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Kurz gefasst

  • Der Generalsekretär von Confcommercio Milano, Marco Barbieri, bezifferte die Schäden und entgangenen Einnahmen im Zentrum auf mehr als 500.000 Euro, weil die Geschäfte am 17. Oktober um 17:00 Uhr schließen mussten.

  • Adnkronos berichtete von 16 Festnahmen unter 72 Personen, die zu Polizeidienststellen gebracht wurden, darunter 11 Minderjährige, während Il Messaggero 17 Festnahmen nannte, darunter 5 Minderjährige, sowie 22 angezeigte Jugendliche.

  • Nach Angaben von Adnkronos werden den Jugendlichen Verwüstung, schwere Körperverletzung und Widerstand gegen einen Amtsträger vorgeworfen; Il Fatto Quotidiano berichtete, die Digos habe am 18. Oktober weitere Personen identifiziert.

Mailand
Mailand · Italien
Wie es dazu kam
  1. 17.10.Zusammenstöße beginnen in der Nähe der Via Broletto während des Marsches des Movimento Italia in Piazza
  2. 17.10.Geschäfte im Zentrum von Mailand müssen schließen
  3. Gegen 22:30 Uhr, 17. OktoberDie Zusammenstöße enden, 72 Personen werden zu Polizeidienststellen in der Via Fatebenefratelli gebracht

Der Marsch und die ersten Zusammenstöße

Die Demonstration des Movimento Italia in Piazza gegen die hohen Lebenshaltungskosten brachte am Nachmittag des Samstags, 17. Oktober, nach Angaben von Adnkronos 5.000 Menschen in Mailand auf die Straße. Die Polizei erklärte, kleine Gruppen junger Menschen mit verhüllten Gesichtern hätten die Ausschreitungen in der Nähe der Via Broletto begonnen, wo ein schwerer Hagel von Gegenständen niederging. Die Questura schätzte, dass mindestens 2.000 sehr junge Menschen an der Gewalt beteiligt waren, zu der Barrikaden, Brände und wiederholte Angriffe auf Beamte gehörten. Um das Gebiet zu räumen, ging die Polizei auf dem Platz und in den angrenzenden Straßen mit leichten Angriffen vor und setzte in einigen Fällen Tränengas ein. Die Questura beschrieb die Gewalt als eine Reihe plötzlicher Frontwechsel der jungen Demonstranten.

Angriffe auf Geschäfte und Fahrzeuge

Ein Fahrzeug der Carabinieri wurde nach Angaben der Questura mit Eisenstangen angegriffen und schwer beschädigt. Mehrere Geschäfte wurden verwüstet und geplündert, in einem Fall wurde das Sicherheitspersonal eines bekannten Schuh- und Sportbekleidungsgeschäfts wenige Schritte von San Babila entfernt angegriffen. Weitere Vandalismusschäden folgten im Corso Italia und in der Via Torino, wo Mülleimer, Pflanzkübel und Absperrungen auf die Fahrbahn geworfen wurden, um die Polizei zu blockieren. Il Messaggero berichtete, dass auch die Bar Nicoli im Corso Italia in Brand gesetzt wurde. Reinigungskräfte begannen noch am selben Abend damit, Absperrungen und beschädigte Möbel zu beseitigen, die zerschlagenen Schaufenster blieben jedoch.

Festnahmen, Vorwürfe und widersprüchliche Zahlen

Die Polizei brachte 72 Personen in die Dienststellen in der Via Fatebenefratelli, die Zusammenstöße endeten gegen 22:30 Uhr. Adnkronos berichtete unter Berufung auf das Jugendgericht, dass 16 der Vorgeführten festgenommen wurden, darunter 11 Minderjährige, darunter ein Mädchen. Il Messaggero nannte andere Zahlen: 17 Festnahmen (7 Italiener, 5 Ausländer und 5 Minderjährige) und 22 angezeigte Jugendliche. Nach Angaben von Adnkronos werden den Jugendlichen je nach ihrer Rolle Verwüstung, schwere Körperverletzung und Widerstand gegen einen Amtsträger vorgeworfen. Auch die Verletztenzahlen gehen auseinander: Il Messaggero nannte in einer Passage 104 Verletzte unter den Polizeikräften und in einer anderen mindestens 25 Verletzte, keiner schwer, darunter etwa zehn Beamte. Beide Medien bezeichneten die Zahlen als vorläufig.

