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Sicherheit·vor 3 Std.

Teenager-Touristin bei Kutschunfall im Central Park getötet – erneut Forderungen nach Verbot

Eine 18-jährige indische Touristin starb, nachdem sie aus einer durchgehenden Pferdekutsche im Central Park in New York geschleudert wurde. Der Kutscher hatte seinen Platz verlassen, um ein Foto zu machen – das beflügelt erneut die Forderungen, die historische Attraktion zu verbieten.

Der Unfall

Am Mittwochnachmittag starb eine 18-jährige indische Touristin, nachdem sie aus einer Pferdekutsche geschleudert worden war, die durch den Central Park durchging. Romanch Mahajan war mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder unterwegs, als der Kutscher ausstieg, um ein Foto zu machen; das Pferd namens Sampson geriet daraufhin außer Kontrolle. Videoaufnahmen zeigen, wie die Kutsche umkippt, nachdem sie ein anderes Pferdefahrzeug gestreift hatte. Mahajan wurde ins Weill Cornell Medical Center gebracht, erlag aber seinen Kopfverletzungen. Sein Vater Deepak Mahajan sagte, sein Sohn sei aus der Kutsche gesprungen, nachdem die Mutter gestürzt war.

Er schrie: „Mama!“

Das Opfer

Romanch Mahajan hatte gerade die Highschool abgeschlossen und am Tag der Ankunft der Familie in New York erfahren, dass er an einer Universität in Jaipur angenommen worden war. Die Reise war eine Feier dieses Erfolgs, so sein Vater. Die Familie hatte den Tag damit verbracht, mehrere bekannte Touristenattraktionen der Stadt zu besuchen und ließ die Reise mit einer Kutschfahrt ausklingen, als sich der Unfall ereignete.

Fahrfehler und Reaktion der Branche

Die Transport Workers Union Local 100 bestätigte, dass der Kutscher gegen die Vorschriften verstoßen hatte, indem er die Kutsche verließ, um die Fahrgäste zu fotografieren. Alexander Kemp, ein geschäftsführender Vizepräsident der Gewerkschaft, sagte, der Kutscher sei vorläufig suspendiert worden und das Pferd werde aus dem Dienst genommen. Die Gewerkschaft setzte am Donnerstag auch alle Kutschfahrten aus, um die Sicherheitsprotokolle zu überprüfen.

Wir sind absolut am Boden zerstört und fassungslos über diese Tragödie. Wir haben die Ställe geschlossen und den Betrieb heute eingestellt, während wir umfangreiche interne Gespräche über Sicherheitsprotokolle führen und wie diese verbessert werden können.

Kemp fügte hinzu, dass ein Kutscher niemals die Kutsche verlassen dürfe, um Fotos zu machen, und dass die Gewerkschaft eine gründliche Untersuchung unterstütze. Er betonte auch, dass die Sicherheit im Park ein wachsendes Problem sei, das alle Fahrzeuge betreffe, darunter E-Bikes, Lieferfahrzeuge, Rikschas und Kutschen.

Erneute Forderungen nach einem Verbot

Der Unfall ließ umgehend die Rufe nach einem Verbot von Pferdekutschen im Park wieder aufleben. Die Central Park Conservancy, die gemeinnützige Organisation, die den 850 Hektar großen Park verwaltet, erklärte, der Vorfall „unterstreiche die Gefahren“, die von der Attraktion ausgingen, und äußerte die Hoffnung, dass die Verletzungen die letzten gewesen seien. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sprach sich für die Abschaffung der Kutschen aus. Aktivisten argumentieren seit langem, dass die 150 Jahre alte Tradition sowohl Pferde als auch Menschen gefährde, und die Ereignisse dieser Woche haben den Druck verstärkt.

Vorangegangener Pferdetod

Die Tragödie ereignet sich gut eine Woche, nachdem ein weiteres Kutschpferd namens Deniz im Central Park gestorben war. Vorläufige Obduktionsergebnisse deuteten auf die Aufnahme giftiger Pflanzen hin. Dieser Vorfall hatte die Kritik an der Branche bereits verstärkt. Die Gewerkschaft wies darauf hin, dass das am Mittwoch am Unfall beteiligte Pferd erst seit sechs Wochen im Park war.

Zeitleiste der Vorfälle mit Pferdekutschen im Central Park
  1. Kutschpferd Deniz stirbt im Central Park; Obduktion deutet auf Aufnahme giftiger Pflanzen hin.
  2. Pferd Sampson geht durch; Kutsche überschlägt sich; Romanch Mahajan wird tödlich verletzt.
  3. Kutscher vorläufig suspendiert; Gewerkschaft stellt Kutschbetrieb für Sicherheitsüberprüfung ein.
New York

8 Quellen

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