Konflikte · Kiew, Saporischschja und Sumy

Russische ballistische Raketen treffen Kiewer Verteidigungsmesse, 10 Tote und 100 Verletzte; Mitarbeiter einer polnischen Firma unter den Toten

Russische Streitkräfte haben am 24. Juli einen seltenen ballistischen Raketenangriff am Tag auf eine Verteidigungsausstellung in der Oblast Kiew durchgeführt, bei dem 10 Menschen getötet und etwa 100 verletzt wurden. Zu den Opfern gehörte ein Mitarbeiter eines polnischen Rüstungsunternehmens, wie das polnische Außenministerium bestätigte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl, Polska Agencja Prasowa SA und oko.press. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kiew, Saporischschja, Sumy, Poltawa · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. Opferzahlen aktualisiertZahl der Toten steigt auf 10, etwa 100 Verletzte; Mitarbeiter eines polnischen Rüstungsunternehmens unter den Toten.
  2. Nacht 24.–25. JuliDrohnenangriffe auf Saporischschja, Sumy und Poltawa; Luftalarmsirenen in Kiew.
  3. 25. JuliTrauertag in der Oblast Kiew ausgerufen.

Raketenangriff am Tag auf Ausstellung in Oblast Kiew

Um 11:25 Uhr Ortszeit am 24. Juli (10:25 Uhr in Polen) wurde in ganz Kiew und der Oblast Kiew Luftalarm ausgelöst, als sich russische ballistische Raketen von Norden näherten. Die ukrainische Luftwaffe hatte vor Hochgeschwindigkeitszielen gewarnt, die sich auf die Hauptstadtregion zubewegten. Die Raketen trafen ein Übungsgelände, auf dem die „Critically Protected“ Defence Demo Day & Defence Expo stattfand. Die vom ARMADA-Verband der Hersteller unbemannter Systeme organisierte Veranstaltung zeigte integrierte Lösungen zum Schutz kritischer Infrastruktur vor Luftbedrohungen. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass eine Rettungsaktion im Gange sei, mit ersten Berichten von sechs Toten und Dutzenden Verletzten.

„In der Oblast Kiew läuft nach dem russischen Raketenangriff eine Rettungsaktion. Dutzende Menschen sind nachweislich verletzt. (…) Leider sind sechs Menschen gestorben.“

Wolodymyr Selenskyj

Steigende Zahl der Todesopfer und polnische Verbindung

Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko korrigierte später die Opferzahlen: 10 Tote und etwa 100 Verletzte. Die Rettungsdienste arbeiteten bis in den Abend, um Überlebende zu bergen und die Verwundeten zu versorgen. Unter den Toten befand sich ein Mitarbeiter eines in der Ukraine tätigen polnischen Rüstungsunternehmens, wie Defence24 zuerst enthüllte und das polnische Außenministerium die Information bestätigte. Der Arbeiter war kein polnischer Staatsbürger. Der Ukrainische Rat der Waffenhersteller veröffentlichte eine Stellungnahme auf Facebook:

„Heute wurde in der Oblast Kiew ein feindlicher Raketenangriff auf eine Einrichtung verübt, in der sich Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie aufhielten.“

Ukrainischer Rat der Waffenhersteller

Der Rat fügte hinzu, dass der genaue Aufenthaltsort der Teilnehmer nicht öffentlich gemacht worden sei und die zuständigen Behörden die Umstände des Angriffs untersuchten.

Ungewöhnlicher Angriff am Tag und weitere Attacken

Russische Streitkräfte führen selten ballistische Raketenangriffe am Tag durch, die meisten Angriffe erfolgen nachts. Der Angriff vom 24. Juli durchbrach dieses Muster. Über die Oblast Kiew hinaus griffen russische Kräfte andere Regionen an. In Slowjansk in der Oblast Donezk töteten zwei gelenkte Fliegerbomben fünf Menschen und verletzten neun, wie der Leiter der Militärverwaltung von Donezk, Wadym Filaschkin, mitteilte; zehn Privathäuser, eine Fabrik und das Honorarkonsulat Lettlands wurden beschädigt. In der Nacht vom 24. auf den 25. Juli trafen Drohnen Saporischschja, beschädigten ein Einkaufszentrum und verursachten Opfer. Ein Postamt in Sumy wurde getroffen, wobei ein Mann starb und ein weiterer verletzt wurde. In Poltawa wurden eine Feuerwache und Tankstellen beschädigt. In Kiew heulten dreimal in der Nacht die Luftalarmsirenen, und Trümmer von Drohnen trafen Wohngebäude im Rajon Wyschhorod.

Reaktionen und Forderung nach Patriot-Raketen

Selenskyj bekräftigte, dass die Raketenabwehr weiterhin das dringendste Bedürfnis der Ukraine sei. In einem Beitrag in den sozialen Medien forderte er schnellere Lieferungen von Patriot-Systemen.

„Es ist wichtig, dass unsere Partner vollständig verstehen, dass auch unser Leben von ihnen abhängt. Raketen für Patriots sind unsere Priorität Nummer eins.“

Wolodymyr Selenskyj

Er betonte, dass Russland längst jegliche Einhaltung internationaler Normen aufgegeben habe und der Schutz von Leben nun von Waffenlieferungen der Partner abhänge.

Trauer und anhaltende Bedrohungen

Am 25. Juli erklärte der amtierende Gouverneur der Oblast Kiew, Ruslan Olenyk, einen Trauertag für die Opfer. Der Angriff unterstrich die anhaltende Reichweite russischer Langstreckenmunition gegen die verteidigungsindustrielle Infrastruktur der Ukraine, selbst während sich die Frontlinien des Krieges verschieben.

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