
Hafenbehörde von Karpathos verbietet Schwimmen in Ardani nach Fund alter Munition im Meer
Die Hafenbehörde von Karpathos (Griechenland) hat am 9. August 2026 sämtliches Schwimmen und jede Meeresaktivität in einem Umkreis von 100 Metern um das Küstengebiet von Ardani verboten, nachdem im Wasser Gegenstände gesichtet wurden, bei denen es sich vermutlich um alte Munition handelt.
Entdeckung alter Munition
Im Meeresgebiet von Ardani auf der Insel Karpathos wurden Gegenstände gesichtet, bei denen es sich vermutlich um alte Munition handelt, was die örtliche Hafenbehörde am 9. August 2026 zum Handeln veranlasste. Nach Informationen der Nachrichtenagentur APE-MPE wird davon ausgegangen, dass es sich um alte Munition handelt, wobei der genaue Typ oder die Herkunft in den Bekanntmachungen nicht näher bezeichnet wurden. Die Hafenbehörde grenzte das Gebiet sofort ab und verhängte aus Sicherheitsgründen Beschränkungen.
Umfang des Verbots
Die Hafenbehörde von Karpathos kündigte ein Verbot des Badens im Meer, des Aufenthalts am Strand sowie des Verkehrs und Ankerns von Schiffen und Wasserfahrzeugen in der ausgewiesenen Zone an. Auch jede andere Aktivität in dem betreffenden Meeresgebiet ist untersagt. Die Beschränkung gilt in einem Umkreis von 100 Metern um einen bestimmten Punkt im Meeresgebiet von Ardani, der von der Hafenbehörde abgegrenzt wurde. Die genauen Koordinaten wurden mit dem Breitengrad 35,481500 und dem Längengrad 27,220833 angegeben.
Dauer und Durchsetzung
Die Maßnahme bleibt bis auf Weiteres in Kraft, und die Bürger sowie Schiffsführer werden aufgefordert, sich dem abgegrenzten Gebiet nicht zu nähern. Zuwiderhandlungen gegen das Verbot unterliegen den Strafen gemäß Artikel 157 des Gesetzbuchs für öffentliches Seerecht, das durch das Gesetzesdekret N.D. 187/1973 (A' 261) in der jeweils geltenden Fassung ratifiziert wurde. Die Hafenbehörde verbreitete Bildmaterial, das den abgegrenzten Umfang der Sperrzone zeigt.
Lokale Auswirkungen
Karpathos ist eine beliebte Insel des Dodekanes, und das Gebiet von Ardani ist Teil seiner Küstenzone. Das Verbot betrifft einen relativ begrenzten, aber spezifischen Abschnitt des Meeres und des Ufers. In den Quellenberichten wurden keine Informationen darüber veröffentlicht, wann die Munition entfernt werden könnte oder wann die Beschränkung aufgehoben werden könnte. Die Bekanntmachung der Hafenbehörde wurde am Morgen des 9. August 2026 von mehreren griechischen Medien verbreitet, die alle dieselben Einzelheiten aus der offiziellen Erklärung und von APE-MPE meldeten.

