Konflikte · Simferopol und Moskau
Besetztes Krim stoppt öffentlichen Benzinverkauf nach ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerien
Der von Russland eingesetzte Gouverneur der Krim hat am Sonntagmorgen sämtliche Treibstoffverkäufe an die Öffentlichkeit ausgesetzt und begründete dies mit den anhaltenden ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffen auf die russische Öl-Infrastruktur.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, RTBF, rts.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Gouverneur Sergej Aksjonow gab bekannt, dass ab dem 21. Juni um 9:00 Uhr kein Treibstoff mehr an Privatfahrer auf der Krim verkauft wird; nur staatliche Dienste erhalten Nachschub.
Die Ukraine greift wöchentlich russische Öl-Infrastruktur an und trifft Raffinerien in Moskau, Sibirien und der besetzten Krim, um Kriegseinnahmen zu kappen.
Energy Intelligence schätzt, dass etwa ein Drittel der russischen Raffineriekapazität durch ukrainische Angriffe stillgelegt wurde, was zu Treibstoffknappheit auf der Krim führt.
Das Tempo der Angriffe auf russische Ölanlagen hat sich im letzten Monat erhöht, am Dienstag wurde eine Moskauer Raffinerie von Drohnen getroffen.
- 16.06.Ukrainische Drohnen greifen eine große Moskauer Raffinerie bei einem schweren Angriff auf die Hauptstadt an
- 21.06.Treibstoffverkauf an die Öffentlichkeit auf der gesamten besetzten Krim ausgesetzt
Die von Sergej Aksjonow bekannt gegebene Entscheidung stoppt den Verkauf von Benzin und Diesel an Privatfahrer auf der gesamten Halbinsel, die Russland 2014 annektiert hatte. Ab heute erhalten nur noch staatliche Unternehmen und öffentliche Dienste, die für lebenswichtige Aufgaben und Sicherheit zuständig sind, Treibstoff.
Treibstoffverkauf ausgesetzt
Aksjonow erklärte, die Maßnahme sei am 21. Juni um 9:00 Uhr Ortszeit (06:00 GMT) in Kraft getreten. Gewerbliche Tankstellen geben fortan keinen Treibstoff mehr an normale Verbraucher ab; Lieferungen werden vorrangig an Regierungsflotten und Einsatzkräfte verteilt.
„Heute, am 21. Juni, ab 9:00 Uhr, wurde der Treibstoffverkauf an Tankstellen auf der Krim ausgesetzt.“
„Treibstoff wird nur noch an öffentliche Dienste verteilt, die das lebenswichtige Funktionieren und die Sicherheit der Republik Krim gewährleisten.“
Angriffe auf Öl-Infrastruktur
Das ukrainische Militär greift seit Monaten nahezu wöchentlich russische Raffinerien, Pipelines und Öllager an. Die Kampagne hat sich im letzten Monat verstärkt, Drohnen erreichten die Vororte Moskaus und reichten bis nach Sibirien. Der jüngste prominente Treffer ereignete sich am Dienstag, als ein großer Drohnenangriff eine Raffinerie in der russischen Hauptstadt traf.
Wirtschaftliche und militärische Begründung
Die ukrainischen Streitkräfte wollen die Einnahmequellen unterbrechen, die Russlands Kriegsanstrengungen finanzieren. Laut einem aktuellen Bericht von Energy Intelligence, einem US-amerikanischen Energieanalyseunternehmen, wurde etwa ein Drittel der russischen Raffineriekapazität aufgrund der Angriffe stillgelegt. Die daraus resultierende Angebotsverknappung ist auf der besetzten Krim am stärksten zu spüren, wo logistische Engpässe die Schäden an den Verteilungsnetzen noch verstärken.
Die Aussetzung des Straßenverkaufs ist die bisher sichtbarste zivile Folge – sie verwandelt einen Feldzug gegen die Kriegsfinanzierung in eine alltägliche Notlage für die Bewohner der Halbinsel.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Rai newsUcraina, sospesa vendita del carburante al pubblico in Crimea, la penisola occupata dalla Russia
- RTBFLa distribution de carburant suspendue en Crimée occupée - RTBF Actus
- rts.chLes autorités russes suspendent la distribution de carburant en Crimée occupée
- MediapartLa distribution de carburant suspendue en Crimée occupée (gouverneur)
- Sergey Aksyonov
- von Russland eingesetzter Gouverneur der besetzten Krim
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen