Stromnetz · Havanna
Stromversorgung in Westkuba nach teilweisem Netzzusammenbruch wiederhergestellt, Millionen in Dunkelheit
Ein teilweiser Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes Kubas stürzte Havanna und vier weitere westliche Provinzen am Samstagabend in Dunkelheit und betraf etwa 4,5 Millionen Menschen, bevor die Stromversorgung am frühen Sonntag wiederhergestellt wurde.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, France 24 und ANSA.it. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein teilweiser Netzzusammenbruch um 18:07 Uhr am Samstag unterbrach die Stromversorgung in fünf der 15 Provinzen Kubas, einschließlich Havanna, und betraf etwa 4,5 Millionen Menschen.
Das staatliche Versorgungsunternehmen UNE stellte die Stromversorgung in der westlichen Region kurz nach 1:00 Uhr am Sonntag wieder her, obwohl thermische Erzeugungseinheiten beschädigt oder in Wartung bleiben.
Kuba hat 2026 fünf landesweite Blackouts erlitten, drei davon im Juli innerhalb von 10 Tagen, und insgesamt 10 seit Ende 2024, während einer von Präsident Trump im Januar verhängten Treibstoffblockade.
Außenminister Bruno Rodríguez beschuldigte Washington, 'die größtmögliche Bestrafung' gegen Kubaner zu suchen, während die USA der Regierung Missmanagement und veraltete Infrastruktur vorwerfen.
Die US-Treibstoffexporte nach Kuba stiegen von 87.000 USD im Januar auf fast 6 Millionen USD im April, obwohl die Blockade Rohöllieferungen einschränkt; nur ein russischer Tanker mit 100.000 Tonnen kam im März an.
Anwohner beschreiben schlaflose Nächte wegen Hitze und Mücken; Blackouts in Havanna dauerten in den letzten Wochen über 30 Stunden.
- März 2026Russischer Tanker mit 100.000 Tonnen Rohöl trifft ein
- Juli 2026Drei landesweite Blackouts innerhalb von 10 Tagen
- 2. August 2026Teilweiser Netzzusammenbruch betrifft Westkuba
Was geschah
Am Samstagabend um 18:07 Uhr Ortszeit löste ein Fehler auf zwei 220-kV-Übertragungsleitungen (Matanzas–Santa Clara und Matanzas–Cienfuegos) einen teilweisen Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes Kubas aus, wie das staatliche Versorgungsunternehmen Unión Eléctrica (UNE) berichtete. Der Stromausfall betraf fünf der 15 Provinzen der Insel, von Pinar del Río im Westen bis Cienfuegos und Matanzas im Zentrum, einschließlich der Hauptstadt Havanna. Etwa 4,5 Millionen Menschen, fast die Hälfte der 9,4 Millionen Einwohner Kubas, waren ohne Strom.
Wiederherstellung
UNE gab am frühen Sonntag bekannt, dass die Stromversorgung in der westlichen Region wiederhergestellt sei, wobei die Wiederverbindung wenige Minuten nach 1:00 Uhr Ortszeit abgeschlossen wurde. Das Unternehmen warnte jedoch, dass mehrere thermische Erzeugungseinheiten beschädigt oder in Wartung seien, was das Netz anfällig mache. Der Blackout war der jüngste in einer Reihe von Ausfällen, die zur Routine geworden sind, da sich die Energieinfrastruktur Kubas verschlechtert.
Eine sich vertiefende Energiekrise
Kuba kämpft mit seiner schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, mit chronischen Engpässen bei Nahrungsmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Die sieben Wärmekraftwerke, die das Rückgrat des nationalen Stromnetzes bilden, sind seit mehr als 40 Jahren in Betrieb und befinden sich in unterschiedlichem Zustand des Verfalls. Treibstoffknappheit, verschärft durch eine im Januar verhängte US-Treibstoffblockade, macht das Netz anfälliger für Ausfälle und macht Notstromdieselgeneratoren nahezu unbrauchbar. Seit Anfang 2026 hat Kuba fünf landesweite Blackouts erlebt, drei davon im Juli innerhalb von 10 Tagen. Seit Ende 2024 gab es insgesamt 10 Blackouts.
US-Blockade und politische Schuldzuweisungen
Die Regierung von Präsident Donald Trump verschärfte die Sanktionen als Teil einer Druckkampagne zur Beendigung der kommunistischen Herrschaft und ergänzte das seit 1962 bestehende Embargo. Die Spannungen eskalierten, nachdem US-Streitkräfte den venezolanischen Führer Nicolás Maduro Anfang Januar in Caracas festnahmen und in die USA brachten, um sich dort Anklagen zu stellen; Maduro war ein enger Verbündeter Kubas. Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez sagte am Samstag, Washingtons Ziel sei es, die Bevölkerung zu bestrafen.
„Das eigentliche Ziel der US-Regierung ist es, dem kubanischen Volk die größtmögliche Bestrafung zuzufügen, um seine Kapitulation zu erreichen.“
Washington kontert, dass Havannas Missmanagement schuld sei. Trotz der Blockade sind die US-Treibstoffexporte nach Kuba stark gestiegen: Daten des Census Bureau zeigen einen Anstieg des Wertes von 87.000 USD im Januar auf fast 6 Millionen USD im April. In der Zwischenzeit durfte nur ein russischer Tanker mit 100.000 Tonnen Rohöl im März anlegen, und diese Reserven sind nun erschöpft.
- Januar 2026
- 87000 USD
- April 2026
- 6000000 USD
Daten aus dem Artikeltext
Leben im Dunkeln
In Havanna dauerten die jüngsten Blackouts über 30 aufeinanderfolgende Stunden an, und Ausfälle in anderen Provinzen können Tage dauern. Anwohner beschreiben stickige Nächte mit Temperaturen um 30°C.
„Ich blieb die ganze Nacht wach, ich habe kein Auge zugetan wegen der Hitze und der Mücken.“
Die 66-Jährige sagte, sie habe die Nacht damit verbracht, ihre drei Enkelkinder zu fächeln. Julián González, ein 72-jähriger Zimmermann, sagte AFP, dass Kubaner wie „Glühwürmchen“ in ständiger Dunkelheit leben. „Man weiß nie, wann man Strom hat; das ist unsere traurige Realität“, sagte er und fügte hinzu, dass es besser sei, nach draußen zu gehen, um die Brise zu genießen, als „zu Hause zu sitzen und sich zu ärgern“.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- europa pressCuba restablece el suministro eléctrico en el oeste del país tras...
- France 24Vuelve la electricidad a La Habana y oeste de Cuba tras falla en la red
- ANSA.itQuasi metà di Cuba di nuovo al buio a causa di un altro blackout - America Latina
- France 24Five of Cuba's 15 provinces without power as grid fails again
- Bruno Rodríguez
- Kubanischer Außenminister, der den USA vorwarf, das kubanische Volk bestrafen zu wollen
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Treibstoffblockade Kubas Energiekrise verschärft hat
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