Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung das Meta-Pixel, um Anmeldungen und Käufe aus unserer Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern. Datenschutzerklärung

Suche⌘K
StartFür SieLiveBriefFragen
KarteMärkteSträngeSoundsFilme
InlandGeopolitikWirtschaftGesellschaftWissenschaft & TechnikInfrastrukturSportKulturLifestyle
Pollar unterstützen
KontaktImpressum
StartBriefLiveSträngeSuche

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

  • Der Kongress stimmte am 23. Juli 2026 mit 178 zu 167 gegen den Defizitpfad, identisch mit der gescheiterten Abstimmung vom 21. Juli, was das sechste parlamentarische Veto in zwei Jahren darstellt.

  • Die Regierung wird den Haushalt 2027 mit den bereits an Brüssel übermittelten Defizitzielen aufstellen: 1,8 % des BIP 2027, 1,6 % 2028 und 1,5 % 2029, und stützt sich dabei auf ein Gutachten der Staatsanwaltschaft, um die traditionelle vorherige Zustimmung zu umgehen.

  • Der abgelehnte Defizitspielraum von 0,1 % hätte den autonomen Gemeinschaften zusätzliche Ausgabenkapazität von 5.849 Millionen Euro über drei Jahre gegeben; ohne ihn stehen sie vor einem restriktiveren Pfad zur Haushaltsstabilität.

  • In derselben Sitzung wurden die ersten Schritte für einen Gesetzentwurf gebilligt, der es dem Staat erlaubt, 83.254 Millionen Euro regionaler Schulden aus dem FLA zu übernehmen; die Änderungsanträge von PP und Vox wurden abgelehnt.

Madrid
Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 21.07.Erste Ablehnung des Stabilitätspfads durch den Kongress mit Stimmen von PP, Vox und Junts
  2. 23.07.Zweite Ablehnung derselben Defizitziele; Regierung bestätigt, dass sie den Haushalt ohne parlamentarische Zustimmung aufstellen wird

Was im Kongress geschah

Das Unterhaus des spanischen Parlaments lehnte am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, die Defizit- und Schuldenziele der Regierung für die öffentlichen Verwaltungen ab, mit 178 Gegenstimmen und 167 Ja-Stimmen. Die Gegenstimmen kamen von PP, Vox, Junts und einem einzelnen UPN-Abgeordneten. Die regierende PSOE, Sumar, ERC, EH Bildu, PNV, BNG und Coalición Canaria stimmten dafür, während Podemos sich enthielt. Es war die zweite Niederlage für denselben Stabilitätspfad innerhalb von zehn Tagen: Der identische Vorschlag war bereits am Dienstag, dem 21. Juli, abgelehnt worden, und es ist das sechste Mal, dass der Kongress die Haushaltsziele in den letzten zwei Jahren mit einem Veto belegt hat.

Reaktion der Regierung: Haushalt wird ohne genehmigten Pfad fortgesetzt

Schatzminister Arcadi España erschien zur außerordentlichen Plenarsitzung, die den politischen Kalender vor der Sommerpause abschloss, und sagte, er sei zuversichtlich, dass die PP-Abgeordneten es sich noch einmal überlegt hätten. Er forderte die Opposition auf, sich zwischen der Niederlage der Regierung und der Gewährung eines zusätzlichen fiskalischen Spielraums von 5.849 Millionen Euro für die Regionen in den nächsten drei Jahren zu entscheiden. Nach der Abstimmung signalisierte die Regierung, dass sie direkt mit der Ausarbeitung des Staatshaushalts 2027 fortfahren werde und dabei ihre Defizitziele gemäß den bereits gegenüber Brüssel eingegangenen Verpflichtungen festlege: 1,8 % des BIP im Jahr 2027, 1,6 % im Jahr 2028 und 1,5 % im Jahr 2029. Das Finanzministerium betrachtet die Abstimmung als Formsache und stützt sich auf ein Gutachten der Staatsanwaltschaft aus der Amtszeit der ehemaligen Ministerin María Jesús Montero, um das Vorgehen ohne parlamentarische Genehmigung des Stabilitätspfads zu rechtfertigen.

„Ich hoffe, sie haben darüber nachgedacht, was es bedeutet, Geld für ihre autonomen Gemeinschaften zu verlieren, 5.800 Millionen Euro.“

Arcadi España, Finanzminister

Regionale fiskalische Auswirkungen

Der abgelehnte Defizitspielraum von 0,1 % hätte den 15 autonomen Gemeinschaften des Gemeinsamen Regimes ermöglicht, ein kleines Defizit zu fahren, anstatt ihre Haushalte auszugleichen. Ohne diesen Spielraum stehen sie vor einem restriktiveren Pfad: Der Staat übernimmt 1,5 % der gesamten 1,8 %, der Rest verteilt sich auf die Sozialversicherung (0,2 %) und die Regionen (0,1 %). Die Gemeinden müssen einen Haushaltsausgleich erreichen. Die von der PP geführten Oppositionsregionen, die die meisten autonomen Gemeinschaften regieren, argumentierten, dass die 0,1 %-Marke angesichts ihrer Ausgabenverantwortung unzureichend sei. Der verlorene fiskalische Spielraum über drei Jahre beläuft sich laut Finanzministerium auf 5.849 Millionen Euro.

