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Neun Schiffe und ein Algorithmus

Trump verschärft Iran-Blockade, Europa zügelt Google und Ukraine sortiert sich unter Beschuss neu

Der Tag teilte sich zwischen harter Macht und Regelsetzung. Washington setzte Iran auf See unter Druck, Kyjiw kämpfte gegen russische Raketen und den eigenen Kabinettsstreit, während Brüssel in Googles Handysoftware griff. Frankreich stimmte unterdessen dafür, einige Patienten über die Art ihres Todes entscheiden zu lassen.

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KI & Tech·27. Mai

OpenAI-CEO Sam Altman rudert zurück: KI wird keine „Job-Apokalypse“ auslösen – er sei „ziemlich falsch“ gelegen

Bei einer Konferenz in Sydney ruderte OpenAI-CEO Sam Altman von seinen früheren Befürchtungen zurück und sagte, KI werde keine globale Beschäftigungskrise auslösen. Er sei „erfreut, falsch gelegen zu haben“, was das Tempo der Arbeitsplatzverdrängung angehe.

Eine krasse Kehrtwende

OpenAI-CEO Sam Altman hat seine Haltung zu Künstlicher Intelligenz und Beschäftigung deutlich geändert. In einer virtuellen Rede auf einer Konferenz der Commonwealth Bank of Australia (CBA) in Sydney am 26. Mai 2026 räumte Altman ein, dass seine früheren Prognosen einer „Job-Apokalypse“ weitgehend unbegründet waren.

Ich bin erfreut, dass ich mich darin geirrt habe. Ich dachte, es würde inzwischen mehr Auswirkungen auf die Arbeitsplätze von Angestellten im unteren Bereich geben, als tatsächlich passiert ist.

— Sam Altman
Er erkannte an, dass der technologische Fortschritt der KI zwar in etwa den Erwartungen entsprochen habe, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen jedoch nicht so eingetreten seien, wie er befürchtet hatte.

Altman, der 2022 ChatGPT auf den Markt brachte, sagte, er und sein Team hätten bei den Technologieprognosen „ungefähr richtig“ gelegen, aber bei den gesellschaftlichen Auswirkungen „ziemlich falsch“. Er sehe nun ein nuancierteres Bild, in dem KI die Arbeit ergänze und nicht vernichte.

Altmans sich wandelnde Haltung zu KI und Arbeitsplätzen
  1. 2022OpenAI bringt ChatGPT auf den Markt und leitet damit die breite Einführung generativer KI ein
  2. 2023Altman warnt in einem ABC-News-Interview vor massiven Arbeitsplatzverlusten
  3. 26. Mai 2026Altman sagt auf der CBA-Konferenz in Sydney, er habe sich mit einer „Job-Apokalypse“ geirrt

Das menschliche Element bleibt bestehen

Trotz der zunehmenden Rolle der KI bei der Automatisierung von Aufgaben betonte Altman, dass eine menschliche Komponente in vielen Berufen unersetzlich bleibe. Er erzählte eine persönliche Anekdote darüber, wie er KI zum Beantworten von Slack- und E-Mail-Nachrichten einsetzte, nur um dann selbst wieder damit zu beginnen.

Ich ließ sie Nachrichten beantworten mit dem Hinweis „das ist Sams KI“, und das war für mich ein großartiges Beispiel dafür, dass uns Menschen wirklich wichtig sind.

— Sam Altman
Die Erkenntnis, dass authentische menschliche Interaktion im Berufsleben nach wie vor zählt, bestärkte ihn in seiner Überzeugung, dass eine flächendeckende Vernichtung von Arbeitsplätzen unwahrscheinlich ist.

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Unternehmensautomation schreitet voran

Auch wenn Altman apokalyptische Szenarien herunterspielt, hat eine wachsende Zahl großer Unternehmen – darunter HSBC, Amazon, Standard Chartered und die Gastgeberin CBA – damit begonnen, bestimmte Rollen durch KI zu ersetzen. Standard Chartered geriet kürzlich in die Kritik, nachdem sein CEO Arbeiter als „menschliches Kapital von geringerem Wert“ bezeichnet hatte, während Tausende von Stellen gestrichen wurden. Auch Meta machte Schlagzeilen, als es rund 8.000 Mitarbeiter entließ und andere KI-Projekten zuwies. Diese Entwicklungen zeigen, dass zwar der totale Kollaps der Beschäftigung ausgeblieben ist, die KI-bedingte Verdrängung von Arbeitsplätzen aber real und anhaltend ist.

Börsengang in Sicht

Altmans Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der OpenAI angeblich einen Börsengang in den Vereinigten Staaten vorbereitet. Quellen zufolge könnte das Unternehmen eine Bewertung von bis zu einer Billion US-Dollar anstreben und mindestens 60 Milliarden US-Dollar einnehmen. Der Wandel in der Kommunikation – vom Untergangspropheten zum vorsichtigen Optimisten – könnte dazu dienen, potenzielle Investoren von der wirtschaftlichen Integration der Technologie zu überzeugen. Darüber hinaus forderte die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., die am selben Tag veröffentlicht wurde, die Regierungen auf, die KI-Entwicklung zu verlangsamen und die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen, was die breiteren ethischen Debatten über die Rolle der Technologie in der Gesellschaft unterstreicht.

Sydney
Sam AltmanMatt Comyn
SydneySam AltmanMatt Comyn

8 Quellen

  • Șeful OpenAI spune că AI-ul nu va lăsa lumea fără locuri de muncă. De ce și-a schimbat părerea
    Ziare.com·26. Mai
  • 'I'm delighted to ⁠be wrong': Sam Altman says AI won't lead to a 'jobs apocalypse' - but admits he was 'pretty wrong' on the social and economic implications it is having
    TechRadar·26. Mai
  • Σαμ Αλτμαν: Η τεχνητή νοημοσύνη δεν έφερε Αρμαγεδδώνα στις θέσεις εργασίας
    ΣΚΑΪ·26. Mai
  • IA : pour Sam Altman, pas d'"apocalypse" en vue sur l'emploi
    LExpress.fr·26. Mai
  • OpenAI-Chef Altman: KI führt nicht zur "Job-Apokalypse"
    der Standard·26. Mai
  • ChatGPT ne provoquera pas "l'apocalypse sur l'emploi" qu'il redoutait: le patron d'OpenAI reconnaît s'être trompé et assure qu'il n'utilise plus l'IA pour répondre à ses mails
    BFMTV·26. Mai
  • Altman (Open AI) niega ahora un apocalipsis laboral por la IA: "Me alegra haberme equivocado
    EL PAÍS·26. Mai
  • OpenAI-Chef Altman: Keine "Job-Apokalypse" durch KI
    newsORF.at·26. Mai

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