
Polen steht ein kaltes, nasses Wochenende bevor: Polartief bringt Regen, Gewitter und Schnee in den Bergen
Das IMGW sagt für Polen ein bewölktes und kühles Wochenende voraus, mit Schauern, Gewittern und böigem Wind am Samstag und Sonntag. Die Temperaturen könnten im Nordosten auf bis zu 13°C fallen, während in der Tatra seltener Junischnee möglich ist.
Kaltes und regnerisches Wochenende vorhergesagt
Polen erlebt ein ungewöhnlich kühles und nasses Wochenende, da ein Polartief aus Skandinavien namens Sabina kühle Meeresluft über das Land drückt. Das Institut für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) sagt für Samstag und Sonntag in den meisten Regionen bedeckten Himmel, häufige Schauer und vereinzelte Gewitter voraus. Einige Gewitter werden von Hagel begleitet, und es wird mit böigem Wind gerechnet, der bei Gewittern 65 km/h erreichen kann, mit noch stärkeren Böen von bis zu 80-90 km/h im Sudeten- und Tatragebirge.
Die Temperaturen am Samstag liegen zwischen 17°C und 22°C, mit den wärmsten Werten in Niederschlesien und im Lebuser Land. Die Küstenregionen und die Gegend um Suwałki bleiben mit etwa 16-17°C kühler. Der Sonntag wird merklich kälter, mit Höchstwerten, die im Nordosten kaum 13-14°C erreichen und im Süden nur 18-19°C. Die Windkälte lässt es noch kühler erscheinen. Regen wird weit verbreitet sein, und Gewitter können in vielen Gebieten anhalten, außer im äußersten Süden.
- Bedeckt mit Schauern, Gewittern und Hagel; Höchstwerte 17-22°C, Böen bis 65 km/h.
- Kälter, weit verbreiteter Regen und mögliche Gewitter; Höchstwerte 13-19°C, starker Bergwind.
- Bewölkt mit Regen, besonders im Norden; Höchstwerte 14-19°C.
- Hitzewelle wahrscheinlich, Temperaturen über 30°C.
Schnee in den Bergen und starker Wind
In den höchsten Lagen der Tatra kann der Niederschlag als Regen mit Schnee vermischt fallen, ein seltenes Ereignis Mitte Juni. Der IMGW warnt davor, dass die Windböen im Sudetengebirge in der Nacht von Freitag auf Samstag 80 km/h und am Samstag bis zu 90 km/h erreichen können. Wanderer und Touristen werden gebeten, in den Alpenregionen Vorsicht walten zu lassen.
Allmähliche Besserung, dann mögliche Hitzewelle
Das kühle, schauerartige Muster wird bis Montag und Dienstag anhalten, mit Tageshöchstwerten unter 20°C. Es wird jedoch erwartet, dass sich bis zur Wochenmitte ein Hochdruckgebiet aus Westeuropa aufbaut, das die Wolkenbildung unterdrückt und die Sonne zurückbringt. Laut IMGW-Karten könnten die Temperaturen später in der Woche auf über 30°C steigen, was eine scharfe Verschiebung zu sommerlichen Bedingungen mit sich bringt.


