Sicherheit · Málaga, Urda und Benalmádena

Königin Sonja von Norwegen eröffnet Munch-Picasso-Schau in Málaga nach Zugunglück in Spanien

Königin Sonja von Norwegen hat am Donnerstag, 29. Oktober, die Munch-Picasso-Ausstellung in Málaga eröffnet – ihre erste Auslandsreise seit dem Tod von König Harald V. –, während Spanien um die Opfer des Zugunglücks von Urda trauert.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von stern.de, europa press, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Málaga, Urda, Benalmádena · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 28.08.König Harald V. von Norwegen stirbt
  2. 28.10.Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stoßen nahe Urda in der Provinz Toledo zusammen
  3. 29.10.Munch-Picasso-Ausstellung in Málaga eröffnet; Galadinner abgesagt
  4. 30.10.Königin soll die norwegische Schule in Arroyo de la Miel besuchen

Rückkehr zu den öffentlichen Aufgaben

Königin Sonja von Norwegen hat am Donnerstag, 29. Oktober, ihre öffentliche Rolle wieder aufgenommen und reiste nach Málaga zu ihrer ersten Auslandsreise seit dem Tod König Harald V. am 28. August im Alter von 89 Jahren. Ihr Ziel war die Eröffnung der Munch-Picasso-Ausstellung im Museo Picasso Málaga, die mehr als 100 Werke von Edvard Munch und Pablo Picasso zusammenführt. Ihr Sohn, König Haakon, sitzt inzwischen auf dem norwegischen Thron. Das Programm war als zweitägiges Festwochenende angelegt, wurde aber nach einem Zugzusammenstoß nahe Urda in der Provinz Toledo umgestaltet. Die Königin wurde dennoch mit allen Ehren empfangen, und die Eröffnung fand in zurückhaltenderer Form statt; unter den Gästen waren Anne Lindboe, Bürgermeisterin von Oslo, und Lubna Jaffery, Norwegens Ministerin für Kultur und Gleichstellung.

Das Zugunglück von Urda

Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen am Mittwoch, 28. Oktober, nahe Urda zusammen; dabei kamen nach einem am Freitag, 30. Oktober, veröffentlichten Bericht von Europa Press mindestens 69 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Frühere Berichte nannten abweichende Zahlen: La Razón bezifferte die Opferzahl in Berichten vom 29. Oktober auf 74, ABC auf 68, sodass die Angaben mit Abweichungen veröffentlicht wurden. Spanien rief daraufhin eine dreitägige Staatstrauer aus. König Haakon übermittelte König Felipe VI. und dem spanischen Volk sein Beileid, wie La Razón berichtete. ABC bezeichnete das Unglück als das schwerste in Spanien seit einem Jahrzehnt, während La Razón anmerkte, es sei der zweite derartige Unfall in dem Land in diesem Jahr.

Die Zeremonie und das abgesagte Abendessen

Zu Beginn der Ausstellungseröffnung am Donnerstag wurde eine Schweigeminute abgehalten. Der Stern berichtete, die Königin habe ihre Rede mit Worten über die Katastrophe begonnen, bevor sie sich den Kunstwerken zuwandte. Sie sagte, sie sei zutiefst betroffen gewesen, als sie von dem Unglück erfahren habe, und ihre Gedanken seien bei den Familien und Freunden der Verstorbenen. Sie sprach auch über ihre persönliche Verbindung zu den beiden Künstlern und sagte, Picasso habe sie als Jugendliche inspiriert, und Munchs Werk habe sie ihr Leben lang begleitet. Die norwegischen Sender NRK und TV2 bestätigten, dass das für den Abend geplante Galadinner abgesagt wurde. Das Museo Picasso Málaga hatte am Morgen noch angekündigt, die Veranstaltung finde dennoch statt, allerdings in ruhigerer Form als geplant.

Das Programm am Freitag

Das Programm wird am Freitag, 30. Oktober, fortgesetzt, wenn die Königin nach Angaben von ABC die norwegische Schule in Arroyo de la Miel in Benalmádena besuchen soll. Dort will sie Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte treffen und sich über die Aktivitäten der Schule informieren. ABC berichtete, sie werde zudem Kontakt zu norwegischen Familien haben, die sich an der Costa del Sol niedergelassen haben. Europa Press beschrieb den Schulbesuch als letzte Station ihrer ersten Auslandsreise seit dem Tod des Königs, bevor sie nach Norwegen zurückkehrt.

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