
Konstantelias trifft in Dortmund ein, um Transfer von PAOK für knapp 30 Millionen Euro abzuschließen
PAOKs offensiver Mittelfeldspieler Giannis Konstantelias landete am 16. August in Dortmund, um einen Wechsel im Wert von knapp 30 Millionen Euro abzuschließen, allerdings berichtet Sky Sports Deutschland, dass noch keine endgültige Einigung zwischen den Vereinen erzielt wurde.
Transfer in der Endphase
Giannis Konstantelias, der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler von PAOK, landete am Sonntagmorgen (16. August) mit einem Privatflug aus Thessaloniki in Dortmund. Der Flug war für 7:00 Uhr geplant, startete aber gegen 9:00 Uhr, etwa zwei Stunden Verspätung, und beförderte Konstantelias und zwei Begleitpersonen. Er landete kurz nach 12:00 Uhr griechischer Zeit am Flughafen Dortmund. Der deutsche Journalist Christian Gupp veröffentlichte ein Video der Ankunft in den sozialen Medien.
Die Deal-Struktur, wie sie von mehreren griechischen Medien berichtet wird, besteht aus einer Grundablöse von 28 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro leistungsbezogenen Boni, was die Gesamtsumme auf knapp 30 Millionen Euro bringt. Dortmund hatte ursprünglich 26 Millionen Euro geboten, bevor es in den letzten 48 Stunden nachlegte. PAOK sichert sich eine 17,5%ige Weiterverkaufsbeteiligung, die dem Klub aus Thessaloniki einen Anteil an einer künftigen Ablösesumme zusichert. Konstantelias soll einen mehrjährigen Vertrag mit einem Jahresgehalt von über 3 Millionen Euro unterschreiben.
- Grundablöse
- 28 Mio. EUR
- Leistungsprämien
- 2 Mio. EUR
- Jahresgehalt
- 3 Mio. EUR
Noch keine endgültige Einigung
Trotz der Ankunft des Spielers in Deutschland berichtet Sky Sports Deutschland, dass noch keine endgültige Einigung zwischen den beiden Vereinen erzielt wurde. Bild und Kicker hatten in den letzten 48 Stunden über den bevorstehenden Deal berichtet. Dortmund wandte sich Konstantelias zu, nachdem die Verfolgung eines anderen Ziels, El Mala, gescheitert war, und betrachtete den griechischen Nationalspieler als Alternative. Ein ähnlicher Wechsel nach Stuttgart war im letzten Sommer nicht zustande gekommen, aber dieses Mal stand Konstantelias dem Schritt positiv gegenüber und PAOK schien den Prozess nicht aufhalten zu können.
- Fan-Gruppen von PAOK veröffentlichen Erklärung gegen den bevorstehenden Verkauf von Konstantelias
- Privater Flug soll von Thessaloniki nach Dortmund abheben
- Flug startet in Thessaloniki, etwa zwei Stunden hinter dem Zeitplan, mit Konstantelias und zwei Begleitpersonen
- Konstantelias landet am Flughafen Dortmund (griechische Zeit)
- Medizinische und ergometrische Tests, gefolgt von der Vertragsunterzeichnung
Eine griechische Fraktion in Dortmund
Konstantelias wird sich Konstantinos Karetsas beim Westfalenclub anschließen. Karetsas wechselte kürzlich von Genk nach Dortmund und hat in Vorbereitungsspielen Eindruck hinterlassen, was die Aufmerksamkeit der Fans auf sich zog. Dortmund baut nun auf zwei griechische Talente, während sie sich auf die neue Bundesliga-Saison vorbereiten. Für Konstantelias krönt der Transfer eine PAOK-Karriere mit 190 Einsätzen, 44 Toren und 26 Vorlagen in allen Wettbewerben, in denen er einen griechischen Meistertitel und einen griechischen Pokal gewann.
Fan-Proteste in Thessaloniki
Der Zeitpunkt des Verkaufs hat organisierte PAOK-Anhänger verärgert. Am Samstagabend (15. August) veröffentlichte ein Teil von Fangruppen eine Erklärung, die sich gegen den bevorstehenden Transfer ausspricht. Am Sonntag versammelten sich Fans am Toumba-Stadion, um mit Besitzer Ivan Savvidis zu sprechen und ihren Unmut auszudrücken. Die Frustration resultiert aus einer Kombination von Faktoren: PAOKs Europapokal-Aus gegen Anderlecht, das bevorstehende Conference-League-Spiel gegen Brann und der Abgang von Trainer Razvan Lucescu im Sommer. Den besten Spieler Mitte August zu verlieren, verschärft eine aus Sicht der Anhänger schwierige Phase.
Am Flughafen wurde Konstantelias in einem Videoanruf gefilmt, in dem er jemandem in Griechenland von seinen Gefühlen für den Verein erzählte.
Ich liebe PAOK, ich liebe dich auch.
Die Identität der Person am anderen Ende des Anrufs wurde nicht bekannt gegeben. Die offizielle Verwaltung von PAOK hatte bis zum Sonntagmorgen keine Stellungnahme abgegeben.


