
Lech Posen besiegt Aufsteiger Wieczysta Krakau 2:1 – drei Tage nach dem Aus in der Champions-League-Qualifikation
Drei Tage nach dem schmerzhaften Aus in der Champions League kehrte Lech Posen mit einem 2:1-Erfolg beim Aufsteiger Wieczysta Krakau in den Ligaalltag zurück – besiegelt durch zwei Treffer in der ersten Halbzeit.
Schnelle Reaktion nach Europapokal-Schock
Lech Posen reiste nur drei Tage nach dem Zusammenbruch in der Champions-League-Qualifikation nach Krakau. Nach einem 4:1-Auswärtssieg bei Aarhus GF verloren die polnischen Meister das Rückspiel zu Hause mit 1:4 und schieden im Elfmeterschießen aus. Cheftrainer Niels Frederiksen nahm sechs Änderungen in der Startelf vor und gab Spielern wie Mateusz Skrzypczak, Joao Moutinho und Yannick Agnero Einsatzminuten. Vor dem Spiel sagte Frederiksen seiner Mannschaft, sie dürfe sich nicht in der Niederlage verlieren.
Wir dürfen uns nicht selbst bemitleiden. Wir müssen weitermachen.
Torchancen in der ersten Halbzeit und zwei Tore für Lech
Die Anfangsphase war offen. In der 12. Minute schoss Tobias Christensen von der Strafraumgrenze, und Mateusz Lis lenkte den Ball an die Latte. Neun Minuten später traf Allahyar Sayyadmanesh per Fallrückzieher ebenfalls das Aluminium. Agnero vergab dann eine Eins-gegen-Eins-Chance, nachdem Pablo Rodriguez ihn geschickt hatte. Lech gelang der Durchbruch in der 35. Minute, als Agnero einen Pass von Luis Palma erhielt, Antonio Milić ausspielte und aus 20 Metern ins lange Eck traf. Acht Minuten später versuchte Sayyadmanesh sein Glück aus der Distanz; sein Schuss wurde von Aleksandar Djermanovićs Kopf abgefälscht und senkte sich über Torhüter Antoni Mikułko ins Tor – 2:0.
- Christensens Schuss von der Strafraumgrenze wird von Lis an die Latte gelenkt.
- Sayyadmaneshs Fallrückzieher trifft die Latte.
- Agnero trifft aus 20 Metern nach einem Pass von Palma.
- Sayyadmaneshs Weitschuss wird von Djermanović abgefälscht und senkt sich über Mikułko hinweg ins Tor.
- Piazon köpft Dankowskis Flanke zum 1:2 ein.
- Mikułko rettet gegen Hakans; Gumny trifft aus 20 Metern den Pfosten.
Wieczysta verkürzt
Wieczysta, das sein erstes Heimspiel der Saison im Stadion von Wisła Krakau austrug, drückte auch nach der Pause weiter. Der Druck des Aufsteigers zahlte sich in der 66. Minute aus. Kamil Dankowski flankte von rechts, und Lucas Piazon kam vor Skrzypczak an den Ball und köpfte an Lis vorbei. Der Treffer verkürzte auf 1:2 und gab den Heimfans Hoffnung auf den ersten Ekstraklasa-Punkt.
Späte Dramatik, aber kein Ausgleich
Lech hatte Chancen, den Vorsprung wieder auszubauen. Agnero traf in der 61. Minute den Pfosten, und zehn Minuten vor Schluss brach Daniel Hakans nach einem Fehler von Kamil Pestka durch, doch Mikułko lenkte seinen Schuss an den Pfosten. Kurz darauf traf Robert Gumny aus 20 Metern den Pfosten. Auf der anderen Seite wurde Yannick Agnero in der Schlussaktion von Mikułko gestoppt. Lech hielt durch und sicherte sich drei Punkte.
Was das Ergebnis bedeutet
Lech Posen hat nun vier Punkte aus zwei Ligaspielen, nachdem es sein Auftaktspiel unentschieden geendet hatte. Der Meister zeigte, dass er die Enttäuschung von Aarhus verarbeiten konnte, auch wenn der knappe Sieg die kämpferische Leistung der Gastgeber widerspiegelte. Wieczysta Krakau, unter dem früheren Wisła-Idol Kazimierz Moskal, bleibt nach zwei Runden punktlos. Die erste Saison der Vereinsgeschichte in der höchsten Spielklasse begann mit zwei Niederlagen – zuerst auswärts in Radomiak und nun zu Hause gegen den Titelverteidiger.