Schäden in den Geschäften und die Reaktion des Bürgermeisters

Confcommercio bezifferte die Schäden im Zentrum auf mehr als 500.000 Euro, einschließlich der entgangenen Einnahmen, nachdem die Geschäfte um 17:00 Uhr schließen mussten. Marco Barbieri, Generalsekretär von Confcommercio Milano, sagte, die Zahl sei eine erste Schätzung und die Händler seien besorgt über die Zukunft, vertrauten aber weiterhin den Institutionen.

„Alle müssen ihren Teil beitragen.“

Marco Barbieri

Bürgermeister Giuseppe Sala sagte gegenüber Sky TG24, die Stadt prüfe die Schäden, damit die Betroffenen entschädigt werden könnten, und die Aufräumarbeiten hätten bereits am Abend des 17. Oktober so früh wie möglich begonnen. Die Stadtverwaltung prüfe zudem, um die Verantwortlichen für die Schäden zu identifizieren. Sala verurteilte die Gewalt und forderte, die Ereignisse genau zu untersuchen.

„Ich bin seit mehr als zehn Jahren Bürgermeister und habe noch nie dieses Gefühl gehabt, die Kontrolle über die Gewalt zu verlieren.“

Giuseppe Sala, Bürgermeister von Mailand

Piazza Duomo am 18. Oktober

Am Morgen des 18. Oktober wirkte die Piazza Duomo weitgehend normal, die Bar-Tische standen wieder an ihrem Platz, und trotz des Regens gingen Touristen spazieren. Polizeifahrzeuge und Bereitschaftseinheiten blieben jedoch auf dem Platz, wo Beamte junge Menschen in Kapuzenpullovern und mit Kapuzen, einige mit einer Kufiya vor dem Gesicht, zu Kontrollen anhielten. Il Fatto Quotidiano berichtete, dass die Digos daran arbeite, die Beteiligten zu identifizieren, und dass mit einer steigenden Zahl von Festnahmen zu rechnen sei. Die bei den Zusammenstößen getroffenen Fenster waren weiterhin zerbrochen, und die Schadensbilanz blieb vorläufig.

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Quellen und Kontext

  • Il Fatto Quotidianovor 1 Std.Zusammenstöße auf der Piazza Duomo in Mailand: Jugendliche identifiziertScontri Milano piazza Duomo: giovani identificati | Il Fatto Quotidiano.it · Original auf Italienisch
  • Il Messaggerovor 1 Std.Mailand, Piazza Duomo abgeriegelt: Kontrollen bei Jugendlichen mit Kapuzenpullovern und Kapuzen. Schaden von einer halben Million EuroMilano, piazza Duomo blindata: controlli su ragazzi con felpa e cappuccio. Danni per mezzo milione di euro · Original auf Italienisch
  • Adnkronosvor 1 Std.Mailand, Zusammenstöße und Plünderungen. Das Profil der Gewalttäter: sehr jung, Italiener und AusländerMilano, scontri e saccheggi. L'identikit dei violenti: giovanissimi, italiani e stranieri · Original auf Italienisch
Giuseppe Sala
Bürgermeister von Mailand, der die Gewalt verurteilte und erklärte, die Stadt prüfe die Schäden

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Veröffentlicht heute um 17:09.

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Der Marsch und die ersten ZusammenstößeDer Marsch und die ersten ZusammenstößeAngriffe auf Geschäfte und FahrzeugeAngriffe auf Geschäfte und FahrzeugeFestnahmen, Vorwürfe und widersprüchliche ZahlenFestnahmen, Vorwürfe und widersprüchliche ZahlenSchäden in den Geschäften und die Reaktion des BürgermeistersSchäden in den Geschäften und die Reaktion des BürgermeistersPiazza Duomo am 18. OktoberPiazza Duomo am 18. Oktober

Auf Grundlage von Berichten von

Il Fatto Quotidiano, Il Messaggero, Adnkronos

Liste der Quellen

Sicherheit · Mailand

Protestmarsch gegen Lebenshaltungskosten in Mailand eskaliert: Geschäfte beschädigt, Festnahmen

Bei dem Protestmarsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten am Nachmittag des 17. Oktober in Mailand kam es zu Gewalt; Confcommercio beziffert die Schäden und entgangenen Einnahmen im Zentrum auf mehr als 500.000 Euro.

Mailand

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KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Fatto Quotidiano, Il Messaggero und Adnkronos. Veröffentlicht heute um 17:09.

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