Mehr erfahren
© Le Figaro.fr
Regierung·vor 5 Std.

Premierminister Lecornu weist Minister an, ‚unrealistische‘ Haushaltsforderungen in Höhe von 30 Milliarden Euro für 2027 zu überarbeiten

Premierminister Sébastien Lecornu hat die französischen Minister aufgefordert, die Ausgabenwünsche ihrer Verwaltungen zurückzunehmen, nachdem Haushaltskonferenzen Forderungen von über 30 Milliarden Euro, darunter 24 Milliarden Euro für neue Ausgaben, offenbart hatten.

Das Ausmaß der Forderungen

Haushaltskonferenzen im Vorfeld des Finanzgesetzes 2027 haben Forderungen von über 30 Milliarden Euro von den Ministerien offenbart, wobei 24 Milliarden Euro für neue Ausgaben vorgesehen sind. Die Forderungen würden bereits im nächsten Jahr über 23.000 Stellen für den Staat und seine Betreiber schaffen, im Zeitraum 2027–2029 auf etwa 40.000 ansteigend.

Im Rahmen der Vorbereitung des Finanzgesetzes 2027 haben Haushaltskonferenzen Forderungen von über 30 Milliarden Euro offenbart, darunter 24 Milliarden für neue Ausgaben.

Die Antwort des Premierministers

In einem Schreiben mit dem Titel ‚Rahmenschreiben für die Vorbereitung des Finanzgesetzes 2027‘, das Mitte der Woche an die Minister verschickt wurde und Les Echos vorliegt, bezeichnete Lecornu die Forderungen als ‚eindeutig nicht priorisiert‘ und ‚unrealistisch‘. Er fügte hinzu, sie ‚ignorierten die Dringlichkeit der Sanierung der öffentlichen Finanzen‘, die er als ‚ein bestimmendes Element unserer Souveränität, insbesondere im aktuellen geopolitischen und makroökonomischen Kontext‘ bezeichnete.

Ich bitte Sie daher, die Forderungen Ihrer Verwaltungen zurückzunehmen und zu korrigieren. Ihre Gespräche mit dem Minister für öffentliches Handeln und Rechnungswesen werden es ermöglichen, echte politische Prioritäten, aber auch Produktivitätsgewinne und Transformationen zu identifizieren.

Haushaltszwänge

Die Regierung hat versprochen, einen Haushalt ohne Steuererhöhungen vorzulegen. Lecornu betonte die Notwendigkeit von Ernsthaftigkeit und unterstrich seine Botschaft laut Les Echos mit handschriftlichen Ausrufezeichen und doppelt unterstrichenen Wörtern in dem Schreiben. Das Schreiben leitete einen dreiwöchigen Zyklus bilateraler Gespräche zwischen dem Minister für öffentliches Handeln und Rechnungswesen, David Amiel, und seinen Kollegen ein.

Nächste Schritte

Die Regierung soll Mitte Juli die Grundzüge des Haushalts 2027 vorlegen. Zuvor ist für Ende Juni ein Ausschuss zur Warnung vor den öffentlichen Finanzen geplant, der Gelegenheit für die Ankündigung neuer Haushaltskürzungen bieten könnte. Der Krieg im Nahen Osten belastet weiterhin die wirtschaftliche Lage und erhöht den Druck auf die Haushaltskonsolidierung.

Zeitplan für die Vorbereitung des französischen Haushalts 2027
  1. Lecornu sendet Rahmenschreiben an Minister, startet dreiwöchige bilaterale Gespräche mit Minister für öffentliches Handeln und Rechnungswesen David Amiel
  2. Ausschuss zur Warnung vor den öffentlichen Finanzen geplant; könnte neue Haushaltskürzungen ankündigen
  3. Regierung soll Grundzüge des Haushalts 2027 vorlegen

Lecornu teilte den Ministern mit, dass er seine endgültigen Entscheidungen auf der Grundlage der von ihnen eingereichten überarbeiteten Arbeiten treffen werde. ‚Wir müssen ernsthaft sein‘, beharrte er und fügte hinzu: ‚Ich zähle auf Sie.‘

Paris

5 Quellen

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Kein Tracking, keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft