Wahlen · Neu-Delhi

Indiens Opposition protestiert am 1. November in Delhi und fordert den Rücktritt des Wahlleiters

Vor einer Kundgebung auf dem Ramlila Maidan am Sonntag, 1. November, ist die Sicherheit in der Hauptstadt verschärft worden. Die Veranstalter rechnen mit bis zu einer Million Menschen, und die Wahlkommission steht unter Druck, ihren Vorsitzenden zu entlassen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Independent, The Guardian, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Neu-Delhi · Indien
Wie es dazu kam
  1. September 2026Der Indian Express berichtet, zwei Stellvertreter des Wahlkommissars hätten Bedenken wegen der Revision der Wählerverzeichnisse geäußert
  2. 31.10.Die Opposition hält in der Residenz von Mallikarjun Kharge ein symbolisches öffentliches Amtsenthebungsverfahren gegen Gyanesh Kumar mit sechs Anklagepunkten ab
  3. 1.11.Beginn der Oppositionskundgebung auf dem Ramlila Maidan

Sicherheitskräfte riegeln den Veranstaltungsort ab

Die Behörden haben das Zentrum Delhis vor der von der Kongresspartei angeführten Kundgebung auf dem Ramlila Maidan in eine Festung verwandelt; sie soll am Sonntag, 1. November, um zwölf Uhr mittags beginnen. Fahrzeuge der Bereitschaftspolizei wurden in Stellung gebracht, Hunderte Absperrungen im gesamten Stadtgebiet errichtet. Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken und Schutzschilden haben den vorgesehenen Platz umstellt, während die Verkehrspolizei Delhis vor Umleitungen warnt und mit einem großen Andrang am Veranstaltungsort rechnet. Zudem wurden im Vorfeld der Veranstaltung Studierende, Protestanführer, Politiker und Journalisten festgenommen.

Eine Revision der Wählerverzeichnisse im Zentrum des Streits

Die Kundgebung richtet sich gegen eine landesweite Überarbeitung der Wählerlisten, die als Special Intensive Revision (SIR) bekannt ist und im vergangenen Jahr begann. Bei dieser Aktion wurden mehr als 130 Millionen Namen aus den Verzeichnissen gestrichen, darunter 28 Millionen Verstorbene, 63 Millionen Weggezogene und 30 Millionen Menschen, die nicht ausfindig gemacht werden konnten. Im September berichtete der Indian Express, zwei Stellvertreter des Wahlkommissars hätten intern Bedenken wegen der Revision, der Registrierungsverfahren und der digitalen Systeme geäußert. Die Wahlkommission bestreitet, eine Partei zu begünstigen, und erklärt, zu Unrecht gestrichene Wähler könnten sich erneut registrieren lassen. Die BJP wirft der Opposition vor, die Demokratie zu untergraben, indem sie legitime Wahlverfahren infrage stelle; die Opposition behauptet dagegen, die Streichungen könnten Narendra Modis Partei nützen. Kritiker machen geltend, die Löschungen träfen muslimische Wähler und andere Minderheiten besonders hart.

Symbolisches Amtsenthebungsverfahren und die Forderungen der Opposition

Am Samstag, 31. Oktober, inszenierten Oppositionsabgeordnete in der Residenz des Kongresspräsidenten Mallikarjun Kharge ein symbolisches öffentliches Amtsenthebungsverfahren gegen Gyanesh Kumar, bei dem in einer Sitzung nach parlamentarischem Vorbild sechs Anklagepunkte verlesen wurden. Kharge brachte den Antrag ein und warf Kumar vor, die Rechte der Wähler zu gefährden und nach Weisung des Premierministers zu handeln. Laut Gesetz kann ein Wahlkommissar nur mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament abberufen werden, und die Oppositionsparteien erklären, der Parlamentspräsident habe ihre Amtsenthebungsanträge nicht zugelassen. Rahul Gandhi sagte, die Stimme des Volkes werde im Parlament nicht gehört, weshalb die Opposition sich außerhalb versammeln müsse. Die Cockroach Janta Party, eine von Jugendlichen geführte Gruppe, unterstützt die Kundgebung, betonte jedoch, dies bedeute weder einen Beitritt zum Kongress noch eine Zustimmung zu dessen gesamten politischen Programm.

Erwartete Teilnehmerzahl und die Route

Die Veranstalter rechnen mit Hunderttausenden Menschen, die Opposition hält sogar eine Million für möglich – eine Zahl, die auch John Brittas nannte, Mitglied der CPI(M) in der Rajya Sabha. Polizeibeamte gaben mit 50.000 eine deutlich niedrigere Schätzung ab. Die Opposition hat einen Marsch von fast 1,5 Kilometern vom Zentrum Delhis zum Ramlila Maidan angekündigt. Arbeiter waren in der Nacht zum Sonntag im Einsatz, um den Veranstaltungsort unter freiem Himmel herzurichten, der nach früheren Regenfällen noch immer unter Wasser stand. Der Kongress hat Transport für Anhänger aus mehreren Bundesstaaten organisiert, und Rahul Gandhi hat die Besucher aufgerufen, während der Festtagssaison bei Delhis Händlern einzukaufen.

Schätzungen zur Teilnehmerzahl bei der Kundgebung in DelhiMenschen
Erwartung der Veranstalter (bis zu)
1000000 Menschen
Schätzung der Polizei
50000 Menschen

Daten aus dem Artikeltext

Wie es weitergeht

Die Kundgebung soll am Sonntag, 1. November, um zwölf Uhr mittags beginnen, anschließend folgt der Marsch aus dem Zentrum Delhis. Die Opposition will den Wahlkommissar abgesetzt sehen, doch die Wahlkommission und die BJP weisen die Vorwürfe gegen ihn zurück. Die nächste Parlamentswahl steht erst 2029 an, und die Regierung bleibt stabil.

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