Wahlen · Neu-Delhi
Indiens Opposition protestiert am 1. November in Delhi und fordert den Rücktritt des Wahlleiters
Vor einer Kundgebung auf dem Ramlila Maidan am Sonntag, 1. November, ist die Sicherheit in der Hauptstadt verschärft worden. Die Veranstalter rechnen mit bis zu einer Million Menschen, und die Wahlkommission steht unter Druck, ihren Vorsitzenden zu entlassen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Guardian, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Vor der Kundgebung wurden Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei, Hunderte Absperrungen sowie Kräfte mit Schlagstöcken und Schutzschilden in Stellung gebracht; Studierende, Protestanführer, Politiker und Journalisten wurden festgenommen.
Die Special Intensive Revision strich 130 Millionen Namen, darunter 28 Millionen Verstorbene, 63 Millionen Weggezogene und 30 Millionen nicht auffindbare Personen – so die Zahlen, die Kritiker der Opposition und Berichte anführen.
Am Samstag, 31. Oktober, hielten Oppositionsabgeordnete in der Residenz von Mallikarjun Kharge ein öffentliches Scheinverfahren zur Amtsenthebung ab und verlasen sechs Anklagepunkte gegen den Wahlkommissar.
Die Veranstalter rechnen am Sonntag, 1. November, mit bis zu einer Million Menschen auf dem Ramlila Maidan, während Polizeibeamte 50.000 veranschlagen.
- September 2026Der Indian Express berichtet, zwei Stellvertreter des Wahlkommissars hätten Bedenken wegen der Revision der Wählerverzeichnisse geäußert
- 31.10.Die Opposition hält in der Residenz von Mallikarjun Kharge ein symbolisches öffentliches Amtsenthebungsverfahren gegen Gyanesh Kumar mit sechs Anklagepunkten ab
- 1.11.Beginn der Oppositionskundgebung auf dem Ramlila Maidan
Sicherheitskräfte riegeln den Veranstaltungsort ab
Die Behörden haben das Zentrum Delhis vor der von der Kongresspartei angeführten Kundgebung auf dem Ramlila Maidan in eine Festung verwandelt; sie soll am Sonntag, 1. November, um zwölf Uhr mittags beginnen. Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei wurden in Stellung gebracht, Hunderte Absperrungen im gesamten Stadtgebiet errichtet. Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken und Schutzschilden haben den vorgesehenen Platz umstellt, während die Verkehrspolizei Delhis vor Umleitungen warnt und mit einem großen Andrang am Veranstaltungsort rechnet. Zudem wurden im Vorfeld der Veranstaltung Studierende, Protestanführer, Politiker und Journalisten festgenommen.
Eine Revision der Wählerverzeichnisse im Zentrum des Streits
Die Kundgebung richtet sich gegen eine landesweite Überarbeitung der Wählerlisten, die als Special Intensive Revision (SIR) bekannt ist und im vergangenen Jahr begann. Bei dieser Aktion wurden mehr als 130 Millionen Namen aus den Verzeichnissen gestrichen, darunter 28 Millionen Verstorbene, 63 Millionen Weggezogene und 30 Millionen Menschen, die nicht ausfindig gemacht werden konnten. Im September berichtete der Indian Express, zwei Stellvertreter des Wahlkommissars hätten intern Bedenken wegen der Revision, der Registrierungsverfahren und der digitalen Systeme geäußert. Die Wahlkommission bestreitet, eine Partei zu begünstigen, und erklärt, zu Unrecht gestrichene Wähler könnten sich erneut registrieren lassen. Die BJP wirft der Opposition vor, die Demokratie zu untergraben, indem sie legitime Wahlverfahren infrage stelle; die Opposition behauptet dagegen, die Streichungen könnten Narendra Modis Partei nützen. Kritiker machen geltend, die Löschungen träfen muslimische Wähler und andere Minderheiten besonders hart.
