Regierung · Warschau
Polens Nationales Sicherheitsbüro fordert Aufklärung über gemeldete Polizeiaktionen am Verfassungsgericht
BBN-Chef Bartosz Grodecki forderte Innenminister Marcin Kierwiński auf, Berichte über mögliche Polizeiaktionen am Verfassungsgericht in Warschau am Freitag zu klären.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, FAKT24.pl, www.gazetaprawna.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
BBN-Chef Bartosz Grodecki forderte am 11. September 2026 Innenminister Marcin Kierwiński auf, Berichte über geplante Polizeiaktionen am Gericht zu bestätigen oder zu dementieren.
Sechs Polizeifahrzeuge standen vor dem Gebäude in der Allee Szucha, als Gerichtspräsident Bogdan Święczkowski eine Veranstaltung zum 40-jährigen Bestehen des Gerichts eröffnete.
Präsident Karol Nawrocki hat Maciej Berek, der Anfang September 2026 vom Sejm gewählt wurde und 17 Jahre Anwaltspraxis angibt, nicht vereidigt.
- Morgen, 11. SeptemberSechs Polizeifahrzeuge treffen in der Allee Szucha während der 40-Jahr-Jubiläumskonferenz des Verfassungsgerichts ein
- Mittag, 11. SeptemberBBN-Chef Bartosz Grodecki fordert formelle Klarstellung von Innenminister Marcin Kierwiński
- Nachmittag, 11. SeptemberWarschauer Polizeidirektion erklärt, Beamte seien im Routinedienst ohne Sondermaßnahmen
Polizeipräsenz und Interventionsberichte
Am Freitagmorgen, dem 11. September 2026, erschienen sechs Polizeifahrzeuge vor dem Sitz des Verfassungsgerichts in der Allee Szucha in Warschau. Die Bewegung fiel mit einer internationalen Konferenz mit dem Titel „Prawnonaturalne fundamenty ładu konstytucyjnego“ zusammen, die zum 40-jährigen Bestehen des Gerichts organisiert wurde. Die Sender Polsat News und TV Republika berichteten unter Berufung auf inoffizielle Angaben, dass Beamte eingreifen könnten, um Gerichtspräsident Bogdan Święczkowski am Betreten seines Arbeitsplatzes zu hindern oder parlamentarisch ernannten Richtern die Einnahme ihrer Plätze zu ermöglichen. Święczkowski sagte gegenüber Wirtualna Polska, die Polizei sei ausschließlich wegen der Jubiläumsveranstaltung und des Eintreffens geladener Gäste anwesend. Ein Vertreter der Warschauer Polizeidirektion erklärte, die Beamten führten routinemäßige Streifenfahrten in ganz Warschau durch, es gebe keine Sondermaßnahmen.
Nationales Sicherheitsbüro fordert Erklärung
Nach den Rundfunkberichten richtete der Chef des Nationalen Sicherheitsbüros (BBN), Bartosz Grodecki, ein offizielles Schreiben an Innen- und Verwaltungsminister Marcin Kierwiński. Grodecki forderte eine sofortige Bestätigung oder Dementi geplanter Aktionen von dem Innenministerium unterstellten Einheiten gegen das Gericht. Er erklärte, Präsident Karol Nawrocki erwarte die rechtliche und tatsächliche Grundlage für etwaige Operationen gegen ein Verfassungsorgan.
„Jede Handlung der Dienste gegenüber einem Verfassungsorgan des Staates muss eine klare rechtliche Grundlage haben. Der Präsident der Republik Polen wacht über die Einhaltung der Verfassung und ist der Garant der Kontinuität der Staatsgewalt.“
Während der Jubiläumsveranstaltung verlas der Chef der Präsidentenkanzlei, Zbigniew Bogucki, ein Schreiben Nawrockis zum Status der Justiz. Darin erklärte Nawrocki, das Land könne Gesetzlosigkeit nicht akzeptieren, und betonte, die Verfassung dürfe nicht von parlamentarischen Mehrheiten selektiv angewendet werden.
