Vetëvendosje erhielt 42,92 % der Stimmen, ein Rückgang von 51 % im Dezember 2025, und wird 48 der 120 Parlamentssitze halten.
Die PDK wurde mit 21,06 % Zweite, während die LDK auf 17,61 % stieg – der größte Zuwachs unter den Oppositionsparteien, teilweise zurückzuführen auf Ex-Präsidentin Osmani auf ihrer Liste.
Die Wahlbeteiligung fiel auf unter 37 %, verglichen mit 45 % im Dezember, angesichts weit verbreiteter Frustration über die wiederholten Wahlen.
Die vorgezogene Wahl wurde nach dem Scheitern der Präsidentennachfolge von Osmani ausgerufen. Ein neuer Präsident wird frühestens im Oktober erwartet, und bei fehlendem Konsens könnte 2027 eine weitere Neuwahl drohen.
Erweiterungskommissarin Marta Kos forderte die politischen Kräfte zur Einigung und zu Kompromissen auf und warnte, dass die anhaltende Instabilität EU-Reformen und -Finanzierungen verzögere.
Albin Kurtis linksnationalistische Partei Vetëvendosje (LVV) gewann die dritte Parlamentswahl im Kosovo innerhalb von 16 Monaten und erreichte laut Zentraler Wahlkommission bei 95 % ausgezählter Stimmen 42,92 %. Das Ergebnis ist ein Rückgang um knapp 6,5 Prozentpunkte im Vergleich zu den 51 %, die die Partei bei der vorgezogenen Wahl im Dezember 2025 erzielt hatte. Die Demokratische Partei des Kosovo (PDK) wurde mit 21,06 % Zweite (plus 0,07 %), während der Demokratische Bund des Kosovo (LDK) mit 17,61 % Dritter wurde – ein Zuwachs von rund 4 Prozentpunkten, der größte Anstieg unter den Oppositionsparteien. Das Bündnis für die Zukunft des Kosovo (AAK) erhielt 7,18 % und liegt damit deutlich über der Sperrklausel. Nach vorläufigen Ergebnissen wird die LVV 48 der 120 Sitze im Parlament halten, die PDK 24, die LDK 20 und die AAK 8. Die Srpska Lista, die für die zehn der serbischen Minderheit vorbehaltenen Sitze antrat, erhielt 6,17 %.
Die Wahlbeteiligung sank auf unter 37 %, nach 45 % im Dezember. In mehreren Berichten wird die Wählerschaft als erschöpft von den wiederholten Wahlen beschrieben. Über 900 Kandidaten von 17 Parteien und drei Koalitionen traten um die Sitze an, mehr als 2 Millionen Bürger waren wahlberechtigt.
„Es ist genug. Ich erwarte, dass die Parteien endlich zur Vernunft kommen und für den Kosovo arbeiten, anstatt Zeit mit Machtkämpfen durch eine vorgezogene Wahl nach der anderen zu verschwenden.“
Die Wahl wurde ausgelöst, nachdem das tief gespaltene Parlament keinen Nachfolger für Präsidentin Vjosa Osmani wählen konnte, deren Mandat im April auslief. Ein Boykott der Opposition bei der Präsidentenwahl ließ das Verfahren scheitern, was zur Auflösung des Parlaments führte. Es war die dritte Parlamentswahl innerhalb von 18 Monaten: Die erste im Februar 2025 brachte keine Regierung hervor; die zweite im Dezember 2025 gab der LVV 51 % und ermöglichte Kurti die Bildung eines Kabinetts mit ethnischen Minderheiten, doch die Blockade bei der Präsidentenwahl blieb bestehen.
Kurti feierte das Ergebnis auf dem Skënderbeu-Platz in Pristina mit Feuerwerk und Trommlern und bezeichnete es als den vierten Wahlsieg seiner Partei in Folge seit 2021.
„Dies ist die Bestätigung, dass zumindest dieses Jahrzehnt, und ich glaube länger, das Jahrzehnt der Regierung von Vetëvendosje sein wird.“
Er versprach, mit anderen Parteien zusammenzuarbeiten, um die Präsidentenwahl zu lösen. Osmani, die auf der LDK-Liste kandidierte, erklärte, die LVV habe nun keinen Grund mehr, ihre Kandidatur für eine zweite Amtszeit abzulehnen. Die konstituierende Sitzung des neuen Parlaments wird bis Ende Juli erwartet, eine Regierung könnte im August oder September gebildet werden. Nach den gesetzlichen Fristen würde eine Präsidentenwahl frühestens im Oktober stattfinden. Sollten die Parteien keinen Konsens über einen Präsidentschaftskandidaten erzielen, könnte sich die politische Blockade bis ins Jahr 2027 hinziehen und möglicherweise eine weitere vorgezogene Parlamentswahl auslösen.
Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos beglückwünschte Kurti zum Sieg und zum friedlichen und geordneten Ablauf der Wahl.
„Damit der Kosovo auf seinem Weg in die EU Fortschritte machen kann, müssen sich die politischen Kräfte nun zusammenschließen und Kompromisse finden, um institutionelle Stabilität aufzubauen.“
Die EU hat die Politiker im Kosovo wiederholt aufgefordert, stabile Institutionen zu schaffen, damit beitrittsrelevante Reformen voranschreiten können. Fast ein Jahr politischer Blockade hat diese Reformen verzögert und den Fluss von EU-Geldern blockiert.
Daten aus dem Artikeltext
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Pollar unterstützenDiplomatie · Pristina
Albin Kurtis Partei Vetëvendosje gewann die vorgezogene Parlamentswahl im Kosovo mit knapp 43 % der Stimmen, verlor aber die absolute Mehrheit, die sie im Dezember errungen hatte. Dies ebnet den Weg für schwierige Koalitionsverhandlungen und eine anhaltende Blockade bei der Präsidentenwahl.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, wnp.pl, stern.de und weiteren Medien. Veröffentlicht .