Zusammensetzung des öffentlichen Defizitziels 2027% des BIP
Zentralstaat1,5
Sozialversicherung0,2
Autonome Gemeinschaften0,1
Gemeinden0
Zentralstaat
1.5 % des BIP
Sozialversicherung
0.2 % des BIP
Autonome Gemeinschaften
0.1 % des BIP
Gemeinden
0 % des BIP

Daten aus dem Artikeltext

Schuldenerlassgesetz kommt voran

In einer separaten Abstimmung am selben Tag gab der Kongress seine vorläufige Zustimmung zum Gesetzentwurf der Regierung über außergewöhnliche finanzielle Nachhaltigkeitsmaßnahmen für autonome Gemeinschaften, obwohl PP und Vox vollständige Änderungsanträge eingebracht hatten. Der Text erlaubt es dem Zentralstaat, 83.254 Millionen Euro an regionalen Schulden zu übernehmen, die hauptsächlich aus dem Autonomen Liquiditätsfonds (FLA) stammen. Arcadi España nannte die Initiative eine der Solidarität und Verantwortung und wies darauf hin, dass sieben von zehn Euro an Regionen gehen würden, die von der größten Oppositionspartei regiert werden.

„7 von 10 Euro werden für autonome Gemeinschaften sein, die von der größten Oppositionspartei regiert werden.“

Arcadi España, Finanzminister

Politische Reaktionen

Der PP-Abgeordnete José Vicente Marí Bosó warf der Regierung vor, den Anschein von Geschäftigkeit zu erwecken und gegen das Gesetz zu verstoßen, und forderte die Exekutive auf, einen neuen fiskalischen Vorschlag vorzulegen. Die Junts-Sprecherin Miriam Nogueras hatte vor der Debatte gewarnt, dass ihre Partei wieder gleich abstimmen werde, und der Abgeordnete Josep María Cruset wiederholte seine Kritik, dass der Deal für Katalonien ein Betrug sei. Die PNV-Abgeordnete Idoia Sagastizabal bezeichnete die Debatte als Déjà-vu. Der Finanzminister, der die Opposition aufgefordert hatte, sich nicht für eine Blockade zu entscheiden, erhielt innerhalb von vier Tagen zweimal dieselbe Antwort.

Weiter in der heutigen Ausgabe

PHP-Lücke führt zu weltweiten Website-Abschaltungen und Patch-WelleRegierungen, Banken und Unternehmen von Japan bis zu den Niederlanden haben Websites offline genommen oder Dienste ausgesetzt, nachdem am 20. Oktober zwei PHP-Schwachstellen bekannt wurden.KI & Tech · vor 3 Std.
Heutiger BriefPutin bietet nach Freilassung von US-Gefangenem Ukraine-Gespräche im November anLive · 5 ThemenUkraine-Friedensgespräche in Miami

Quellen und Kontext

  • LaVanguardiaam 23.07. um 21:07El Gobierno tramitará Presupuestos sin visto bueno del Congreso a la senda de déficit
  • eldiario.esam 23.07. um 21:04El Congreso rechaza otra vez la senda de déficit con el voto de PP, Vox y Junts y da vía libre al Gobierno para el Presupuesto
  • 20 minutosam 23.07. um 21:04El Congreso rechaza la senda de déficit por sexta vez en dos años, pero el Gobierno seguirá adelante con los Presupuestos
  • El Periódicoam 23.07. um 21:04El Congreso tumba definitivamente la senda de estabilidad, pero da aire al Gobierno con otras leyes
Arcadi España
Finanzminister (Hacienda), der den Defizitpfad und das Schuldenerlassgesetz verteidigte
José Vicente Marí Bosó
PP-Abgeordneter, der argumentierte, die Regierung solle einen neuen fiskalischen Vorschlag vorlegen
Miriam Nogueras
Junts-Sprecherin im Kongress, die warnte, dass derselbe Vorschlag dieselben Stimmen erhalten würde
Josep María Cruset
Junts-Abgeordneter, der den Defizitpfad als Betrug für Katalonien bezeichnete
Idoia Sagastizabal
PNV-Abgeordnete, die die Debatte als Déjà-vu bezeichnete

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen

Veröffentlicht am 23.07. um 21:15.

Fehler im Text melden

Von KI aus den Berichten der genannten Medien erstellter Text, automatisch geprüft, ohne menschliche Redaktion. So entsteht Pollar

In diesem Text

  1. 1Was im Kongress geschahWas im Kongress geschah
  2. 2Reaktion der Regierung: Haushalt wird ohne genehmigten Pfad fortgesetztReaktion der Regierung: Haushalt wird ohne genehmigten Pfad fortgesetzt
  3. 3Regionale fiskalische AuswirkungenRegionale fiskalische Auswirkungen
  4. 4Schuldenerlassgesetz kommt voranSchuldenerlassgesetz kommt voran
  5. 5Politische ReaktionenPolitische Reaktionen

Auf Grundlage von Berichten von

LaVanguardia, eldiario.es, 20 minutos, El Periódico

Liste der Quellen

Regierung · Madrid

Spaniens Kongress lehnt Defizitpfad zum sechsten Mal in zwei Jahren ab – Regierung treibt Haushalt 2027 dennoch voran

PP, Vox und Junts lehnten den fiskalischen Stabilitätspfad zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ab und blockierten damit einen Defizitspielraum von 0,1 % des BIP für die Regionen. Die Regierung wird nun den öffentlichen Haushalt allein auf Grundlage der EU-Verpflichtungen aufstellen, während ein separates Schuldenerlassgesetz vorankam.

Madrid

Fragen zu diesem Text

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, eldiario.es, 20 minutos und weiteren Medien. Veröffentlicht am 23.07. um 21:15.

Eigene Frage stellen
So entsteht er