Streit um die Ernennung von Maciej Berek
Die Spannungen drehen sich um den Status von Maciej Berek, einem ehemaligen Minister in der Kanzlei von Donald Tusk, den der Sejm Anfang September zum Richter am Verfassungsgericht wählte. Präsident Nawrocki hat Berek den Richtereid nicht abgenommen und beruft sich auf formelle und verfahrensrechtliche Fragen zu den gesetzlichen Qualifikationsanforderungen. Nach polnischem Recht müssen Kandidaten eine zehnjährige Berufserfahrung als Rechtsanwalt nachweisen. Berek erklärte, er verfüge über 17 Jahre Erfahrung in diesem Beruf, und legte Unterlagen der Bezirkskammer der Rechtsanwälte vor, die Tätigkeiten zwischen 2006 und 2009 sowie von 2012 bis heute belegen. Die Präsidentenkanzlei hatte zuvor eine Anfrage an den Sejm-Marschall zu formellen Hürden für Bereks Amtsantritt gerichtet.
- Gesetzliche Anforderung
- 10 Jahre
- Gemeldete Praxis von Maciej Berek
- 17 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Rechtliche Warnungen und parallele Konfrontationen
Juristische und politische Akteure warnten vor einem möglichen Betreten des Gerichtsgebäudes, solange institutionelle Streitigkeiten ungelöst seien. Rechtsanwalt Bartosz Lewandowski wies in sozialen Medien darauf hin, dass nicht genehmigte Vollstreckungsmaßnahmen gegen das Gericht während eines laufenden Kompetenzkonflikts vor dem Gericht strafrechtliche Konsequenzen gemäß den Artikeln 128 und 231 des Strafgesetzbuchs hätten. Energieminister Miłosz Motyka kommentierte bei Polsat News, dass rechtmäßige Polizeimaßnahmen stichhaltige Argumente erforderten, und deutete an, dass Maßnahmen mit der Sicherung von Dokumenten in einer Einrichtung, die hochrangige Staatsangelegenheiten bearbeitet, zusammenhängen könnten. Am selben Tag ereignete sich ein separater Vorfall an der Justizakademie (AWS), bei dem Sławomir Cudak in Begleitung von Polizei und Justizvollzugsbeamten die Einrichtung betrat. Der Vorsitzende der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jarosław Kaczyński, bezeichnete den Vorfall an der Akademie als Versuch, Verfahren für Aktionen gegen das Verfassungsgericht zu testen.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Europäische Demokratien und Populismus
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 25.10POLITICO-Umfrage sieht Le Pen bei 30,5 Prozent oder mehr, vor Mélenchon mit 18,5 Prozent und Philippe mit 16 Prozent
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wpolityce.plKoniec tej gry! Szef BBN żąda od Kierwińskiego wyjaśnień ws. TK
- FAKT24.plPolicja w Trybunale Konstytucyjnym? Szef BBN reaguje. "Prezydent oczekuje"
- www.gazetaprawna.plNapięcie w Warszawie. BBN reaguje na doniesienia o działaniach policji wobec Trybunału Konstytucyjnego
- NIEZALEZNA.PLSłużby Kierwińskiego wejdą do Trybunału? Szef BBN chce konkretnej odpowiedzi od ministra
- Bartosz Grodecki
- Chef des Nationalen Sicherheitsbüros (BBN)
- Marcin Kierwiński
- Innen- und Verwaltungsminister
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens
- Bogdan Święczkowski
- Präsident des Verfassungsgerichts
- Maciej Berek
- Ehemaliger Regierungsminister und vom Sejm gewählter Richter am Verfassungsgericht
- Zbigniew Bogucki
- Chef der Kanzlei des Präsidenten Polens
- Miłosz Motyka
- Energieminister
- Jarosław Kaczyński
- Vorsitzender von Recht und Gerechtigkeit (PiS)
- Orte
- Warschau
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen