Regierung · Oslo
Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen zu vier Jahren Haft wegen Vergewaltigung verurteilt; Unterstützung für Monarchie auf Rekordtief
Marius Borg Høiby, der Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen Haakon, wurde am Montag zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er in zwei Fällen der Vergewaltigung sowie weiterer Delikte für schuldig befunden wurde. Das Urteil markiert den Abschluss eines Prozesses, der das Land erschütterte und das öffentliche Vertrauen in die Monarchie schwinden ließ.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Ziare.com, Mediafax.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Marius Borg Høiby wurde in zwei von vier Anklagepunkten wegen Vergewaltigung sowie wegen häuslicher Gewalt und Drogendelikten verurteilt. Das Gericht verhängte eine vierjährige Haftstrafe; die Staatsanwaltschaft hatte mehr als sieben Jahre gefordert.
Der sechswöchige Prozess, der im März endete, stützte sich auf über 800 Nachrichten und selbst aufgenommene Sex-Videos. Eine Vergewaltigung soll im Keller des Kronprinzen stattgefunden haben.
Umfragen während des Prozesses zeigten eine Zustimmung zur Monarchie auf einem Rekordtief von 60 %, nach 70 % im Januar. Eine Umfrage im Mai ergab eine leichte Erholung auf 64 %.
Kronprinzessin Mette-Marit sah sich erneuter Kritik wegen ihrer früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein ausgesetzt, wofür sie sich öffentlich entschuldigte.
Mette-Marit leidet an Lungenfibrose und wartet auf eine Lungentransplantation. Ein letzter Versuch, Høiby für die Zeit bei ihr aus der Haft zu entlassen, wurde von einem Berufungsgericht abgelehnt.
Das Urteil
Der Richter am Bezirksgericht Oslo, Jon Sverdrup Efjestad, sprach den 29-jährigen Marius Borg Høiby am Montag in zwei Fällen der Vergewaltigung, in einem Fall der häuslichen Gewalt sowie in mehreren weiteren Anklagepunkten schuldig und verurteilte ihn zu vier Jahren Haft. Von zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen wurde er freigesprochen. Der Stiefsohn von Kronprinz Haakon war mit insgesamt 40 Anklagepunkten konfrontiert, darunter vier Vergewaltigungsvorwürfe, Körperverletzung, Drogendelikte und Verstöße gegen Kontaktverbote. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 7 Jahren und 7 Monaten gefordert, während die Verteidigung auf ein Maximum von 18 Monaten und einen Freispruch in den Vergewaltigungspunkten plädiert hatte. Høiby, der einige geringfügige Vergehen einräumte, die schwerwiegendsten Anschuldigungen jedoch bestritt, kann gegen das Urteil Berufung einlegen.
Prozessdetails und Beweislage
Der Prozess begann am 3. Februar und dauerte sechs bis sieben Wochen, bevor er im März abgeschlossen wurde. Die Staatsanwaltschaft stützte sich auf mehr als 800 elektronische Nachrichten sowie selbst gedrehte Videoaufnahmen sexueller Handlungen von Høibys Mobiltelefon. Während der Verhandlung kam zur Sprache, dass eine der mutmaßlichen Vergewaltigungen im Keller des Wohnhauses des Kronprinzen stattgefunden haben soll. Die ehemalige Freundin Nora Haukland war das einzige öffentlich identifizierte Opfer; Høiby wurde wegen Körperverletzung an ihr verurteilt.
Auswirkungen auf die Monarchie
Der Fall hat das Ansehen der norwegischen Königsfamilie in der Öffentlichkeit schwer beschädigt. Eine während des Prozesses veröffentlichte Norstat-Umfrage ergab, dass die Unterstützung für die Monarchie auf ein Rekordtief von 60 % gefallen ist, nach 70 % im Januar. Der Anteil derer, die eine Republik befürworten, stieg von 19 % auf 27 %. Eine Umfrage im Mai zeigte eine teilweise Erholung auf 64 % Zustimmung, während 23 % ein anderes System bevorzugten. Das Urteil fiel in eine Zeit, in der die Königsfamilie zudem mit den Nachwirkungen der Verbindung von Mette-Marit zu dem US-Finanzier Jeffrey Epstein zu kämpfen hatte, der 2008 wegen Sexualstraftaten verurteilt worden war. Die Kronprinzessin räumte ein, danach mit Epstein in Kontakt geblieben zu sein, und äußerte ihr Bedauern darüber.
- Jan 2026
- 70 %
- Während des Prozesses (Feb-Mär)
- 60 %
- Mai 2026
- 64 %
Daten aus dem Artikeltext
„Es war ein perfekter Sturm für die Königsfamilie, da sie gleichzeitig mit zwei großen Krisen konfrontiert war.“
Kranke Mutter und Kampf um Haftverschonung
Die 52-jährige Mette-Marit leidet an unheilbarer Lungenfibrose und steht auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. Ihr sich verschlechternder Gesundheitszustand wurde in der Endphase des Prozesses zum Thema: Am 8. Juni ordnete das Bezirksgericht Oslo die vorübergehende Haftentlassung von Høiby an, damit er bei ihr sein konnte, doch diese Entscheidung wurde von einem Berufungsgericht aufgehoben, sodass er bis zur Urteilsverkündung in Haft blieb. Er war seit dem 3. Februar inhaftiert.
Medienrummel
Das Urteil stieß auf intensives nationales und internationales Medieninteresse; Journalisten harrten bereits am frühen Morgen vor dem Gerichtsgebäude aus. Høiby trägt keinen königlichen Titel und hat keine offiziellen Pflichten, doch seine Erziehung im Haushalt des künftigen Königs machte den Fall zu einem Brennpunkt der öffentlichen Debatte über die Relevanz der Monarchie.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- adevarul.roFiul prințesei moștenitoare a Norvegiei, condamnat pentru viol și violență domestică. Scandalul care a zdruncinat imaginea monarhiei
- Ziare.comFiul prințesei moștenitoare a Norvegiei, condamnat la închisoare. Cât timp va petrece Marius Borg Høiby în închisoare
- Mediafax.roFiul cel mare al prințesei moștenitoare a Norvegiei, condamnat la 4 ani de închisoare pentru viol
- HotNews.roFiul vitreg al prințului moștenitor din Norvegia, condamnat la închisoare pentru viol - HotNews.ro
- Marius Borg Høiby
- Stiefsohn von Kronprinz Haakon, verurteilt wegen Vergewaltigung und anderer Delikte
- Mette-Marit
- Kronprinzessin von Norwegen, Mutter von Marius Borg Høiby, leidet an Lungenfibrose und steht wegen Epstein-Kontakten in der Kritik
- Haakon
- Kronprinz von Norwegen, Stiefvater von Marius Borg Høiby
- Nora Haukland
- Ex-Freundin von Høiby, Opfer von Körperverletzung
- Ketil Raknes
- Dozent für politische Kommunikation, Kristiania University
- Jeffrey Epstein
- US-Finanzier, wegen Sexualstraftaten verurteilt, hatte früheren Kontakt zu Kronprinzessin Mette-Marit
- Jon Sverdrup Efjestad
- Richter am Bezirksgericht Oslo, der den Fall leitete
- Orte
- Oslo
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