KI & Tech
Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic wollen ein gemeinsames Opt-out vom KI-Training respektieren
Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic wollen eine einzige robots.txt-Regel respektieren, mit der Websites ihre Inhalte vom Training generativer KI ausschließen können. Die meisten Änderungen treten 2027 in Kraft.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Next Web, engadget, RTBF und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic wollen ein einziges robots.txt-Token respektieren, __usage_ai-training, entworfen von Kevin Kelley in einem IETF-Draft, der am Freitag, 30. Oktober 2026, veröffentlicht wurde.
Anthropic hat bereits mit der Arbeit begonnen, Microsoft will die Präferenzen ab dem 1. Februar 2027 respektieren, Google peilt Anfang 2027 an, und OpenAI will das Signal in den kommenden Monaten umsetzen.
Das Signal kann vergangenes Scraping nicht rückgängig machen und stoppt das Crawling nicht vollständig. Microsoft teilt mit, Websites würden unabhängig von ihren Präferenzen weiterhin in den Bing-Suchergebnissen erscheinen.
Die New York Times wirft OpenAI und Microsoft seit Dezember 2023 vor, Millionen ihrer Artikel ohne Erlaubnis oder Bezahlung zum Training von ChatGPT verwendet zu haben.
- 30.10.Kevin Kelleys IETF-Draft wird veröffentlicht, und Google, OpenAI und Microsoft kündigen ihre Unterstützung an
- Anfang 2027Laut seiner Crawler-Dokumentation will Google das Signal unterstützen
- 1.02.Microsoft beginnt, die neuen Präferenzen zu respektieren
Eine Regel für vier KI-Crawler
Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic haben sich verpflichtet, ein einziges Opt-out vom Training generativer KI zu respektieren, das in der robots.txt-Datei einer Website hinterlegt wird. Bislang musste ein Verlag, der ablehnen wollte, für den Crawler jedes einzelnen Unternehmens eine eigene Regel schreiben. Der Vorschlag ist ein IETF-Draft von Kevin Kelley, einem Technical Lead für Standards bei Anthropic, veröffentlicht am Freitag, 30. Oktober 2026. Google, OpenAI und Microsoft kündigten ihre Unterstützung am selben Tag an, und Anthropic hat bereits damit begonnen, das Signal einzubauen. Krishna Madhavan, Principal Product Manager für Microsoft Bing, schrieb:
„Verlage sollten nicht zwischen der Auffindbarkeit bei Bing und der Entscheidung darüber wählen müssen, wie generative Modelle ihre Arbeit nutzen.“
So funktioniert das Signal
Das gemeinsame Signal liegt in der robots.txt, jener Klartextdatei, die Crawlern bereits mitteilt, was sie abrufen dürfen. Eine Website fügt eine Gruppe für ein neues Policy-Token hinzu, __usage_ai-training, und listet dann die Pfade auf, die vom Training ausgenommen bleiben sollen. Das Beispiel im Entwurf sperrt eine gesamte Website und lässt zugleich ein Pressekit offen. Websites können damit einzelne Bereiche verfügbar halten und den Rest verweigern. Das Token deckt nur das KI-Training ab, und laut Microsoft bleibt das Scraping für Trainingszwecke überall dort standardmäßig erlaubt, wo keine Präferenz hinterlegt ist. Google wird das Token als Sperre für Google-Extended lesen, seine eigene Steuerung für KI-Training – es sei denn, eine Website nennt Google-Extended direkt.
