
Krankenhausbrand in Le Mans: ein Patient kritisch, zehn leicht verletzt
Am Sonntag, den 9. August 2026, brach im Centre hospitalier du Mans im dritten Stock ein Feuer in einem Patientenzimmer aus. Ein Patient schwebt in kritischem Zustand, zehn weitere erlitten leichte Rauchvergiftungen.
Der Brand
Gegen 12:50 Uhr am Sonntag, den 9. August 2026, wurde im Centre hospitalier du Mans in Westfrankreich Alarm ausgelöst, nachdem in einem Patientenzimmer im dritten Stock des Madeleine-Brès-Gebäudes, in der Abteilung für Pneumologie-Infektiologie, ein Feuer ausgebrochen war. Der Brand dauerte nur wenige Minuten, bevor er von der eigenen Brandschutztruppe des Krankenhauses und der städtischen Feuerwehr, deren Wache nur 500 Meter vom Krankenhaus entfernt liegt, unter Kontrolle gebracht wurde. Oberst Yann Ageorges berichtete, dass das Ersthelfer-Duo das Opfer schnell barg und dann den Brand im Zimmer löschte.
Für den Einsatz wurden große Ressourcen mobilisiert: 71 Feuerwehrleute mit 31 Fahrzeugen sowie ein Notarztteam des SMUR rückten an. Ein früherer Bericht desselben Mediums, veröffentlicht um 13:52 Uhr, nannte 15 Fahrzeuge vor Ort. Das Krankenhaus, das 4.800 Mitarbeiter beschäftigt und 1.500 Betten betreibt, evakuierte 140 Personen aus dem betroffenen Bereich. Zum Zeitpunkt des Brandes waren 60 Patienten in der Abteilung stationär. Der Brand beschränkte sich auf ein einziges Zimmer; benachbarte Räume blieben unbeeinträchtigt.
- Alarm wegen eines Brandes im dritten Stock des Madeleine-Brès-Gebäudes, Abteilung für Pneumologie-Infektiologie
- Brand von Krankenhaussicherheit und Feuerwehr gelöscht; Opfer durch Ersthelfer-Team geborgen
- Weißer Plan zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität aktiviert; 140 Personen evakuiert
- Staatsanwalt der Republik besucht den Ort; gerichtliche Ermittlungen eingeleitet
Die Opfer
Der Patient, der das Zimmer bewohnte, in dem der Brand ausbrach, wurde schwer verletzt. Die Quellen geben widersprüchliche Altersangaben für den Mann: Ouest France berichtet, er sei 57 Jahre alt, während Franceinfo, Le Soir und RTBF 59 angeben. Er war seit mehreren Tagen in der Pneumologie-Infektiologie stationär. Sein Zustand wurde als nicht verlegbar in eine spezialisierte Brandverletzteneinheit eingestuft, und er verblieb im absoluten Notfall mit einer als „sehr deutlich gefährdet“ beschriebenen Vitalprognose. Ein erster Bericht von Ouest France um 13:52 Uhr sprach von zwei Schwerverletzten, aber alle späteren Berichte bestätigten einen kritischen Fall und zehn leichte Verletzungen.
Zehn weitere Personen wurden wegen Rauchvergiftung behandelt: zwei Patienten und acht Angehörige des Gesundheitspersonals. Die Einsatzkräfte beurteilten ihren Zustand als „ohne jede Ernsthaftigkeit“. Alle zehn wurden unter relativer Notfallversorgung wegen Vergiftungen versorgt.
- Schwerverletzter Patient
- 1
- Leichtverletzte (Patienten)
- 2
- Leichtverletzte (Personal)
- 8
Ermittlungen und Reaktion des Krankenhauses
Eine gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu ermitteln. Der Staatsanwalt der Republik von Le Mans besuchte am Nachmittag den Ort. Die Spurensicherung analysiert die Herkunft. Guillaume Laurent, Generaldirektor des Krankenhauses, skizzierte die möglichen Ursachen, die geprüft werden.
Ich werde äußerst vorsichtig bleiben, die Ursache könnte mit Geräten zusammenhängen, aber es kann auch vorkommen, dass bestimmte Patienten die Regeln nicht einhalten, wie etwa das Rauchverbot in den Zimmern. Das wird derzeit von der Spurensicherung analysiert.
Der weiße Plan, der die Versorgungskontinuität während einer Krise organisiert, wurde am Nachmittag aktiviert. Der Krankenhausbetrieb lief ansonsten laut Direktion normal weiter. Die Evakuierung von 140 Personen verlief ohne gemeldete Komplikationen, und die 4.800 Mitarbeiter und 1.500 Betten des Krankenhauses blieben außerhalb des betroffenen Flügels einsatzbereit.