Symbolisches Amtsenthebungsverfahren und die Forderungen der Opposition
Am Samstag, 31. Oktober, inszenierten Oppositionsabgeordnete in der Residenz des Kongresspräsidenten Mallikarjun Kharge ein symbolisches öffentliches Amtsenthebungsverfahren gegen Gyanesh Kumar, bei dem in einer Sitzung nach parlamentarischem Vorbild sechs Anklagepunkte verlesen wurden. Kharge brachte den Antrag ein und warf Kumar vor, die Rechte der Wähler zu gefährden und nach Weisung des Premierministers zu handeln. Laut Gesetz kann ein Wahlkommissar nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament abberufen werden, und die Oppositionsparteien erklären, der Parlamentspräsident habe ihre Amtsenthebungsanträge nicht zugelassen. Rahul Gandhi sagte, die Stimme des Volkes werde im Parlament nicht gehört, weshalb die Opposition sich außerhalb versammeln müsse. Die Cockroach Janta Party, eine von Jugendlichen geführte Gruppe, unterstützt die Kundgebung, betonte jedoch, dies bedeute weder einen Beitritt zum Kongress noch eine Zustimmung zu dessen gesamten politischen Programm.
Erwartete Teilnehmerzahl und die Route
Die Veranstalter rechnen mit Hunderttausenden Menschen, die Opposition hält sogar eine Million für möglich – eine Zahl, die auch John Brittas nannte, Mitglied der CPI(M) in der Rajya Sabha. Polizeibeamte gaben mit 50.000 eine deutlich niedrigere Schätzung ab. Die Opposition hat einen Marsch von fast 1,5 Kilometern vom Zentrum Delhis zum Ramlila Maidan angekündigt. Arbeiter waren in der Nacht zum Sonntag im Einsatz, um den Veranstaltungsort unter freiem Himmel herzurichten, der nach früheren Regenfällen noch immer unter Wasser stand. Der Kongress hat Transport für Anhänger aus mehreren Bundesstaaten organisiert, und Rahul Gandhi hat die Besucher aufgerufen, während der Festtagssaison bei Delhis Händlern einzukaufen.
- Erwartung der Veranstalter (bis zu)
- 1000000 Menschen
- Schätzung der Polizei
- 50000 Menschen
Daten aus dem Artikeltext
Wie es weitergeht
Die Kundgebung soll am Sonntag, 1. November, um zwölf Uhr mittags beginnen, anschließend folgt der Marsch aus dem Zentrum Delhis. Die Opposition will den Wahlkommissar abgesetzt sehen, doch die Wahlkommission und die BJP weisen die Vorwürfe gegen ihn zurück. Die nächste Parlamentswahl steht erst 2029 an, und die Regierung bleibt stabil.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- The IndependentDelhi wird vor den Protesten der Opposition gegen Modi zur FestungDelhi turns into fortress ahead of protests by Modi's opposition · Original auf Englisch
- The GuardianIndische Sicherheitskräfte verstärken Schutz in Delhi vor großem OppositionsprotestIndian forces tighten security in Delhi ahead of big opposition protest · Original auf Englisch
- Deutsche WelleIndische Opposition hält Großkundgebung gegen Änderungen der Wählerverzeichnisse abIndia opposition holds major rally against voter roll revisions · Original auf Englisch
- BBCÖffentliche Versammlung der India-Allianz in Delhiடெல்லியில் இந்தியா கூட்டணியின் பொதுக்கூட்டம் - தற்போதைய நிலை என்ன? · Original auf Tamil
- Rahul Gandhi
- Führender Kongresspolitiker, der die Kundgebung gegen den Wahlkommissar anführt
- Narendra Modi
- Premierminister Indiens, dessen BJP-Regierung Ziel der Proteste ist
- Gyanesh Kumar
- Wahlkommissar, dessen Absetzung die Opposition fordert
- Mallikarjun Kharge
- Kongresspräsident, der am 31. Oktober den Antrag im symbolischen Amtsenthebungsverfahren einbrachte
- John Brittas
- Mitglied der CPI(M) in der Rajya Sabha, der erklärte, bis zu eine Million Menschen würden zur Kundgebung kommen
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