Wer wann startet
Anthropic hat bereits mit der Arbeit am Signal begonnen und erklärt, es solle die bestehenden Crawler-Steuerungen ergänzen und nicht ersetzen. Kevin Kelley schrieb, die Unterstützung in allen Diensten des Unternehmens einzubauen, werde Zeit brauchen:
„Es wird einige Zeit dauern, bis wir die Unterstützung in unseren Diensten eingebaut und die unvermeidlichen Komplikationen und Sonderfälle durchgearbeitet haben, die uns sicher begegnen werden.“
OpenAI will das Signal in den kommenden Monaten umsetzen, seine bestehenden Crawler-Steuerungen einschließlich GPTBot gelten weiterhin. Google will das Signal 2027 unterstützen, die eigene Crawler-Dokumentation nennt Anfang 2027. Microsoft will die neuen Präferenzen ab dem 1. Februar 2027 respektieren und damit die NoArchive- und NoCache-Tags ersetzen, die das Unternehmen seit 2023 verwendet. Außerdem führt Microsoft eine Einstellung auf Seitenebene für Grounding ein, die greift, wenn eine KI-Antwort auf eine Live-Webseite zurückgreift: Eine Option erlaubt Microsofts eigene Produkte wie Copilot, eine andere blockiert die Grounding-Dienste, die das Unternehmen an andere Firmen verkauft.
Was das Opt-out unberührt lässt
Das Signal kann vergangenes Scraping nicht rückgängig machen, denn die Unternehmen besitzen bereits alle Inhalte, die sie zuvor gecrawlt haben. Es stoppt das Crawling nicht vollständig, und Microsoft und Google erklären, es werde Websites nicht aus ihren Suchergebnissen entfernen. Microsoft teilt mit, Websites würden unabhängig von ihren Präferenzen weiterhin in den Bing-Suchergebnissen erscheinen. Google-Search-Advocate John Mueller schrieb, Websites, die Google-Extended erlauben, könnten in Antworten der Gemini-App erscheinen und Klicks erhalten. Microsoft hat gewarnt, die Verweigerung der Grounding-Option werde die Sichtbarkeit einer Website in Antworten von Assistenten wie Copilot verringern. Meta, die Muttergesellschaft von Facebook, nannte den Schritt über ihren Kommunikationschef Andy Stone einen wichtigen Schritt, sagte aber nicht, ob das Unternehmen das Signal respektieren werde.
Der Urheberrechtsstreit im Hintergrund
Die Ankündigung fällt in eine Zeit, in der Verlage einen stetigen Strom von Bots erleben, die ihre Artikel sammeln, um KI-Modelle zu füttern, und einige sind bereits vor Gericht gezogen. Die New York Times wirft OpenAI und Microsoft seit Dezember 2023 vor, Millionen ihrer Artikel ohne Erlaubnis oder Bezahlung zum Training von ChatGPT verwendet zu haben. Beide Unternehmen berufen sich auf eine Urheberrechtsausnahme. Cloudflare blockiert seit Juli 2025 KI-Bots auf den Websites neuer Kunden standardmäßig, und der Standard Really Simple Licensing erlaubt es Verlagen, von den Robotern, die ihre Seiten besuchen, Geld zu verlangen. Microsoft erklärt, die neue Regelung schaffe keine Lizenz- oder Zahlungsvereinbarungen.
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- 31.10OpenAI senkt Finanzierungsziel auf etwa 20 Milliarden Dollar bei 1,25 Billionen Dollar Bewertung, von 30 Milliarden Dollar bei 1,4 Billionen Dollar
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Quellen und Kontext
- The Next WebOpt-out für KI-Training: Verleger „sollten nicht wählen müssen“AI training opt-out: publishers 'should not have to choose' · Original auf Englisch
- engadgetGoogle schließt sich OpenAI und Anthropic an und verspricht neue Scraping-KontrollenGoogle joins OpenAI and Anthropic in promising new scraping controls · Original auf Englisch
- RTBFKI-Giganten versprechen Medien einen Anti-Scraping-Button für ihre InhalteLes géants de l'IA promettent aux médias un bouton anti-aspiration de leur contenu · Original auf Französisch
- La Libre.beKI-Giganten geben ein Versprechen abLes géants de l'IA font une promesse · Original auf Französisch
- Kevin Kelley
- Technical Lead für Standards bei Anthropic, der den IETF-Draft für das gemeinsame Signal vorgeschlagen hat
- John Mueller
- Google Search Advocate, der über Google-Extended und Antworten der Gemini-App schrieb
- Andy Stone
- Kommunikationschef von Meta, der den Schritt einen wichtigen Schritt nannte
- Orte
- New York City
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