Regierung · Madrid
Spanischer Richter ermächtigt UCO zur Kontenprüfung des Partners von Isabel Díaz Ayuso nach sechsmonatiger Verzögerung
Ein Madrider Richter hat der UCO der Guardia Civil nach einer sechsmonatigen Verzögerung, die Kritik der Opposition hervorrief, die Ermittlung aller Bankbewegungen von Alberto González Amador, Partner der Madrider Präsidentin Isabel Díaz Ayuso, seit 2014 gestattet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, EL PAÍS, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Antonio Viejo gewährt Zugriff auf die Konten von Alberto González Amador bis ins Jahr 2014 im Rahmen einer Bestechungsermittlung im Zusammenhang mit Quirón Salud.
Die UCO stellte ihren Antrag am 19. Dezember 2025; die Genehmigung erfolgte erst am 11. Juni 2026, nach wiederholter Kritik und Verfahrensanstoßen durch die Anklage.
Manuela Bergerot von Más Madrid und die PSOE reichten Anträge ein, um das Verfahren zu entblocken, und warnten, dass die Verzögerung die Gleichbehandlung vor dem Gesetz untergrabe.
Ein separates Steuerbetrugsverfahren gegen González Amador wartet auf die Verhandlung vor dem Strafgericht 19, ohne festgelegten Termin; es könnte mit dem Wahlkampf 2027 zusammenfallen.

- 19.12.UCO beantragt formell die richterliche Genehmigung zum Zugriff auf die Bankkonten von González Amador
- 30.04.Richter Viejo trifft sich mit UCO und Staatsanwaltschaft und sagt zu, die Anordnung innerhalb einer Woche zu erlassen
- 11.06.Richter Viejo unterzeichnet die Genehmigung und ordnet an, dass 16 Banken Kontodaten ab 2014 bereitstellen
Genehmigung nach sechsmonatiger Verzögerung
Richter Antonio Viejo vom Madrider Ermittlungsgericht 19 hat der UCO der Guardia Civil den Zugriff auf alle Bankkonten und -bewegungen von Alberto González Amador seit dem 1. Januar 2014 gestattet. Die Anordnung vom 11. Juni verpflichtet 16 Finanzinstitute, den Ermittlern Daten zu übermitteln, die im Rahmen der Korruptionsermittlungen zu Amadors Geschäften mit der Gesundheitsgruppe Quirón Salud relevant sind. Die UCO hatte diese Maßnahme erstmals am 19. Dezember 2025 beantragt; die sechsmonatige Verzögerung veranlasste Oppositionsparteien zu formellen Beschwerden.
Der Richter führte die Verzögerung auf die Überlastung seines Gerichts und die gesetzliche Verpflichtung zurück, Fälle mit Inhaftierten oder eingefrorenen Vermögenswerten vorrangig zu behandeln. Bei einem Treffen am 30. April mit UCO-Agenten und der Staatsanwaltschaft soll Viejo jedoch zugesagt haben, die Anordnung innerhalb einer Woche zu erlassen. Diese Frist wurde um über einen Monat überschritten, wobei Quellen aus dem Umfeld der Nebenkläger die Genehmigung als routinemäßigen Schritt bezeichneten, der nur einen kurzen Absatz erfordert hätte.
Politische Reaktion
Die Verzögerung stieß bei linken Parteien auf scharfe Kritik. Manuela Bergerot, Sprecherin von Más Madrid im Regionalparlament, sagte gegenüber Reportern: „Das muss jetzt gelöst werden“ und bestand darauf, „der Geldspur zu folgen, um der Sache auf den Grund zu gehen, damit klar wird, dass in Spanien die Justiz nicht mit zweierlei Maß misst.“ Sowohl die PSOE als auch Más Madrid reichten formelle Anträge ein, um die ins Stocken geratenen Verfahren wiederzubeleben, und warnten, dass die Verzögerung die Gleichbehandlung vor dem Gesetz untergrabe.
„Was wir von Más Madrid fordern, ist, der Geldspur zu folgen, um der Sache auf den Grund zu gehen und klarzustellen, dass in Spanien die Justiz nicht mit zweierlei Maß misst.“
Parallelverfahren Steuerbetrug
Diese Ermittlungen wegen mutmaßlicher Bestechung sind getrennt vom ursprünglichen Steuerbetrugsverfahren gegen González Amador. Dieses erste Verfahren, das von der Ermittlungsrichterin Inmaculada Iglesias bearbeitet wurde, ist bereits an das Madrider Strafgericht 19 weitergeleitet worden. Richterin María Lourdes Platero wird den Prozess leiten, aber es wurde noch kein Termin festgelegt. Justizkreise deuten an, dass die Verhandlung aufgrund von Rückständen der Gerichte in diesem Jahr unwahrscheinlich ist. Sollte der Prozess vor den Regionalwahlen im Mai 2027 stattfinden, könnte dies Isabel Díaz Ayusos Wiederwahlkampf erschweren.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El PeriódicoEl juez autoriza a la UCO rastrear las cuentas de González Amador por sus negocios con el grupo Quirón
- EL PAÍSEl juez autoriza a la UCO a rastrear las cuentas del novio de Ayuso desde 2014
- LaSextaEl juez autoriza a la UCO rastrear las cuentas del novio de Ayuso por sus negocios con el grupo Quirón
- eldiario.esEl juez autoriza a la UCO acceder a las cuentas de la pareja de Ayuso seis meses después de que se lo pidiera
- Antonio Viejo
- Richter am Ermittlungsgericht 19 in Madrid, der die UCO-Prüfung der Konten von González Amador genehmigte.
- Alberto González Amador
- Geschäftsmann und Partner von Isabel Díaz Ayuso, der im Fall Quirón Salud wegen mutmaßlicher Bestechung untersucht wird.
- Isabel Díaz Ayuso
- Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid und Partnerin von Alberto González Amador.
- Manuela Bergerot
- Sprecherin von Más Madrid im Madrider Parlament, die die gerichtliche Verzögerung kritisierte.
- Inmaculada Iglesias
- Ermittlungsrichterin, die ursprünglich die Beteiligung der UCO an der Steuerbetrugsermittlung beantragte.
- María Lourdes Platero
- Richterin am Strafgericht 19, die mit der Verhandlung des Steuerbetrugsfalls gegen González Amador beauftragt ist.
- Orte
- Madrid
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