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Mannschaftssport·vor 2 Std.

New York Knicks gewinnen erste NBA-Meisterschaft seit 53 Jahren nach sensationellem Comeback gegen San Antonio Spurs

Jalen Brunson erzielte 45 Punkte, als die Knicks im fünften Spiel einen 16-Punkte-Rückstand aufholten und die dritte NBA-Meisterschaft der Franchise-Geschichte sicherten – die erste seit 1973.

Der entscheidende Sieg

Die New York Knicks gewannen ihren ersten NBA-Titel seit über einem halben Jahrhundert und besiegten die San Antonio Spurs im fünften Spiel der NBA-Finals mit 94:90. Der Sieg, der in den frühen Morgenstunden des Sonntags besiegelt wurde, bescherte New York einen 4:1-Serien-Sieg und beendete die längste aktuelle Durststrecke unter den Gründungsfranchises der Liga. In der Heimspielstätte der Spurs überwanden die Knicks erneut einen zweistelligen Rückstand, was an ihr 29-Punkte-Comeback in Spiel 4 im Madison Square Garden drei Tage zuvor erinnerte.

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Ein vertrauter Rückstand, eine vertraute Antwort

San Antonio ging nach acht Minuten mit 18:8 in Führung und baute den Vorsprung im zweiten Viertel auf 16 Punkte aus. Victor Wembanyama verbuchte drei frühe Blocks, und beide Teams hatten offensiv zu kämpfen, nachdem sie insgesamt sechs Würfe verfehlt hatten, bevor Wembanyama den ersten Korb des Spiels erzielte. Die Knicks verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf drei Punkte, doch die Spurs zogen in der zweiten Hälfte erneut auf bis zu 15 Punkte davon. New Yorks Widerstandskraft zeigte sich erneut im vierten Viertel, als ein 10:0-Lauf den Rückstand wettmachte und den Ausgleich zum 83:83 herstellte. Eine Minute später gingen die Knicks erstmals seit dem ersten Viertel mit 86:85 in Führung und gaben diese nicht mehr ab.

Schlüsselmomente von Spiel 5
  1. Spurs führen nach acht Minuten mit 18:8, der erste zweistellige Vorsprung des Spiels.
  2. San Antonio baut die Führung im zweiten Viertel auf 16 Punkte aus.
  3. Halbzeit: Spurs 42, Knicks 37. New York verkürzt den Rückstand mit einem Lauf vor der Pause.
  4. Knicks gleichen mit einem 10:0-Lauf im vierten Viertel zum 83:83 aus.
  5. New York geht mit 86:85 erstmals seit dem ersten Viertel in Führung.
  6. Endstand: Knicks 94, Spurs 90. New York gewinnt die Serie mit 4:1 und den NBA-Titel.

Brunsons Meisterstück

Jalen Brunson war der Dreh- und Angelpunkt der Knicks-Offensive mit einer 45-Punkte-Leistung, bei der er in den Schlussminuten immer wieder die Verteidigung der Spurs überwand. Seine Punkte trugen New York durch den vierten Viertel-Aufschwung, der aus einem zweistelligen Rückstand eine Meisterschaftsfeier machte. In Spiel 4 hatten die Knicks einen 29-Punkte-Rückstand aufgeholt, und Brunsons Gelassenheit unter Druck prägte die Serie.

Ende einer 53-jährigen Wartezeit

Die letzte Meisterschaft der Franchise stammt aus dem Jahr 1973, als die Knicks ihren zweiten Titel in vier Spielzeiten hinter den Hall-of-Famern Willis Reed und Walt Frazier gewannen. Vor Sonntag war der Club seit 1999 nicht mehr in die Finals zurückgekehrt. Die Meisterschaft von 2026 ist die dritte in der Teamgeschichte und reiht sich in die Titel von 1970 und 1973 ein.

Ein deutscher Meister schließt sich einer Elite an

Der Knicks-Stürmer Ariel Hukporti wurde nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein der dritte deutsche Spieler, der einen NBA-Meistertitel gewann. Hukporti kam im entscheidenden Spiel zum Einsatz und erweiterte die wachsende deutsche Präsenz in den wichtigsten Serien der Liga.

San Antonio · New York

4 Quellen

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