Eine YouGov-Umfrage auf Basis von Erhebungen zwischen dem 18. und 19. Oktober sieht Labour drei Punkte vor den Konservativen und vier Punkte vor Reform UK. Es ist die zweite Woche in Folge, in der Reform auf dem dritten Platz liegt – ein Rückschlag für Nigel Farage, dessen Partei von März 2025 bis August 2026 die beliebteste im Vereinigten Königreich war. Ein von The Independent zusammengestelltes Aggregat jüngerer Umfragen ergibt 27 Prozent für Labour, 22 Prozent für Reform und 21 Prozent für die Konservativen. Im Mai lag Labour bei den Kommunalwahlen bei rund 20 Prozent gegenüber 27 Prozent für Reform; seither wurde Reform von einem Streit über Spenden, Rassismusvorwürfen gegen einzelne Mitglieder und der Konkurrenz durch Rupert Lowes Partei Restore Britain getroffen.
Daten aus dem Artikeltext
Andy Burnham scheint Wähler zurückzugewinnen, die unter Keir Starmer abgewandert waren. Nur 49 Prozent der früheren Labour-Wähler gaben an, die Partei zu unterstützen, als Starmer im Juni zurücktrat; dieser Anteil ist in der jüngsten Umfrage auf 64 Prozent gestiegen. Bei den 18- bis 24-Jährigen stieg die Unterstützung im selben Zeitraum von 14 auf 32 Prozent, während nur 7 Prozent dieser Altersgruppe Reform wählen würden. Labour gewann im Oktober zudem die Nachwahl in Holborn and St Pancras, bei der der Grünen-Vorsitzende Zack Polanski antrat und seine Partei mehr als 3.000 Stimmen Rückstand hatte. Politicos Poll of Polls sah Labour kurz nach Burnhams Amtsantritt als Premierminister wieder vorn, und Ipsos ermittelte Ende September, dass er der einzige Politiker mit einem positiven Netto-Beliebtheitswert war.
Kemi Badenoch nutzte ihre Parteitagsrede in Birmingham, um Anspruch auf das gesamte bürgerliche Lager zu erheben – sie erhielt stehende Ovationen.
„Wir schließen uns dem nicht an.“
Mark Wallace argumentiert in einer Kolumne für inews, dass sowohl Labour als auch die Konservativen versuchen, kleinere Rivalen zu verdrängen. Zu Burnhams ersten Schritten gehören Kritik an Israel und populäre Verstaatlichungspolitik, beides gegen die Grünen um Zack Polanski gerichtet. Die Grünen lagen bei rund 14 Prozent, als Burnham in die Downing Street einzog, und stehen nun bei etwa 9 Prozent – dem Niveau vom Sommer 2025. Die Kolumne schreibt, die Grünen hätten auf ihrem Parteitag im September einen Antrag „Zionismus ist Rassismus“ angenommen und eine Änderung abgelehnt, die jüdische Mitglieder vor Disziplinarmaßnahmen schützen sollte; Polanski habe sich an der Abstimmung nicht beteiligt. Burnham nannte die Politik antisemitisch – eine Sicht, die laut der Kolumne auch das Board of Deputies of British Jews teilt –, und Labour hat den grünen Ratsmitgliedern eine Woche Zeit gegeben, sie abzulehnen.
Burnhams Parteitagsrede in Liverpool wirkte auf viele echt, besonders eine Passage über seinen Vater, der wenige Wochen zuvor gestorben war und bei der er innehalten musste, um sich zu fassen, bevor er zu Ende sprach. Ein Kommentar zu seinem Stil stellt ihn Starmer gegenüber, der vor Kameras oft hölzern wirkte. Burnham muss vor der nächsten allgemeinen Wahl greifbare Veränderungen liefern – fällig 2029, es sei denn, er ruft eine vorgezogene Wahl aus. Der Politikanalyst Sam Freedman sagte:
„So viele in Westminster kommen immer wieder auf eine vorgezogene Wahl zurück, obwohl Burnham sie ausgeschlossen hat“
Freedman fragte zudem, wie Burnham drei weitere Jahre lang Schwung halten könne, ohne dass sichtbare Fortschritte zu sehen seien. Darren Jones, der im Kabinett des früheren Premierministers als Chief Secretary diente, hat Burnhams Dezentralisierungspläne kritisiert und gefragt, ob Bürgermeister bei mehr Macht ausreichend rechenschaftspflichtig wären.
Seit Burnham am Rednerpult steht, mahnt Parlamentspräsident Sir Lindsay Hoyle bei Prime Minister's Questions wiederholt zur Kürze. PMQs ist auf 30 Minuten angesetzt, dauert aber regelmäßig 10 bis 20 Minuten länger. Eine Stoppuhr-Analyse von Burnhams ersten drei Sitzungen ergab, dass er im Schnitt 22 Minuten pro Sitzung brauchte – drei bis sechs Minuten mehr als die anderen Premierminister, die über ähnliche Herbstsitzungen hinweg untersucht wurden. Burnham brauchte im Schnitt 51 Sekunden pro Antwort, gegenüber 33 Sekunden bei Liz Truss, 35 bei Boris Johnson, 38 bei Keir Starmer und 39 bei Rishi Sunak. Ein hochrangiger Vertreter aus der Downing Street führt die Länge darauf zurück, dass Burnham die Fragen beantwortet. Hoyle hat sich erneut über die Dauer beschwert:
„Wir werden wirklich versuchen müssen, einige der Antworten zu beschleunigen.“
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Pollar unterstützenWahlen · London, Liverpool und Birmingham
Drei Monate nach seinem Amtsantritt liegt die Labour-Partei von Andy Burnham in einer neuen YouGov-Umfrage drei Punkte vor den Konservativen. Reform UK ist zum zweiten Mal in Folge auf den dritten Platz zurückgefallen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Telegraph, Al Jazeera Online, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht .